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Am prägendsten waren für seine Forschungstätigkeit die beiden jeweils mehrmonatigen  Amerika-Aufenthalte am ''National Institute of Health'' sowie beim ''Population Council der Rockefeller Foundation''. Diese Aufenthalte überzeugten ihn davon, dass die Urologie kein rein operatives Fach sei, sondern dass insbesondere die Andrologie Schwerpunkte in der Reproduktionsbiologie und -endokrinologie habe. So gehörte er zu den ersten, die eine auf kompetitiver Proteinbindung basierende Methode zur Bestimmung des Testosterons etablierten (1969) – was ihm die Leitung des Steroidlabors an der Urologischen Universitätsklinik Innsbruck einbrachte – und die Testosteron im Blut in ziemlich kleinen Probemengen bestimmen konnten. Dieses Verfahren machte er auch gleich für den alternden Mann und die Bestimmung von Testosteron bei Hähnen fruchtbar.<ref name="Nachruf"/>
 
Am prägendsten waren für seine Forschungstätigkeit die beiden jeweils mehrmonatigen  Amerika-Aufenthalte am ''National Institute of Health'' sowie beim ''Population Council der Rockefeller Foundation''. Diese Aufenthalte überzeugten ihn davon, dass die Urologie kein rein operatives Fach sei, sondern dass insbesondere die Andrologie Schwerpunkte in der Reproduktionsbiologie und -endokrinologie habe. So gehörte er zu den ersten, die eine auf kompetitiver Proteinbindung basierende Methode zur Bestimmung des Testosterons etablierten (1969) – was ihm die Leitung des Steroidlabors an der Urologischen Universitätsklinik Innsbruck einbrachte – und die Testosteron im Blut in ziemlich kleinen Probemengen bestimmen konnten. Dieses Verfahren machte er auch gleich für den alternden Mann und die Bestimmung von Testosteron bei Hähnen fruchtbar.<ref name="Nachruf"/>
 
   
 
   
Anders als seine dem operativen Ansatz verhafteten Fachkollegen erkannt er – angeregt eben durch die Zusammenarbeit mit dem ''Population Council'' –, dass im Spektrum der kontrazeptiven Methoden für den Mann ein reversibles pharmakologisches Verfahren fehlte. Seine Studien bildeten Meilensteine auf dem Weg zur zur hormonellen männlichen Kontrazeption. Noch eine seiner letzten Publikationen war dem Thema „Pille für den Mann?“ gewidmet.<ref name="Nachruf"/>
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Anders als seine dem operativen Ansatz verhafteten Fachkollegen erkannt er – angeregt eben durch die Zusammenarbeit mit dem ''Population Council'' –, dass im Spektrum der kontrazeptiven Methoden für den Mann ein reversibles pharmakologisches Verfahren fehlte. Seine Studien bildeten Meilensteine auf dem Weg zur zur hormonellen männlichen Kontrazeption. Noch eine seiner letzten Publikationen war dem Thema "Pille für den Mann?“ gewidmet.<ref name="Nachruf"/>
 
   
 
   
 
Fritsch war verheiratet und Vater zweier Töchter.<ref name="Fam"/>
 
Fritsch war verheiratet und Vater zweier Töchter.<ref name="Fam"/>

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