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'''Josef Stöllner''' (* [[18. Februar]] [[1847]]; † [[28. Februar]] [[1921]] in [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]]) war Großgrundbesitzer in [[Glanhofen]] und Gründungsmitglied des „I. Militär-Veteranen- und Kriegervereins Maxglan“, aus dem der heutige [[Österreichischer Kameradschaftsbund Maxglan|Kameradschaftsbund Maxglan]] hervorging.  
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'''Josef Stöllner''' (* [[18. Februar]] [[1847]]; † [[28. Februar]] [[1921]] in [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]]) war Großgrundbesitzer in [[Glanhofen]] und Gründungsmitglied des "I. Militär-Veteranen- und Kriegervereins Maxglan“, aus dem der heutige [[Österreichischer Kameradschaftsbund Maxglan|Kameradschaftsbund Maxglan]] hervorging.  
    
== Familie ==
 
== Familie ==
Am [[24. November]] [[1873]] heiratete Josef Stöllner in der [[Müllner Kirche]] Helene Huber, eine Tochter des „Hasingerbauern“ in [[Viehhausen]]. Mit ihr hatte er acht Kinder, vier Töchter und vier Söhne. Bereits vor der Ehe, am [[18. Jänner]] [[1873]] wurde der älteste Sohn [[Sebastian Stöllner|Sebastian]] († [[1929]]) geboren. Dieser übernahm später das [[Gasthaus zum Hartl]]“ im Kirchenviertel und bekleidete zweimal das Amt des [[Bürgermeister der Gemeinde Maxglan|Bürgermeisters]] der damals noch eigenständigen Gemeinde Maxglan.
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Am [[24. November]] [[1873]] heiratete Josef Stöllner in der [[Müllner Kirche]] Helene Huber, eine Tochter des "Hasingerbauern“ in [[Viehhausen]]. Mit ihr hatte er acht Kinder, vier Töchter und vier Söhne. Bereits vor der Ehe, am [[18. Jänner]] [[1873]] wurde der älteste Sohn [[Sebastian Stöllner|Sebastian]] († [[1929]]) geboren. Dieser übernahm später das "[[Gasthaus zum Hartl]]“ im Kirchenviertel und bekleidete zweimal das Amt des [[Bürgermeister der Gemeinde Maxglan|Bürgermeisters]] der damals noch eigenständigen Gemeinde Maxglan.
    
== Berufliche Tätigkeiten ==
 
== Berufliche Tätigkeiten ==
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Stöllner galt als unternehmungslustiger Mensch, der besonders im Maxglaner Vereinswesen eine wichtige Rolle spielte.  
 
Stöllner galt als unternehmungslustiger Mensch, der besonders im Maxglaner Vereinswesen eine wichtige Rolle spielte.  
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Als altgedienter Soldat gründete er 1873 gemeinsam mit 23 Kameraden den [[Österreichischer Kameradschaftsbund Maxglan|I. Militär-Veteranen- und Kriegerverein Maxglan]]“. Hintergrund für die in diesen Jahren vielerorts aus der Taufe gehobenen Veteranenvereine war die schwierige Situation der Soldaten aus den ärmeren Bevölkerungsschichten, die im Gegensatz zu den Bessersituierten, die sich vom Militärdienst freikaufen konnten, oftmals sechs bis acht Jahre dienen mussten, sowie der Umstand, dass für die Veteranen und Kriegsinvaliden der Feldzüge von [[1848]]/[[1849]], [[1859]] und [[1866]] keinerlei Vorsorge und Unterstützung von staatlicher Seite bestand und diese vielfach in großer Armut lebten. Diese neu gegründeten Soldatengemeinschaften verschrieben sich daher nicht nur der Tradition, sondern waren in vielerlei Hinsicht karitativ und unterstützend ausgerichtet und pflegten vor allem die praktische Kameradschaft  
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Als altgedienter Soldat gründete er 1873 gemeinsam mit 23 Kameraden den "[[Österreichischer Kameradschaftsbund Maxglan|I. Militär-Veteranen- und Kriegerverein Maxglan]]“. Hintergrund für die in diesen Jahren vielerorts aus der Taufe gehobenen Veteranenvereine war die schwierige Situation der Soldaten aus den ärmeren Bevölkerungsschichten, die im Gegensatz zu den Bessersituierten, die sich vom Militärdienst freikaufen konnten, oftmals sechs bis acht Jahre dienen mussten, sowie der Umstand, dass für die Veteranen und Kriegsinvaliden der Feldzüge von [[1848]]/[[1849]], [[1859]] und [[1866]] keinerlei Vorsorge und Unterstützung von staatlicher Seite bestand und diese vielfach in großer Armut lebten. Diese neu gegründeten Soldatengemeinschaften verschrieben sich daher nicht nur der Tradition, sondern waren in vielerlei Hinsicht karitativ und unterstützend ausgerichtet und pflegten vor allem die praktische Kameradschaft  
 
[[Bild:Josef Stöllner - Grabtafel.png|thumb|200px|Inschrift an der Grabstelle in Maxglan]]
 
[[Bild:Josef Stöllner - Grabtafel.png|thumb|200px|Inschrift an der Grabstelle in Maxglan]]
 
Stöllner machte sich um den Veteranenverein sehr verdient und stand ihm als Gründungsobmann von 1873 bis [[1890]] vor. Seine Gattin Helene wurde als Fahnenmutter der zweiten Fahnenweihe im Jahr [[1898]] auserkoren. Josef Stöllner wurde später aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorstand auf Lebenszeit des [[1903]] vom ersten Verein abgekoppelten II. Veteranenvereins Neu-Maxglan ernannt.
 
Stöllner machte sich um den Veteranenverein sehr verdient und stand ihm als Gründungsobmann von 1873 bis [[1890]] vor. Seine Gattin Helene wurde als Fahnenmutter der zweiten Fahnenweihe im Jahr [[1898]] auserkoren. Josef Stöllner wurde später aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorstand auf Lebenszeit des [[1903]] vom ersten Verein abgekoppelten II. Veteranenvereins Neu-Maxglan ernannt.
    
== Ableben ==
 
== Ableben ==
Josef Stöllner verstarb am 28. Februar 1921 und wurde in der „Bachmayerschen Grabstätte“ am [[Stadtfriedhof Maxglan|Maxglaner Ortsfriedhof]] beigesetzt. Seine Frau war ihm bereits am [[26. Oktober]] [[1912]] im Alter von 57 Jahren vorausgegangen.  
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Josef Stöllner verstarb am 28. Februar 1921 und wurde in der "Bachmayerschen Grabstätte“ am [[Stadtfriedhof Maxglan|Maxglaner Ortsfriedhof]] beigesetzt. Seine Frau war ihm bereits am [[26. Oktober]] [[1912]] im Alter von 57 Jahren vorausgegangen.  
    
Auf der Rückseite der Grabstätte findet sich noch heute die Würdigung des besonderen Engagements der Eheleute Stöllner für den Maxglaner Veteranenverein.  
 
Auf der Rückseite der Grabstätte findet sich noch heute die Würdigung des besonderen Engagements der Eheleute Stöllner für den Maxglaner Veteranenverein.  

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