| − | Bei der [[Jahrespressekonferenz Salzburger Festspiele 2020]] wurde er als Dirigent des Werkes ''Intolleranza 1960'' von Luigi Nono angekündigt:<blockquote>''Intolleranza 1960'', Luigi Nonos erstes Musiktheaterwerk entstand im Auftrag des Internationalen Festivals für zeitgenössische Musik der Biennale von [[Venedig]] und wurde in dessen Rahmen 1961 im ''Teatro La Fenice'' uraufgeführt. Der italienische Komponist wollte eine neue Form des Musiktheaters. Er verwendete neue Kompositionstechniken, elektronische Musik, Tonbandaufzeichnungen und nannte Intolleranza nicht „Oper“, sondern „azione scenica“. Intolleranza 1960 ist ein leidenschaftlicher Protest gegen Rassismus, Intoleranz, Unterdrückung und die Verletzung der Menschenwürde, wobei die Umweltkatastrophe am Ende der Handlung das Werk mit heutigen Diskursen verknüpft. Der Dirigent Ingo Metzmacher, für den Nonos „''Werk und sein Vermächtnis […] so etwas wie ein Leitstern“ sind, ist einer seiner profundesten Kenner. Unvergessen sind seine Aufführungen des Prometeo und der Oper ''Al gran sole – carico d’amore''''. | + | Bei der [[Jahrespressekonferenz Salzburger Festspiele 2020]] wurde er als Dirigent des Werkes ''Intolleranza 1960'' von Luigi Nono angekündigt:<blockquote>''Intolleranza 1960'', Luigi Nonos erstes Musiktheaterwerk entstand im Auftrag des Internationalen Festivals für zeitgenössische Musik der Biennale von [[Venedig]] und wurde in dessen Rahmen 1961 im ''Teatro La Fenice'' uraufgeführt. Der italienische Komponist wollte eine neue Form des Musiktheaters. Er verwendete neue Kompositionstechniken, elektronische Musik, Tonbandaufzeichnungen und nannte Intolleranza nicht "Oper“, sondern "azione scenica“. Intolleranza 1960 ist ein leidenschaftlicher Protest gegen Rassismus, Intoleranz, Unterdrückung und die Verletzung der Menschenwürde, wobei die Umweltkatastrophe am Ende der Handlung das Werk mit heutigen Diskursen verknüpft. Der Dirigent Ingo Metzmacher, für den Nonos "''Werk und sein Vermächtnis […] so etwas wie ein Leitstern“ sind, ist einer seiner profundesten Kenner. Unvergessen sind seine Aufführungen des Prometeo und der Oper ''Al gran sole – carico d’amore''''. |
| | Er kehrt 2020 zurück in die Felsenreitschule und dirigiert die Wiener Philharmoniker und die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. Für Regie, Bühne, Choreografie und Video zeichnet Jan Lauwers verantwortlich, der zuletzt 2018 Monteverdis L’incoronazione di Poppea bei den Salzburger Festspielen inszenierte. Er kombiniert Solotänzer seiner Needcompany mit Tänzern und Tänzerinnen von BODHI PROJECT und SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance. In den Hauptrollen singen: Sean Panikkar, Sarah Maria Sun und Anna Maria Chiuri. | | Er kehrt 2020 zurück in die Felsenreitschule und dirigiert die Wiener Philharmoniker und die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. Für Regie, Bühne, Choreografie und Video zeichnet Jan Lauwers verantwortlich, der zuletzt 2018 Monteverdis L’incoronazione di Poppea bei den Salzburger Festspielen inszenierte. Er kombiniert Solotänzer seiner Needcompany mit Tänzern und Tänzerinnen von BODHI PROJECT und SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance. In den Hauptrollen singen: Sean Panikkar, Sarah Maria Sun und Anna Maria Chiuri. |