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Im Hinblick auf seine zeichnerischen Fähigkeiten wurde er [[1860]] dem k. k. militärgeographischen Institut in Wien zur Ausbildung überwiesen und blieb dort bis [[1866]]. Am österreichisch-[[Deutschland#Preußen|preußischen]] Krieg dieses Jahres nahm er in Böhmen teil. Danach diente er als Mappierungsoffizier in zahlreichen Gegenden der [[%C3%96sterreich#.C3.96sterreich-Ungarn|Monarchie]] – so im [[Glocknergruppe|Glocknergebiet]] ([[1871]]), im [[Hochkönig]]gebirgsstock ([[1872]]) und im Gebiet zwischen [[Untersberg]] und [[Dachstein]] ([[1874]]).
 
Im Hinblick auf seine zeichnerischen Fähigkeiten wurde er [[1860]] dem k. k. militärgeographischen Institut in Wien zur Ausbildung überwiesen und blieb dort bis [[1866]]. Am österreichisch-[[Deutschland#Preußen|preußischen]] Krieg dieses Jahres nahm er in Böhmen teil. Danach diente er als Mappierungsoffizier in zahlreichen Gegenden der [[%C3%96sterreich#.C3.96sterreich-Ungarn|Monarchie]] – so im [[Glocknergruppe|Glocknergebiet]] ([[1871]]), im [[Hochkönig]]gebirgsstock ([[1872]]) und im Gebiet zwischen [[Untersberg]] und [[Dachstein]] ([[1874]]).
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Im Jahr [[1891]] erhielt er die Versetzung in den dauernden Ruhestand und machte auch von dem (langgedienten Offizieren offenstehenden) Recht Gebrauch, um seine Nobilitierung anzusuchen. Ihm wurde das Prädikat „Edler von“ verliehen. Er ließ sich in Salzburg nieder, woher seine Gattin Marie (* [[26. Februar]] [[1848]] in Salzburg; † [[1918]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB8/?pg=141 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band VIII, S. 138.]</ref>, die Tochter des [[Café Wasserfall|Cafétiers]] Franz [[Endres]] senior (* 1809; † 1867) stammte.
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Im Jahr [[1891]] erhielt er die Versetzung in den dauernden Ruhestand und machte auch von dem (langgedienten Offizieren offenstehenden) Recht Gebrauch, um seine Nobilitierung anzusuchen. Ihm wurde das Prädikat "Edler von“ verliehen. Er ließ sich in Salzburg nieder, woher seine Gattin Marie (* [[26. Februar]] [[1848]] in Salzburg; † [[1918]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB8/?pg=141 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band VIII, S. 138.]</ref>, die Tochter des [[Café Wasserfall|Cafétiers]] Franz [[Endres]] senior (* 1809; † 1867) stammte.
    
== Das Salzburger Landesrelief ==
 
== Das Salzburger Landesrelief ==
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== Wanderkarten ==
 
== Wanderkarten ==
Seine Arbeit am Landesrelief verwertete er auch durch die Herausgabe von Touristenkarten. Er brachte seine Fachkunde auch in der Salzburger [[Alpenverein]]ssektion ein. Im Rahmen der jährlichen Bergführer-Lehrkurse unterrichtete er von 1894 bis etwa 1910 den Gegenstand „Kartenlesen“. Er kümmerte sich auch um die Eintragung der markierten Wege in die Spezialkarte. Pelikans Reliefs werden zu den besten manuell hergestellten dreidimensionalen Abbildungen mitteleuropäischer Gebirgslandschaften gerechnet. Seine Karten zählen in ihrer Maßstabsgruppe dank ihrer plastischen Wirkung zu den anschaulichsten Erzeugnissen ihrer Zeit.
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Seine Arbeit am Landesrelief verwertete er auch durch die Herausgabe von Touristenkarten. Er brachte seine Fachkunde auch in der Salzburger [[Alpenverein]]ssektion ein. Im Rahmen der jährlichen Bergführer-Lehrkurse unterrichtete er von 1894 bis etwa 1910 den Gegenstand "Kartenlesen“. Er kümmerte sich auch um die Eintragung der markierten Wege in die Spezialkarte. Pelikans Reliefs werden zu den besten manuell hergestellten dreidimensionalen Abbildungen mitteleuropäischer Gebirgslandschaften gerechnet. Seine Karten zählen in ihrer Maßstabsgruppe dank ihrer plastischen Wirkung zu den anschaulichsten Erzeugnissen ihrer Zeit.
    
== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==

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