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| − | Friedrich Rigele ist eines von drei Kindern. Sein Vater [[Klaus Rigele]], langjähriger [[Bürgermeister der Gemeinde Tweng]], betrieb mit Gattin Elisabeth schon damals neben der Landwirtschaft eine Privatzimmervermietung. 1978 wurde in [[Obertauern]] aus mühevoll Erspartem ein Grundstück zu einem damalig günstigen Preis angeschafft. Hier sollte eine Frühstückspension für die älteste Tochter entstehen, die aber ihre Zukunftspläne änderte. Friedrich, der an der [[Handelsakademie Tamsweg]] maturiert hatte, um später bei seinem Onkel das Bankgeschäft zu erlernen, trat an ihre Stelle. Mit nur 22 Jahren und dem Architekten Fritz Hauswirt schuf er ein Hotel und ein Nachtlokal, welches er „Roßhimmel“ nannte – in Erinnerung an jenen Reitbetrieb, in dem er sich schon als Schüler etwas Geld verdient hatte. | + | Friedrich Rigele ist eines von drei Kindern. Sein Vater [[Klaus Rigele]], langjähriger [[Bürgermeister der Gemeinde Tweng]], betrieb mit Gattin Elisabeth schon damals neben der Landwirtschaft eine Privatzimmervermietung. 1978 wurde in [[Obertauern]] aus mühevoll Erspartem ein Grundstück zu einem damalig günstigen Preis angeschafft. Hier sollte eine Frühstückspension für die älteste Tochter entstehen, die aber ihre Zukunftspläne änderte. Friedrich, der an der [[Handelsakademie Tamsweg]] maturiert hatte, um später bei seinem Onkel das Bankgeschäft zu erlernen, trat an ihre Stelle. Mit nur 22 Jahren und dem Architekten Fritz Hauswirt schuf er ein Hotel und ein Nachtlokal, welches er "Roßhimmel“ nannte – in Erinnerung an jenen Reitbetrieb, in dem er sich schon als Schüler etwas Geld verdient hatte. |
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| | Um auch die notwendigen gastronomischen Fähigkeiten zu erwerben, arbeitete Friedrich bei [[Herbert Lürzer]], einem Freund des Vaters, im damaligen [[Hotel Kesselspitze|Gasthaus Kesselspitze]] und der ersten Lürzeralm als Praktikant bzw. Kellner. | | Um auch die notwendigen gastronomischen Fähigkeiten zu erwerben, arbeitete Friedrich bei [[Herbert Lürzer]], einem Freund des Vaters, im damaligen [[Hotel Kesselspitze|Gasthaus Kesselspitze]] und der ersten Lürzeralm als Praktikant bzw. Kellner. |
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| | Nach zahlreichen Erweiterungen und Verbesserungen wurde das Hotel in die Vierstern-Superior-Klasse eingereiht. | | Nach zahlreichen Erweiterungen und Verbesserungen wurde das Hotel in die Vierstern-Superior-Klasse eingereiht. |
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| − | Im Jahr [[2012]] übernahm der ältere Sohn Fritz einen Teil der Unternehmensanteile sowie das ''à-la-carte''-Restaurant „fritz[+]friedrich“. | + | Im Jahr [[2012]] übernahm der ältere Sohn Fritz einen Teil der Unternehmensanteile sowie das ''à-la-carte''-Restaurant "fritz[+]friedrich“. |
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| | Im Jahr [[2014]], nach dem Rückzug Bürgermeister [[Franz Pöllitzer|Pöllitzer]]s, stellte sich der bereits als [[Vizebürgermeister]] erfahrene Rigele der [[Gemeindevertretungs-_und_Bürgermeisterwahlen_2014_(Lungau)#Tweng.2C_Gemeinderatswahl_2014|Bürgermeisterwahl]]. 57,8 % der Wähler gaben ihm gegenüber der [[FPÖ]]-Mitbewerberin den Vorzug. Bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 (Lungau)|Gemeindevertretungswahl]] verlor die ÖVP zugleich sechs Prozent der Stimmen und sank auf 60 %.<ref>Salzburgwiki</ref> | | Im Jahr [[2014]], nach dem Rückzug Bürgermeister [[Franz Pöllitzer|Pöllitzer]]s, stellte sich der bereits als [[Vizebürgermeister]] erfahrene Rigele der [[Gemeindevertretungs-_und_Bürgermeisterwahlen_2014_(Lungau)#Tweng.2C_Gemeinderatswahl_2014|Bürgermeisterwahl]]. 57,8 % der Wähler gaben ihm gegenüber der [[FPÖ]]-Mitbewerberin den Vorzug. Bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 (Lungau)|Gemeindevertretungswahl]] verlor die ÖVP zugleich sechs Prozent der Stimmen und sank auf 60 %.<ref>Salzburgwiki</ref> |