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==Revolution in der Berglandwirtschaft==
 
==Revolution in der Berglandwirtschaft==
Durch die verkehrsmäßige Erschließung der Bergbauernhöfe wurde eine Wende eingeläutet, die die Berglandwirtschaft revolutionierte. Sie ermöglichte den Eintritt in die Marktwirtschaft  und bedeutete das Ende der bis dahin praktizierten Subsistenzwirtschaft (Selbstversorgungswirtschaft).   
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Durch die verkehrsmäßige Erschließung der [[Bergbauern]]höfe wurde eine Wende eingeläutet, die die [[Berglandwirtschaft]] revolutionierte. Sie ermöglichte den Eintritt in die Marktwirtschaft  und bedeutete das Ende der bis dahin praktizierten Subsistenzwirtschaft (Selbstversorgungswirtschaft).   
    
Es konnte nun Milch geliefert und daraus ein regelmäßiges Einkommen erzielt werden. Ein regelmäßiges Einkommen ermöglichte Kraftfutterzukauf und die Anschaffung von Maschinen. Der unproduktive, aber  arbeitsintensive Getreideanbau wurde eingestellt, um die dadurch gebundenen Flächen für die einträglichere [[Milchwirtschaft]] zu gewinnen. Die durch das nun regelmäßig erzielte Einkommen und die damit verbundene Kreditwürdigkeit mögliche Mechanisierung ersetzte die fehlenden Arbeitskräfte. Die Milchproduktion wurde mit allen Mitteln gesteigert: züchterische Maßnahmen, Kraftfuttereinsatz, Flächenvergrößerung, Einschränkung des Eigenverbrauchs und Fütterung der Kälber mit im Lagerhaus erhältlichem Trockenmilchpulver. Die verkehrsmäßige Anbindung ermöglichte auch den Bergbauern einen Zuerwerb oder Nebenerwerb und die weichenden Bauernkinder konnten ebenfalls hoffremde Arbeitsplätze erreichen und annehmen.
 
Es konnte nun Milch geliefert und daraus ein regelmäßiges Einkommen erzielt werden. Ein regelmäßiges Einkommen ermöglichte Kraftfutterzukauf und die Anschaffung von Maschinen. Der unproduktive, aber  arbeitsintensive Getreideanbau wurde eingestellt, um die dadurch gebundenen Flächen für die einträglichere [[Milchwirtschaft]] zu gewinnen. Die durch das nun regelmäßig erzielte Einkommen und die damit verbundene Kreditwürdigkeit mögliche Mechanisierung ersetzte die fehlenden Arbeitskräfte. Die Milchproduktion wurde mit allen Mitteln gesteigert: züchterische Maßnahmen, Kraftfuttereinsatz, Flächenvergrößerung, Einschränkung des Eigenverbrauchs und Fütterung der Kälber mit im Lagerhaus erhältlichem Trockenmilchpulver. Die verkehrsmäßige Anbindung ermöglichte auch den Bergbauern einen Zuerwerb oder Nebenerwerb und die weichenden Bauernkinder konnten ebenfalls hoffremde Arbeitsplätze erreichen und annehmen.
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