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Annemarie Moser gegen Monika Kaserer - dieses interne Salzburger Duell hat in den [[1970er]] Jahren die Damen-Skiwelt besonders fasziniert. "Am Anfang waren wir vor allem Konkurrentinnen, aber nie feindselig. Wenn wir einmal ein bisschen gekeppelt haben, dann wurde gleich ein Theater daraus gemacht. Am Schluss der Karriere waren wir gute Freundinnen, und wir sind heute noch in Kontakt", sagt Monika Kaserer. Den Beweis dafür lieferte auch die "Annamirl", die beim Besuch des SN-Redakteurs gemeint hatte: "Wann triffst Du die Monika? Ihre Telefonnummer weiß ich auswendig."
 
Annemarie Moser gegen Monika Kaserer - dieses interne Salzburger Duell hat in den [[1970er]] Jahren die Damen-Skiwelt besonders fasziniert. "Am Anfang waren wir vor allem Konkurrentinnen, aber nie feindselig. Wenn wir einmal ein bisschen gekeppelt haben, dann wurde gleich ein Theater daraus gemacht. Am Schluss der Karriere waren wir gute Freundinnen, und wir sind heute noch in Kontakt", sagt Monika Kaserer. Den Beweis dafür lieferte auch die "Annamirl", die beim Besuch des SN-Redakteurs gemeint hatte: "Wann triffst Du die Monika? Ihre Telefonnummer weiß ich auswendig."
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Monika Kaserer, die Riesentorlauf-Spezialistin, war erst 27 Jahre und doch eine der Ältesten, als sie im Jahr 1979 ihre Skikarriere beendete. Obwohl sie viel gewonnen hat, war sie weit davon entfernt, fürs Leben ausgesorgt zu haben. "20 Jahre lang habe ich keinen Urlaub gemacht, weil ich die Schulden am Haus abzahlen musste", verrät Kaserer, die mächtig stolz darauf ist, dass sie [[1991]] auch ihr Heimathaus samt [[Landwirtschaft]] erstanden und dann verpachtet hat. "Im Sommer helfe ich dem Pächter, etwa bei der Heuernte", erzählt Monika, die heute, [[2007]], noch genau so schlank und rank ist wie in ihrer aktiven Zeit, als sie Männerherzen höher schlagen ließ. Das Geheimnis ihrer Fitness: "Ich bewege mich sehr viel und esse, was mir schmeckt. Mit der Figur hatte ich nie ein Problem." Dafür mit den Bandscheiben. "Das war wohl eine Spätfolge unseres Trainings mit Gewichten. Wir waren damals die Versuchskaninchen", meint Kaserer, die sich mit 40 Jahren auf den Operationstisch legen musste. "Der Arzt hat mir gesagt, dass ich wahrscheinlich mit dem Skifahren aufhören muss. Da ist mir die Einstellung als Sportlerin, sich niemals gehen zu lassen, zu Gute gekommen."
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Monika Kaserer, die Riesentorlauf-Spezialistin, war erst 27 Jahre und doch eine der Ältesten, als sie im Jahr 1979 ihre Skikarriere beendete. Obwohl sie viel gewonnen hat, war sie weit davon entfernt, fürs Leben ausgesorgt zu haben. "20 Jahre lang habe ich keinen Urlaub gemacht, weil ich die Schulden am Haus abzahlen musste", verrät Kaserer, die mächtig stolz darauf ist, dass sie [[1991]] auch ihr Heimathaus samt [[Landwirtschaft]] erstanden und dann verpachtet hat. "Im Sommer helfe ich dem Pächter, etwa bei der [[Heuernte]]", erzählt Monika, die heute, [[2007]], noch genau so schlank und rank ist wie in ihrer aktiven Zeit, als sie Männerherzen höher schlagen ließ. Das Geheimnis ihrer Fitness: "Ich bewege mich sehr viel und esse, was mir schmeckt. Mit der Figur hatte ich nie ein Problem." Dafür mit den Bandscheiben. "Das war wohl eine Spätfolge unseres Trainings mit Gewichten. Wir waren damals die Versuchskaninchen", meint Kaserer, die sich mit 40 Jahren auf den Operationstisch legen musste. "Der Arzt hat mir gesagt, dass ich wahrscheinlich mit dem Skifahren aufhören muss. Da ist mir die Einstellung als Sportlerin, sich niemals gehen zu lassen, zu Gute gekommen."
    
Mit eiserner Disziplin hat es Monika Kaserer geschafft, dass sie nach wie vor Skifahren kann. "Nicht mehr schnell, sondern nur noch schön", wie sie mit ihrem berühmt gewordenen Lächeln erklärt. Und sie macht es professionell: Erst war sie 17 Saisonen in der [[Skischule Gerlos]] tätig, seit [[1982]] als staatlich geprüfte Skilehrerin, und nun ist sie seit sieben Jahren als Privat-Skilehrerin in [[Königsleiten]] begehrt. "Ich habe Stammgäste, die alle Jahre wieder kommen", erzählt Kaserer, die seit [[1970]] fein säuberlich ein Tagebuch führt.
 
Mit eiserner Disziplin hat es Monika Kaserer geschafft, dass sie nach wie vor Skifahren kann. "Nicht mehr schnell, sondern nur noch schön", wie sie mit ihrem berühmt gewordenen Lächeln erklärt. Und sie macht es professionell: Erst war sie 17 Saisonen in der [[Skischule Gerlos]] tätig, seit [[1982]] als staatlich geprüfte Skilehrerin, und nun ist sie seit sieben Jahren als Privat-Skilehrerin in [[Königsleiten]] begehrt. "Ich habe Stammgäste, die alle Jahre wieder kommen", erzählt Kaserer, die seit [[1970]] fein säuberlich ein Tagebuch führt.
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