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Einige Erlenwälder sind besonders unter Schutz gestellt: In Salzburg sind im [[Europaschutzgebiet Salzachauen]] noch sehr ursprüngliche Grauerlenwälder vorhanden. Erlen-Bruchwälder und Galeriewälder an Fließgewässern sind zudem nach dem [[Salzburger Naturschutzgesetz]] geschützte Lebensräume. Eingriffe sind bewilligungspflichtig. Darüber hinaus stellen Galeriewälder durch ihre lineare Struktur wichtige Verbindungskorridore für Tiere und Pflanzen dar.
 
Einige Erlenwälder sind besonders unter Schutz gestellt: In Salzburg sind im [[Europaschutzgebiet Salzachauen]] noch sehr ursprüngliche Grauerlenwälder vorhanden. Erlen-Bruchwälder und Galeriewälder an Fließgewässern sind zudem nach dem [[Salzburger Naturschutzgesetz]] geschützte Lebensräume. Eingriffe sind bewilligungspflichtig. Darüber hinaus stellen Galeriewälder durch ihre lineare Struktur wichtige Verbindungskorridore für Tiere und Pflanzen dar.
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Die Schwarz-Erle wird bis zu 25 Meter hoch, verträgt im Gegensatz zu den meisten anderen Arten dauerhaft „nasse Füße“ und besiedelt daher gerne überflutete Auwälder, sogenannte Erlen-Bruchwälder. Aufgrund ihres hohen Wärmebedarfs wird sie in höheren, kühleren Lagen von der Grau-Erle abgelöst. Diese kommt in Gebirgsauen, zum Beispiel in Tauerntälern, und als Galeriewald an Bach- und Flussufern bis zu einer [[M ü. A.|Seehöhe]] von 1 400 Meter vor und erreicht meist eine Höhe von zehn bis 15 Meter. Noch höher ins Gebirge „klettert“ die Grün-Erle hinauf. Sie besiedelt steinige Flanken und schattige, feuchte Hänge. Als Strauch wird sie nicht höher als vier Meter. Die Grün-Erle verbessert den Boden und schützt vor Erosion.
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Die Schwarz-Erle wird bis zu 25 Meter hoch, verträgt im Gegensatz zu den meisten anderen Arten dauerhaft "nasse Füße“ und besiedelt daher gerne überflutete Auwälder, sogenannte Erlen-Bruchwälder. Aufgrund ihres hohen Wärmebedarfs wird sie in höheren, kühleren Lagen von der Grau-Erle abgelöst. Diese kommt in Gebirgsauen, zum Beispiel in Tauerntälern, und als Galeriewald an Bach- und Flussufern bis zu einer [[M ü. A.|Seehöhe]] von 1 400 Meter vor und erreicht meist eine Höhe von zehn bis 15 Meter. Noch höher ins Gebirge "klettert“ die Grün-Erle hinauf. Sie besiedelt steinige Flanken und schattige, feuchte Hänge. Als Strauch wird sie nicht höher als vier Meter. Die Grün-Erle verbessert den Boden und schützt vor Erosion.
    
Das Holz von Grau- und Schwarz-Erle wird als Brennstoff oder in der Faserindustrie eingesetzt. Rot-Erle (eine exotische Baumart aus Nordamerika) wird als weiches, mittelschweres Holz auch gerne von Drechslern und im Möbelbau genutzt. Unter Wasser ist es sehr beständig und wurde deshalb zum Beispiel in Venedig zum Pfahlbau oder für kleine Brunntröge und Wasserleitungen verwendet
 
Das Holz von Grau- und Schwarz-Erle wird als Brennstoff oder in der Faserindustrie eingesetzt. Rot-Erle (eine exotische Baumart aus Nordamerika) wird als weiches, mittelschweres Holz auch gerne von Drechslern und im Möbelbau genutzt. Unter Wasser ist es sehr beständig und wurde deshalb zum Beispiel in Venedig zum Pfahlbau oder für kleine Brunntröge und Wasserleitungen verwendet