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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Ihr Gründer und Führer war der Jurist [[Georg Lienbacher (Politiker)|Georg Lienbacher]] (daher auch „Lienbacher-Partei“). Dieser trat im Jahr 1887 gemeinsam mit [[Josef Alexander Schwer]] und [[Michael Gmachl]] aus der [[Katholisch-konservative Partei|Katholisch-konservativen Partei]] aus; die drei Abgeordneten gründeten den „Centrumsclub“, der der Vorläufer der Deutsch-Konservativen Volkspartei war.  
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Ihr Gründer und Führer war der Jurist [[Georg Lienbacher (Politiker)|Georg Lienbacher]] (daher auch "Lienbacher-Partei“). Dieser trat im Jahr 1887 gemeinsam mit [[Josef Alexander Schwer]] und [[Michael Gmachl]] aus der [[Katholisch-konservative Partei|Katholisch-konservativen Partei]] aus; die drei Abgeordneten gründeten den "Centrumsclub“, der der Vorläufer der Deutsch-Konservativen Volkspartei war.  
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Diese wurde nach den Landtagswahlen des Jahres 1890 als „Mittelpartei“ zwischen Konservativen und Liberalen gegründet. Im Vordergrund ihrer Politik standen landwirtschaftliche Interessen. Als Parteiorgan wurde der [[Volksfreund]]“ ins Leben gerufen.
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Diese wurde nach den Landtagswahlen des Jahres 1890 als "Mittelpartei“ zwischen Konservativen und Liberalen gegründet. Im Vordergrund ihrer Politik standen landwirtschaftliche Interessen. Als Parteiorgan wurde der "[[Volksfreund]]“ ins Leben gerufen.
    
Sie war nach den [[Landtagswahlrecht 1861 bis 1902|Landtagswahlen]] von 1890 mit sechs, von 1896 mit vier und von 1902 mit sieben [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneten]] im [[Salzburger Landtag]] vertreten.
 
Sie war nach den [[Landtagswahlrecht 1861 bis 1902|Landtagswahlen]] von 1890 mit sechs, von 1896 mit vier und von 1902 mit sieben [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneten]] im [[Salzburger Landtag]] vertreten.
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Nach Lienbachers Tod (1896) vollzog die Vereinigung eine Annäherung an den städtischen [[Deutschnationalismus]], die sich anfangs noch bewährte, jedoch bei den Landtagswahlen 1909 zu schweren Verlusten führte. Durch den Siege des "Katholischen Bauernbundes" 1909 war das Schicksal dieser Partei besiegelt.
 
Nach Lienbachers Tod (1896) vollzog die Vereinigung eine Annäherung an den städtischen [[Deutschnationalismus]], die sich anfangs noch bewährte, jedoch bei den Landtagswahlen 1909 zu schweren Verlusten führte. Durch den Siege des "Katholischen Bauernbundes" 1909 war das Schicksal dieser Partei besiegelt.
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Aus den Resten dieser Bewegung entstand im Jahr 1909 der [[Deutschfreiheitlicher Volksbund|Deutschfreiheitliche Volksbund]]“.
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Aus den Resten dieser Bewegung entstand im Jahr 1909 der "[[Deutschfreiheitlicher Volksbund|Deutschfreiheitliche Volksbund]]“.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
 
*Artikel [[Georg Lienbacher (Politiker)]]
 
*Artikel [[Georg Lienbacher (Politiker)]]
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: [http://books.google.at/books?id=5LfTf5HYJGEC&printsec=frontcover ''„… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“] Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918.'' Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. S. 75 (FN 54), 176, 194
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* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: [http://books.google.at/books?id=5LfTf5HYJGEC&printsec=frontcover ''"… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“] Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918.'' Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. S. 75 (FN 54), 176, 194
 
*ders., ''»Drum schließt Euch frisch an Deutschland an ...« Die Geschichte der [[Großdeutsche Volkspartei|Großdeutschen Volkspartei]] in Salzburg 1920-1936'', Wien 2000 (= Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 9, [http://books.google.at/books?id=l_epwaB5q98C&pg=PA25&lpg=PA25 S. 25]
 
*ders., ''»Drum schließt Euch frisch an Deutschland an ...« Die Geschichte der [[Großdeutsche Volkspartei|Großdeutschen Volkspartei]] in Salzburg 1920-1936'', Wien 2000 (= Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 9, [http://books.google.at/books?id=l_epwaB5q98C&pg=PA25&lpg=PA25 S. 25]
  

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