| − | Im ''Biographischen Lexikon des Kaiserthums Oesterreich (BLKÖ) [1856-1891]'' steht:<ref>[https://www.deutsche-biographie.de/pnd129064203.html www.deutsche-biographie.de] → [https://de.wikisource.org/wiki/BLK%C3%96%3AWinckelhofer%2C_Augustin de.wikisource.org]</ref><blockquote>''Von seinen kartographischen Arbeiten, die bei den damaligen Verhältnissen mit einer Ausnahme ungestochen und ungedruckt blieben, sind zu nennen: die Karte des Kurfürstenthums Salzburg, 1805 in Nürnberg gedruckt; eine Kirchenkarte von nahezu sämmtlichen deutschen Bisthümern, welche im königlich bayrischen Reichsarchiv zu München sich befinden soll; dann eine Karte des alten Salzburggaues, in welcher alle Orte eingetragen sind, die bis zum Jahre 1200 in Urkunden erwähnt werden. Außerdem beschäftigte sich Winckelhofer auch mit schriftstellerischen sein Vaterland betreffenden Arbeiten, und sind von ihm erschienen: „Hierarchische Verfassung von Salzburg und Berchtesgaden. Historisch dargestellt“ (Salzburg 1810), besonders abgedruckt aus [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld|Koch-Sternfeld]]’s Werke: „Salzburg und Berchtesgaden“; – „Der Salzachkreis, geographisch, historisch und statistisch beschrieben“ (Salzburg 1813, 8°.); – „Historische Darstellung einiger Kirchengründungen und Priesterfundirungen in Salzburg, Steiermark und Kärnthen, vorzüglich im Mittelalter“ (1828). Zahlreiche Beiträge lieferte er für das „[[Salzburger Intelligenzblatt]]“, für die „Carinthia“, für die Ersch’ und Gruber’sche „Encyklopädie“, für die „Zeitschrift für Bayern“, in welch letzterer im Juni- und Juli-Heft 1817 seine Abhandlung über das [[Attergau]] und die daraus entstandene Herrschaft Attersee abgedruckt ist. Als Pfarrer zu St. Michael im Lungau entdeckte er in den Zwanziger-Jahren des laufenden Jahrhunderts zu [[St. Martin (St. Michael im Lungau)|St. Martin]], einer Filiale von St. Michael, verschiedene norische Alterthümer, über welche er eine ausführliche Darstellung verfaßte, die in [[Benedikt Pillwein|Benedict Pillwein’s]] „Biographischen Schilderungen u. s. w.“ (Salzburg 1821) im Anhange, S. 343–356 abgedruckt steht. Während er an einer Geschichte des Lungaus arbeitete, überraschte ihn der Tod, doch befindet sich das Manuscript im Pfarrarchive zu St. Michael. Im Jahre 1815 hatte ihn die königlich bayrische Akademie der Wissenschaften zum correspondirenden Mitgliede erwählt.</blockquote> | + | Im ''Biographischen Lexikon des Kaiserthums Oesterreich (BLKÖ) [1856-1891]'' steht:<ref>[https://www.deutsche-biographie.de/pnd129064203.html www.deutsche-biographie.de] → [https://de.wikisource.org/wiki/BLK%C3%96%3AWinckelhofer%2C_Augustin de.wikisource.org]</ref><blockquote>''Von seinen kartographischen Arbeiten, die bei den damaligen Verhältnissen mit einer Ausnahme ungestochen und ungedruckt blieben, sind zu nennen: die Karte des Kurfürstenthums Salzburg, 1805 in Nürnberg gedruckt; eine Kirchenkarte von nahezu sämmtlichen deutschen Bisthümern, welche im königlich bayrischen Reichsarchiv zu München sich befinden soll; dann eine Karte des alten Salzburggaues, in welcher alle Orte eingetragen sind, die bis zum Jahre 1200 in Urkunden erwähnt werden. Außerdem beschäftigte sich Winckelhofer auch mit schriftstellerischen sein Vaterland betreffenden Arbeiten, und sind von ihm erschienen: "Hierarchische Verfassung von Salzburg und Berchtesgaden. Historisch dargestellt“ (Salzburg 1810), besonders abgedruckt aus [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld|Koch-Sternfeld]]’s Werke: "Salzburg und Berchtesgaden“; – "Der Salzachkreis, geographisch, historisch und statistisch beschrieben“ (Salzburg 1813, 8°.); – "Historische Darstellung einiger Kirchengründungen und Priesterfundirungen in Salzburg, Steiermark und Kärnthen, vorzüglich im Mittelalter“ (1828). Zahlreiche Beiträge lieferte er für das "[[Salzburger Intelligenzblatt]]“, für die "Carinthia“, für die Ersch’ und Gruber’sche "Encyklopädie“, für die "Zeitschrift für Bayern“, in welch letzterer im Juni- und Juli-Heft 1817 seine Abhandlung über das [[Attergau]] und die daraus entstandene Herrschaft Attersee abgedruckt ist. Als Pfarrer zu St. Michael im Lungau entdeckte er in den Zwanziger-Jahren des laufenden Jahrhunderts zu [[St. Martin (St. Michael im Lungau)|St. Martin]], einer Filiale von St. Michael, verschiedene norische Alterthümer, über welche er eine ausführliche Darstellung verfaßte, die in [[Benedikt Pillwein|Benedict Pillwein’s]] "Biographischen Schilderungen u. s. w.“ (Salzburg 1821) im Anhange, S. 343–356 abgedruckt steht. Während er an einer Geschichte des Lungaus arbeitete, überraschte ihn der Tod, doch befindet sich das Manuscript im Pfarrarchive zu St. Michael. Im Jahre 1815 hatte ihn die königlich bayrische Akademie der Wissenschaften zum correspondirenden Mitgliede erwählt.</blockquote> |