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Wann er nach Wien kam ist unbekannt. Camesina lernte bei Santino Bussi, gemeinsam mit ihm wurde er [[1714]] zum Hofstuckateur ernannt.  Mit Bussi stuckierte er in Wien vielfach Bauten der Architekten [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] und [[Lukas von Hildebrandt|Johann Lukas von Hildebrandt]]. [[1719]] erwarb er von seinem Schwiegervater Andrea Simone Garove in der Schulerstraße 845 (heute Domgasse 5) ein Haus, in dem von [[1784]] bis [[1787]] [[Wolfgang Amadé Mozart]] wohnte („Figarohaus“ bzw. „Mozarthaus Vienna“); ein darin befindliches, von Alberto um 1730 kostbar stuckiertes Zimmer wird wohl ein Musterraum für potentielle Kunden gewesen sein. Mozart schrieb in dieser Wohnung einige seiner bekanntesten Werke, darunter die am [[1. Mai]] [[1786]] uraufgeführte Oper [[Le nozze di Figaro]]“, die Vertonung des Johann Wolfgang von Goethe-Gedichtes „Das Veilchen“ (Juni 1785) und die Joseph Haydn gewidmeten Streichquartette (1785).
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Wann er nach Wien kam ist unbekannt. Camesina lernte bei Santino Bussi, gemeinsam mit ihm wurde er [[1714]] zum Hofstuckateur ernannt.  Mit Bussi stuckierte er in Wien vielfach Bauten der Architekten [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] und [[Lukas von Hildebrandt|Johann Lukas von Hildebrandt]]. [[1719]] erwarb er von seinem Schwiegervater Andrea Simone Garove in der Schulerstraße 845 (heute Domgasse 5) ein Haus, in dem von [[1784]] bis [[1787]] [[Wolfgang Amadé Mozart]] wohnte ("Figarohaus“ bzw. "Mozarthaus Vienna“); ein darin befindliches, von Alberto um 1730 kostbar stuckiertes Zimmer wird wohl ein Musterraum für potentielle Kunden gewesen sein. Mozart schrieb in dieser Wohnung einige seiner bekanntesten Werke, darunter die am [[1. Mai]] [[1786]] uraufgeführte Oper "[[Le nozze di Figaro]]“, die Vertonung des Johann Wolfgang von Goethe-Gedichtes "Das Veilchen“ (Juni 1785) und die Joseph Haydn gewidmeten Streichquartette (1785).
    
[[1710]] trat er der Wiener Stuckateurzunft bei und erhielt das Wiener Bürgerrecht. [[1713]] heiratete er Maria Elisabeth Carove, mit der er drei Söhne und eine Tochter hatte.  
 
[[1710]] trat er der Wiener Stuckateurzunft bei und erhielt das Wiener Bürgerrecht. [[1713]] heiratete er Maria Elisabeth Carove, mit der er drei Söhne und eine Tochter hatte.