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Gegründet wurde das Unternehmen 1964 von den Brüdern [[Georg Pappas]] und [[Dimitri Pappas]]. Anfangs waren 28 Mitarbeitern beschäftigt. 1968 trat Dietmar Aluta-Oltyan und [[1972]] Otto Mierl in die Leitung des Unternehmens ein. So entstand schon Anfang der [[1970er]] das größte private österreichische Bauunternehmen.
 
Gegründet wurde das Unternehmen 1964 von den Brüdern [[Georg Pappas]] und [[Dimitri Pappas]]. Anfangs waren 28 Mitarbeitern beschäftigt. 1968 trat Dietmar Aluta-Oltyan und [[1972]] Otto Mierl in die Leitung des Unternehmens ein. So entstand schon Anfang der [[1970er]] das größte private österreichische Bauunternehmen.
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Mitte der [[1980er]]-Jahre gründete das Unternehmen seine erste Auslandsniederlassung in [[München]] in [[Bayern]] [[Deutschland]]. Als erstes Großprojekt im Ausland 1982 wurde das Kraftwerk „Potamos Nestos“ nördlich der griechischen Stadt Kavala als erstes Großprojekt im Ausland realisiert. 1986 kaufte die Alpine die Bausparte der Kapsreiter-Gruppe samt dem Großteil ihrer Bauunternehmungen. Es folgten weitere Firmenübernahmen in den Jahren 1996 bis 2005. So übernahm es Anfang 1996 eine Mehrheitsbeteiligung an der Mayreder Bau GmbH, das als traditionsreichen Unternehmen über mehr als 100 Jahre Erfahrung auf dem Bausektor verfügt.
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Mitte der [[1980er]]-Jahre gründete das Unternehmen seine erste Auslandsniederlassung in [[München]] in [[Bayern]] [[Deutschland]]. Als erstes Großprojekt im Ausland 1982 wurde das Kraftwerk "Potamos Nestos“ nördlich der griechischen Stadt Kavala als erstes Großprojekt im Ausland realisiert. 1986 kaufte die Alpine die Bausparte der Kapsreiter-Gruppe samt dem Großteil ihrer Bauunternehmungen. Es folgten weitere Firmenübernahmen in den Jahren 1996 bis 2005. So übernahm es Anfang 1996 eine Mehrheitsbeteiligung an der Mayreder Bau GmbH, das als traditionsreichen Unternehmen über mehr als 100 Jahre Erfahrung auf dem Bausektor verfügt.
    
Im Dezember [[1996]] wurde die Alpine-Energie Gesellschaft für elektrische und industrielle Unternehmungen GmbH als gemeinsames Unternehmen der Alpine-Gruppe und der Energie GmbH aus [[Deutschland]] in [[Linz]], [[Oberösterreich]], gegründet. [[2002]] übernahm die Alpine-Gruppe die Universale Bau GmbH übernommen sowie die Anteile der Familie Blättchen an der Energie GmbH. Daraus bildete sich die Alpine-Energie-Gruppe mit Ländergesellschaften in Österreich, Deutschland, der [[Schweiz]] und [[Luxemburg]].
 
Im Dezember [[1996]] wurde die Alpine-Energie Gesellschaft für elektrische und industrielle Unternehmungen GmbH als gemeinsames Unternehmen der Alpine-Gruppe und der Energie GmbH aus [[Deutschland]] in [[Linz]], [[Oberösterreich]], gegründet. [[2002]] übernahm die Alpine-Gruppe die Universale Bau GmbH übernommen sowie die Anteile der Familie Blättchen an der Energie GmbH. Daraus bildete sich die Alpine-Energie-Gruppe mit Ländergesellschaften in Österreich, Deutschland, der [[Schweiz]] und [[Luxemburg]].
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=== 19. Juni 2013: Baukonzern Alpine insolvent: 2000 Mitarbeiter vor der Entlassung ===
 
=== 19. Juni 2013: Baukonzern Alpine insolvent: 2000 Mitarbeiter vor der Entlassung ===
Am [[19. Juni]] [[2013]] wurde bekannt, dass die Überschuldung des Unternehmens 1,9 Mrd. Euro betragen soll. ''Eine Insolvenz kann nicht ausgeschlossen werden''“, hatte Alpine-Chef Arnold Schiefer bereits Dienstagnachmittag, den 18. Juni 2013, gewarnt.
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Am [[19. Juni]] [[2013]] wurde bekannt, dass die Überschuldung des Unternehmens 1,9 Mrd. Euro betragen soll. "''Eine Insolvenz kann nicht ausgeschlossen werden''“, hatte Alpine-Chef Arnold Schiefer bereits Dienstagnachmittag, den 18. Juni 2013, gewarnt.
    
Wie viele Mitarbeiter aus Zulieferbetrieben betroffen seien, könne man noch nicht genau abschätzen, erklärte Sozialminister Hundstorfer am 19. Juni 2013. Es sei noch nicht klar, in welchem Ausmaß die Unternehmen von der Alpine abhängig seien. Für alle Betroffenen werden nun Arbeitsstiftungen errichtet. Konkret sollen innerhalb eines Monats acht solcher Stiftungen etabliert werden, in allen Bundesländern außer Vorarlberg, da es dort keine Alpine-Beschäftigten gibt. Sie werden auch den Beschäftigten der betroffenen Zulieferer offenstehen, wie Hundstorfer versicherte.
 
Wie viele Mitarbeiter aus Zulieferbetrieben betroffen seien, könne man noch nicht genau abschätzen, erklärte Sozialminister Hundstorfer am 19. Juni 2013. Es sei noch nicht klar, in welchem Ausmaß die Unternehmen von der Alpine abhängig seien. Für alle Betroffenen werden nun Arbeitsstiftungen errichtet. Konkret sollen innerhalb eines Monats acht solcher Stiftungen etabliert werden, in allen Bundesländern außer Vorarlberg, da es dort keine Alpine-Beschäftigten gibt. Sie werden auch den Beschäftigten der betroffenen Zulieferer offenstehen, wie Hundstorfer versicherte.

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