| Zeile 5: |
Zeile 5: |
| | | | |
| | ===Gründungsgeschichte und die ersten Jahre === | | ===Gründungsgeschichte und die ersten Jahre === |
| − | Die Gründung des Vereins erfolgte [[1901]] unter dem Namen ''„Schützengesellschaft Maxglan“''. Unter dem Vereinsgründer und ersten Schützenmeister [[Hans Freudlsperger|Hans Freudelsberger]] fanden sich anfangs 14 Schützen zusammen, um an der damaligen, ersten Schießstätte in der [[Kuranstalt Kreuzbrückl]] dem Schießsport zu frönen, wobei diese Treffen noch viele Jahre eher der geselligen Zusammenkunft und weniger dem sportlichem Ehrgeiz der Mitglieder dienten. Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] musste der Verein seinen Betrieb einstellen. Einige Vereinsmitglieder trafen sich daraufhin im [[Gasthaus Schuppich]], wo sie – wenn auch illegal – weiterhin ihrem Sport nachgingen. | + | Die Gründung des Vereins erfolgte [[1901]] unter dem Namen ''"Schützengesellschaft Maxglan“''. Unter dem Vereinsgründer und ersten Schützenmeister [[Hans Freudlsperger|Hans Freudelsberger]] fanden sich anfangs 14 Schützen zusammen, um an der damaligen, ersten Schießstätte in der [[Kuranstalt Kreuzbrückl]] dem Schießsport zu frönen, wobei diese Treffen noch viele Jahre eher der geselligen Zusammenkunft und weniger dem sportlichem Ehrgeiz der Mitglieder dienten. Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] musste der Verein seinen Betrieb einstellen. Einige Vereinsmitglieder trafen sich daraufhin im [[Gasthaus Schuppich]], wo sie – wenn auch illegal – weiterhin ihrem Sport nachgingen. |
| | | | |
| | [[1922]] nahm Toni Lehner das damals beliebte Zimmergewehrschießen auf und schaffte es, erstmals nach dem Krieg ein Schießen nach den Statuten der – offiziell nicht mehr aktiven - Schützengesellschaft Maxglan im Gasthaus Schuppich durchzuführen. | | [[1922]] nahm Toni Lehner das damals beliebte Zimmergewehrschießen auf und schaffte es, erstmals nach dem Krieg ein Schießen nach den Statuten der – offiziell nicht mehr aktiven - Schützengesellschaft Maxglan im Gasthaus Schuppich durchzuführen. |
| Zeile 19: |
Zeile 19: |
| | | | |
| | ===Wiederaufnahme des Sportbetriebes 1946 und die Umstellung auf den Leistungssport=== | | ===Wiederaufnahme des Sportbetriebes 1946 und die Umstellung auf den Leistungssport=== |
| − | Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] kam es zum Verbot des Schießsports und der Beschlagnahme aller Waffen durch die amerikanische Besatzungsmacht. Trotzdem konnte der 1. Schützenverein Maxglan bereits [[1946]] den Sportbetrieb im „Kreuzbrückl“ wieder aufnehmen. | + | Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] kam es zum Verbot des Schießsports und der Beschlagnahme aller Waffen durch die amerikanische Besatzungsmacht. Trotzdem konnte der 1. Schützenverein Maxglan bereits [[1946]] den Sportbetrieb im "Kreuzbrückl“ wieder aufnehmen. |
| | | | |
| | [[1950]] führte der Schützenverein das Schießen mit Luft-Waffen ein. Am [[10. Jänner]] [[1955]] hielt der 1. Schützenverein Maxglan 1901 sein erstes Schießen am neu errichteten Schießstand im [[Gasthaus Zum Untersberg]] ab. Der Maxglaner Josef Reitinger war es dann auch, der mit der Einführung der Landesliga und der Matchkommission dem bis dahin im gesamten [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland]] auf Geselligkeit angelegten Schießwesen den entscheidenden Anstoß zum leistungsorientierten Schießsport gab. Ihre Vorreiterrolle im Salzburger Schießsport demonstrierten die Maxglaner Schützen auch bei den ersten abgehaltenen und vom Schützenverein Maxglan organisierten Salzburger Landesmeisterschaften, bei dem sie mit Hermann Maier auch den ersten Landesmeister stellten. | | [[1950]] führte der Schützenverein das Schießen mit Luft-Waffen ein. Am [[10. Jänner]] [[1955]] hielt der 1. Schützenverein Maxglan 1901 sein erstes Schießen am neu errichteten Schießstand im [[Gasthaus Zum Untersberg]] ab. Der Maxglaner Josef Reitinger war es dann auch, der mit der Einführung der Landesliga und der Matchkommission dem bis dahin im gesamten [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland]] auf Geselligkeit angelegten Schießwesen den entscheidenden Anstoß zum leistungsorientierten Schießsport gab. Ihre Vorreiterrolle im Salzburger Schießsport demonstrierten die Maxglaner Schützen auch bei den ersten abgehaltenen und vom Schützenverein Maxglan organisierten Salzburger Landesmeisterschaften, bei dem sie mit Hermann Maier auch den ersten Landesmeister stellten. |
| Zeile 25: |
Zeile 25: |
| | === Umzug in das Heimathaus Maxglan === | | === Umzug in das Heimathaus Maxglan === |
| | [[Bild:Maxglaner Heimathaus 22.07.2007.jpg|thumb|Vereinslokal und Schießstand: [[Heimathaus Maxglan]].]] | | [[Bild:Maxglaner Heimathaus 22.07.2007.jpg|thumb|Vereinslokal und Schießstand: [[Heimathaus Maxglan]].]] |
| − | [[1963]] übernahm Franz Kürschner die Vereinsleitung als Oberschützenmeister. Im selben Jahr fand der Maxglaner Schützenverein nach mehren Standortwechseln – Untersbergwirt, Neuwirt, [[Ganshof]] – in dem eben erst fertiggestellten und vom [[Brauchtums- und Heimatverein „Almfrieden“]] errichteten [[Heimathaus Maxglan|Maxglaner Heimathaus]] sein neues Vereinslokal und richtete seine Luftgewehr- und Luftpistolenstände im großen Saal im ersten Obergeschoss ein. [[1972]] wurde Josef Kramberger, der erste Landesmeister im Pistolenschießen, zum Oberschützenmeister gewählt. | + | [[1963]] übernahm Franz Kürschner die Vereinsleitung als Oberschützenmeister. Im selben Jahr fand der Maxglaner Schützenverein nach mehren Standortwechseln – Untersbergwirt, Neuwirt, [[Ganshof]] – in dem eben erst fertiggestellten und vom [[Brauchtums- und Heimatverein "Almfrieden“]] errichteten [[Heimathaus Maxglan|Maxglaner Heimathaus]] sein neues Vereinslokal und richtete seine Luftgewehr- und Luftpistolenstände im großen Saal im ersten Obergeschoss ein. [[1972]] wurde Josef Kramberger, der erste Landesmeister im Pistolenschießen, zum Oberschützenmeister gewählt. |
| | | | |
| − | Durch die zunehmenden Leistungserfordernisse und den Umstand, dass die Schießstätte nur an zwei Tagen genutzt werden konnte, kam vermehrt der Ruf nach neuen Räumlichkeiten auf. Jakob Aichhorn, seit [[1983]] Nachfolger von Kramberger als Vereinsleiter, Fritz Steinleichner und Ernst Lang konnten unter Mithilfe von Landesoberschützenmeister Erwin Apfler nach der erteilten Einwilligung des [[Brauchtums- und Heimatverein Almfrieden|Heimat- und Brauchtumsvereins „Almfrieden“]] eine neue, auf dem neuesten Stand der Technik gehaltene, Schießstätte im Heimathaus Maxglan verwirklichen. Die Eröffnung des modernen Schießstands in Form eines Zubaues zum Heimathaus Maxglan erfolgte am [[19. Oktober]] [[1986]]. | + | Durch die zunehmenden Leistungserfordernisse und den Umstand, dass die Schießstätte nur an zwei Tagen genutzt werden konnte, kam vermehrt der Ruf nach neuen Räumlichkeiten auf. Jakob Aichhorn, seit [[1983]] Nachfolger von Kramberger als Vereinsleiter, Fritz Steinleichner und Ernst Lang konnten unter Mithilfe von Landesoberschützenmeister Erwin Apfler nach der erteilten Einwilligung des [[Brauchtums- und Heimatverein Almfrieden|Heimat- und Brauchtumsvereins "Almfrieden“]] eine neue, auf dem neuesten Stand der Technik gehaltene, Schießstätte im Heimathaus Maxglan verwirklichen. Die Eröffnung des modernen Schießstands in Form eines Zubaues zum Heimathaus Maxglan erfolgte am [[19. Oktober]] [[1986]]. |
| | | | |
| | ==Vereins- und Kontaktadressen== | | ==Vereins- und Kontaktadressen== |
| Zeile 43: |
Zeile 43: |
| | | | |
| | == Literatur == | | == Literatur == |
| − | * ''Festschrift „85 Jahre 1. Schützenverein Maxglan 1901 und Eröffnung des neuen Schießstandes“''. Hg.: 1. Schützenverein Maxglan 1901, Heimathaus Maxglan. Salzburg 1986 | + | * ''Festschrift "85 Jahre 1. Schützenverein Maxglan 1901 und Eröffnung des neuen Schießstandes“''. Hg.: 1. Schützenverein Maxglan 1901, Heimathaus Maxglan. Salzburg 1986 |
| | | | |
| | == Quelle == | | == Quelle == |