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[[File:Schloss Montfort (Salzburg)-Wirtschaftstrakt.jpg|thumb|Schloss Montfort, der Wirtschaftstrakt.]]
 
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[[File:Schloss Montfort (Salzburg)-Allee.jpg|thumb|Schloss Montfort-Allee, die ehemalige Zufahrt von der [[Keltenallee]].]]
 
[[File:Schloss Montfort (Salzburg)-Allee.jpg|thumb|Schloss Montfort-Allee, die ehemalige Zufahrt von der [[Keltenallee]].]]
Der alte Herrenhof '''Schloss Montfort''' (auch ''Golser Hof'' oder ''Montforter Schlösschen''  genannt) befindet sich im Süden des [[Salzburger Stadtteil]]s [[Morzg]] an der südlichen Flanke des hinteren [[Morzger Hügel]]s.
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Der alte Herrenhof '''Schloss Montfort''' (auch ''Golser Hof'' oder ''Goiser Hof''  genannt) befindet sich im Süden des [[Salzburger Stadtteil]]s [[Morzg]] an der südlichen Flanke des hinteren [[Morzger Hügel]]s.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Gräfin Montfort widmete vor ihrem Tod den Hof zu einem [[Fideikommiss]] für ihren Enkel Josef Grafen von [[Lodron]], das, sollte Graf Lodron keine Nachkommen hinterlassen, auf das gräfliche Haus von Montfort überzugehen hatte. So geschah es, dass [[1746]] Anton Graf von Montfort († [[1787]] als Letzter seines Namens) dem Grafen Josef von Lodron nachfolgte. [[1791]] kaufte den Hof Hieronymus Graf von Lodron.
 
Gräfin Montfort widmete vor ihrem Tod den Hof zu einem [[Fideikommiss]] für ihren Enkel Josef Grafen von [[Lodron]], das, sollte Graf Lodron keine Nachkommen hinterlassen, auf das gräfliche Haus von Montfort überzugehen hatte. So geschah es, dass [[1746]] Anton Graf von Montfort († [[1787]] als Letzter seines Namens) dem Grafen Josef von Lodron nachfolgte. [[1791]] kaufte den Hof Hieronymus Graf von Lodron.
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[[1792]] erwarb Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] den Montforter Hof, den er mit einer neuen Fassade versehen ließ und als Jagdschloss in Verwendung hatte. [[1796]] wurde der Besitz von allen grundherrlichen Bürden freigemacht.
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[[1792]] erwarb Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] den Montforter Hof, den er mit einer neuen Fassade versehen ließ und als Jagdschloss in Verwendung hatte. [[1796]] wurde der Besitz von allen grundherrlichen Bürden freigemacht. Vor allem ließ der aufgeklärte Colloredo hier einen landwirtschaftlichen Musterbauernhof mit einem großen Stallgebäude errichten. 
    
Der [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] der [[Erzdiözese Salzburg|Salzburger Diözese]] nach der [[Säkularisation]], Graf [[Leopold Maximilian von Firmian]], hatte die Bitte ausgesprochen, den Hof dem jeweiligen [[Erzbischof von Salzburg]] als Sommerresidenz zu überlassen. Doch die endgültige Entscheidung des Kaisers darüber verzögerte sich bis in das Jahr [[1842]]. Unterdessen war der Hof nach [[1816]] dem jeweiligen [[Landeshauptmann|Kreishauptmann des Salzachkreises]] verpachtet worden. So bewohnten bzw. pachteten hintereinander die Kreishauptmänner Graf [[Karl Graf Welsperg-Raitenau|Welsperg]], Graf [[Albert Graf Montecuccoli-Laderchi|Montecuccoli]], Graf [[Leopold Graf Stolberg|Stolberg]] und Graf [[Gustav Ignaz Graf Chorinsky|Chorinsky]] das Schloss. Als es 1842 zu einer Entscheidung kommen sollte, kam Kaiser Ferdinand der Empfehlung seines Hofkammerpräsidenten Freiherr von Kübeck, das Pachtverhältnis mit dem Kreishauptmann fortzusetzten, nach und unterschrieb am [[5. Juli]] 1842 eine dementsprechende Resolution.
 
Der [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] der [[Erzdiözese Salzburg|Salzburger Diözese]] nach der [[Säkularisation]], Graf [[Leopold Maximilian von Firmian]], hatte die Bitte ausgesprochen, den Hof dem jeweiligen [[Erzbischof von Salzburg]] als Sommerresidenz zu überlassen. Doch die endgültige Entscheidung des Kaisers darüber verzögerte sich bis in das Jahr [[1842]]. Unterdessen war der Hof nach [[1816]] dem jeweiligen [[Landeshauptmann|Kreishauptmann des Salzachkreises]] verpachtet worden. So bewohnten bzw. pachteten hintereinander die Kreishauptmänner Graf [[Karl Graf Welsperg-Raitenau|Welsperg]], Graf [[Albert Graf Montecuccoli-Laderchi|Montecuccoli]], Graf [[Leopold Graf Stolberg|Stolberg]] und Graf [[Gustav Ignaz Graf Chorinsky|Chorinsky]] das Schloss. Als es 1842 zu einer Entscheidung kommen sollte, kam Kaiser Ferdinand der Empfehlung seines Hofkammerpräsidenten Freiherr von Kübeck, das Pachtverhältnis mit dem Kreishauptmann fortzusetzten, nach und unterschrieb am [[5. Juli]] 1842 eine dementsprechende Resolution.
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