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Schwarzbachhöhle als eigenständigen Artikel angelegt, hier geht es um den Wasserfall
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[[Bild:Gollinger Wasserfall.jpg|thumb|250px|Gollinger Wasserfall]]
 
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[[Datei:Quelle_Gollinger_Wasserfall.jpg|thumb|250px|Die Quelle des Wassers für den Wasserfall]]
 
[[Datei:Quelle_Gollinger_Wasserfall.jpg|thumb|250px|Die Quelle des Wassers für den Wasserfall]]
Der '''Gollinger Wasserfall''' ist ein Naturschauspiel in der Nähe von [[Golling]] im  [[Tennengau]] am Fuße des ''Hinteren Freiecks'' (2308 [[m ü. A.]]), der zum Gebirgsmassiv des [[Hoher Göll|Hohen Göll]]s (Hauptgipfel 2522 m ü. A.) gehört.
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Der '''Gollinger Wasserfall''' ist ein Naturschauspiel in der Nähe von [[Golling]] im  [[Tennengau]] am Fuße des [[Hinteres Freieck|Hinteren Freieck]] (2 308 [[m ü. A.]]), der zum [[Göllmassiv]] gehört..
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==Der Wasserfall==
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== Der Wasserfall ==
Der Gollinger Wasserfall, auch ''Schwarzbachfall'' genannt, führt bis zu 15.000 Liter Quellwasser pro Sekunde (maximaler Wert während der Schneeschmelze oder nach längeren Regenfällen). Der Schwarzbach entströmt einer Karsthöhle unterhalb des Hohen Göll. Unmittelbar nach dem Höhlenportal braust das Wasser über eine Steilstufe in ein kleines Prallbecken, und stürzt anschließend über den 40 Meter hohen Hauptfall in einen 1500 Quadratmeter großen Tumpf. Insgesamt fällt es etwa 72 m in die Tiefe.  
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Der Gollinger Wasserfall, auch ''Schwarzbachfall'' genannt, liegt in etwa 600 m ü. A. und führt bis zu 15.000 Liter Quellwasser pro Sekunde (maximaler Wert während der Schneeschmelze oder nach längeren Regenfällen). Der Schwarzbach entströmt einer Karsthöhle unterhalb des Hohen Göll. Unmittelbar nach dem Höhlenportal braust das Wasser über eine Steilstufe in ein kleines Prallbecken, und stürzt anschließend über den 40 Meter hohen Hauptfall in einen 1500 Quadratmeter großen Tumpf. Insgesamt fällt es etwa 72 m in die Tiefe.  
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Das Wasser ist aufgrund seines Laufes durch die unterirdischen Systeme des Hohen Göll zu kristallklarem Karstwasser ausgefiltert.
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Das Wasser ist aufgrund seines Laufes durch die unterirdischen Systeme des Göllmassivs zu kristallklarem Karstwasser ausgefiltert.
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==Die Höhle==
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== Erreichbarkeit ==
Im Jahre [[1954]] vermutete man hinter dem vom Wasser überfluteten Bereich der Schwarzbachhöhle trockene Hohlräume zu finden. So versuchte man das Wasser abzupumpen und so den Wasserspiegel zu senken um dorthin vordringen zu können, doch der Versuch blieb erfolglos. [[1961]]/[[1962|62]] drangen Höhlentaucher in die vollständig mit Wasser gefüllte Höhle vor, konnten aber keinen entscheidenden Geländegewinn erzielen. [[1973]] unternahm der deutsche Höhlentaucher Jochen Hasenmayer einen gefährlichen Alleintauchgang und stieß dabei 170 Meter in die Höhle vor. Er erreichte dabei eine Tiefe von 50 Metern.
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==Erreichbarkeit==
   
Von [[Hallein]] kommend biegt man am Ortsanfang von [[Kuchl]] rechts ab und fährt unter der Eisenbahn und [[Tauernautobahn]] auf kleinen Nebenstraßen in Richtung Golling, bis linker Hand auf einem Felsblock stehend die spätgotische Kirche [[Wallfahrtskirche St. Nikolaus|St. Nikolaus]] zu sehen ist. Von Golling kommend überquert man die Eisenbahn unterhalb der [[Burg Golling]] Richtung [[Bluntautal]], biegt jedoch bald in Richtung Kuchl zurück wieder ab, um ebenfalls zur Kirche St. Nikolaus zu kommen.
 
Von [[Hallein]] kommend biegt man am Ortsanfang von [[Kuchl]] rechts ab und fährt unter der Eisenbahn und [[Tauernautobahn]] auf kleinen Nebenstraßen in Richtung Golling, bis linker Hand auf einem Felsblock stehend die spätgotische Kirche [[Wallfahrtskirche St. Nikolaus|St. Nikolaus]] zu sehen ist. Von Golling kommend überquert man die Eisenbahn unterhalb der [[Burg Golling]] Richtung [[Bluntautal]], biegt jedoch bald in Richtung Kuchl zurück wieder ab, um ebenfalls zur Kirche St. Nikolaus zu kommen.
    
Von dort geht man dann etwa 20 bis 30 min zu Fuß zum Wasserfall über leichte Steigungen durch den Wald. Ab unterem Wasserfall steiler Aufstieg zur Quelle.
 
Von dort geht man dann etwa 20 bis 30 min zu Fuß zum Wasserfall über leichte Steigungen durch den Wald. Ab unterem Wasserfall steiler Aufstieg zur Quelle.
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==Bekannte Besucher==
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== Bekannte Besucher ==
 
[[1799]] habe [[Franz Michael Vierthaler]] "... den Hofmaler [[Andreas Nesselthaler]] und andere Freunde an diesen eindrucksvollen Ort geführt ...". [[1869]] besuchte [[Hans Christian Andersen]] den Wasserfall.
 
[[1799]] habe [[Franz Michael Vierthaler]] "... den Hofmaler [[Andreas Nesselthaler]] und andere Freunde an diesen eindrucksvollen Ort geführt ...". [[1869]] besuchte [[Hans Christian Andersen]] den Wasserfall.
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==Weblinks==
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== Weblinks ==
 
* [http://www.8ung.at/tennengau/Wssf/Wasserfaelle_Gollinger.htm Bilder vom Gollinger Wasserfall]
 
* [http://www.8ung.at/tennengau/Wssf/Wasserfaelle_Gollinger.htm Bilder vom Gollinger Wasserfall]
 
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gollinger_Wasserfall Wikipedia: der Gollinger Wasserfall]
 
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gollinger_Wasserfall Wikipedia: der Gollinger Wasserfall]
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==Quellen==
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== Quellen ==
 
* Siehe Weblinks
 
* Siehe Weblinks
 
* [[Salzburger Miniaturen]]
 
* [[Salzburger Miniaturen]]
 
* Diverses Kartenmaterial
 
* Diverses Kartenmaterial
 
* ''Österreichs schönste Wasserfälle'' von Hans Matz, Pollner Verlag
 
* ''Österreichs schönste Wasserfälle'' von Hans Matz, Pollner Verlag
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* ''Salzburg und seine Landschaften'', Erich Seefeldner, 1961, [[Verlag "Das Bergland-Buch"]]
    
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
 
[[Kategorie:Ausflugsziel]]

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