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[[Datei:Kapelle in der Burg Mauterndorf.jpg|thumb|Kapelle in der Burg Mauterndorf]]
 
[[Datei:Kapelle in der Burg Mauterndorf.jpg|thumb|Kapelle in der Burg Mauterndorf]]
 
[[Datei:Plumpsklo neben dem Schlafgemach von Leonhard von Keutschach.jpg|thumb|Plumpsklo neben dem Schlafgemach von Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach]]
 
[[Datei:Plumpsklo neben dem Schlafgemach von Leonhard von Keutschach.jpg|thumb|Plumpsklo neben dem Schlafgemach von Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach]]
Die '''Burg Mauterndorf''' ist eine Maut-Burg mit einem Kern aus dem [[13. Jahrhundert]] in der Marktgemeinde [[Mauterndorf]] im [[Lungau]]. Sie ist Mitglied der Dachmarke [[Hello salzburg|hello salzburg]] und steht unter [[Denkmalschutz]].
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Die '''Burg Mauterndorf''' ist eine Maut-Burg mit einem Kern aus dem [[13. Jahrhundert]], die auf einer Anhöhe in der Marktgemeinde [[Mauterndorf]] im [[Lungau]] steht. Sie ist Mitglied der Dachmarke [[Hello salzburg|hello salzburg]] und steht unter [[Denkmalschutz]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die ehemalige Sommerresidenz der [[Salzburger Erzbischöfe]] wurde vom [[Salzburger Domkapitel]] an der Mautstation des bereits aus der [[Römer]]zeit bestehenden Nord-Süd-[[Handel (historisch)|Handelsweges]] errichtet. Mit dem Bau der Burg wurde im Jahre [[1235]] begonnen. Im [[15. Jahrhundert]] wurde die Anlage von [[Dompropst]] [[Burkhard II. von Weißpriach|Burkhard von Weißpriach]] und Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] erweitert.
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Die ehemalige Sommerresidenz des Fürsterzbischofs [[Leonhard von Keutschach]] wurde vom [[Salzburger Domkapitel]] an der Mautstation des bereits aus der [[Römer]]zeit bestehenden Nord-Süd-[[Handel (historisch)|Handelsweges]] errichtet. Mit dem Bau der Burg wurde mit der Wiedererrichtung des zuvor verfallenen Handelsweges im Jahre [[1235]] begonnen. Im [[15. Jahrhundert]] wurde die Anlage von [[Dompropst]] [[Burkhard II. von Weißpriach|Burkhard von Weißpriach]] und Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] erweitert.
    
Die Kapelle ist mit Fresken aus dem [[14. Jahrhundert]] und einem [[Gotik|gotischen]] Flügelaltar (um [[1455]]) ausgestattet.
 
Die Kapelle ist mit Fresken aus dem [[14. Jahrhundert]] und einem [[Gotik|gotischen]] Flügelaltar (um [[1455]]) ausgestattet.
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Bis [[1806]] verblieb die Burg im Besitz des Domkapitels, wurde dann aber Staatseigentum, und verfiel zusehends. Sie wurde [[1832]] zur Ruine erklärt. [[1836]] erwarb [[Karl Graf Welsperg-Raitenau]] die Burgruine Mauterndorf, die er jedoch nach drei Jahren, ohne dem Verfall der Burg Einhalt geboten zu haben, wieder verkaufte. [[1894]] konnte mit dem preußischen Stabsarzt Dr. [[Hermann von Epenstein]] ein Käufer gewonnen werden, der die Anlage wieder restaurierte. Nach achtjähriger Arbeitszeit konnte die Burg unter großem finanziellen Aufwand fertiggestellt werden. Man war bemüht, alles noch vorhandene Alte zu erhalten. Der Neubau wurde eine getreue Wiedergabe der ehemaligen Anlage.  
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Bis [[1806]] verblieb die Burg im Besitz des Domkapitels, wurde dann aber Staatseigentum, und verfiel darauf zusehends. Sie wurde [[1832]] zur Ruine erklärt. [[1836]] erwarb [[Karl Graf Welsperg-Raitenau]] die Burgruine Mauterndorf, die er jedoch nach drei Jahren, ohne dem Verfall der Burg Einhalt geboten zu haben, wieder verkaufte. [[1894]] konnte mit dem preußischen Stabsarzt Dr. [[Hermann von Epenstein]] ein Käufer gewonnen werden, der die Anlage wieder restaurierte. Nach achtjähriger Arbeitszeit konnte die Burg unter großem finanziellen Aufwand fertiggestellt werden. Man war bemüht, alles noch vorhandene Alte zu erhalten. Der Neubau wurde weitgehend eine Rekonstruktion der ehemaligen Anlage.  
    
Nach dem Tod von Dr. Epenstein im Jahre [[1934]] setzte Frau Epenstein [[Hermann Göring]], dessen Pate ihr Mann war, als Erben für die Burg ein. Dieser nahm sich jedoch nicht die Zeit, seinen Besitz grundbücherlich eintragen zu lassen und so verlor die Schenkung ihre Rechtsgültigkeit. Somit wurden Verwandte von Frau Epenstein rechtmäßige Eigentümer der Burg.
 
Nach dem Tod von Dr. Epenstein im Jahre [[1934]] setzte Frau Epenstein [[Hermann Göring]], dessen Pate ihr Mann war, als Erben für die Burg ein. Dieser nahm sich jedoch nicht die Zeit, seinen Besitz grundbücherlich eintragen zu lassen und so verlor die Schenkung ihre Rechtsgültigkeit. Somit wurden Verwandte von Frau Epenstein rechtmäßige Eigentümer der Burg.
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