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Die Salzburger Gebirgsgaue standen spätestens seit dem 5. Jh. v. Chr. unter [[Kelten|keltischem]] Einfluss. Allein aus [[Rauris]] im [[Pinzgau]] sind drei bedeutende, zeitlich und örtlich voneinander unabhängige keltische Funde bekannt. Neben dem [[Rauriser Münzschatzfund]], ein Fund mehrerer keltischer Silbermünzen im Gebiet des Marktes Rauris und einem Amulett in Form eines [[Skarabäus]] wurde im Gemeindegebiet von Rauris auch ein goldener Halsreif gefunden.  
 
Die Salzburger Gebirgsgaue standen spätestens seit dem 5. Jh. v. Chr. unter [[Kelten|keltischem]] Einfluss. Allein aus [[Rauris]] im [[Pinzgau]] sind drei bedeutende, zeitlich und örtlich voneinander unabhängige keltische Funde bekannt. Neben dem [[Rauriser Münzschatzfund]], ein Fund mehrerer keltischer Silbermünzen im Gebiet des Marktes Rauris und einem Amulett in Form eines [[Skarabäus]] wurde im Gemeindegebiet von Rauris auch ein goldener Halsreif gefunden.  
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Der Überlieferung nach wurde der Fund im Jahr [[1874]] beim Ausgraben eines Wurzelstockes gemacht. Die näheren Fundumstände sind leider nicht bekannt. Es ist daher nicht klar, ob es sich bei diesem Fund um eine Grabbeigabe, eine Opfergabe oder um  einen Verwahrfund handelt.  Allerdings fand man nur die Hälfte des Halsreifs, die zweite Hälfte wurde rekonstruiert. Der Fund ist ein Bruchstück eines massiv goldenen Halsringes mit verzierten Stollenenden, der in das 4. Jh. v. Chr. datiert wird. Er konnte vom [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], heute [[Salzburg Museum]], erworben werden. Kopien befinden sich im [[Rauriser Talmuseum]] und im [[Bergbaumuseum Naturfreundehaus Kolm-Saigurn|Bergbaumuseum]] in der [[Zimmererhütte]] in [[Kolm-Saigurn]].
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Der Überlieferung nach wurde der Fund im Jahr [[1874]] beim Ausgraben eines Wurzelstockes gemacht. Die näheren Fundumstände sind leider nicht bekannt. Es ist daher nicht klar, ob es sich bei diesem Fund um eine Grabbeigabe, eine Opfergabe oder um  einen Verwahrfund handelt.  Allerdings fand man nur die Hälfte des Halsreifs, die zweite Hälfte wurde rekonstruiert. Der Fund ist ein Bruchstück eines massiv goldenen Halsringes mit verzierten Stollenenden, der in das 4. Jh. v. Chr. datiert wird. Er konnte vom [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], heute [[Salzburg Museum]], erworben werden. Kopien befinden sich im [[Rauriser Talmuseum]] und im [[Nationalpark Informationsstelle Zimmererhütte|Bergbaumuseum]] in der [[Zimmererhütte]] in [[Kolm-Saigurn]].
    
==Der Torques wird zum Beutegut amerikanischer Besatzungssoldaten==
 
==Der Torques wird zum Beutegut amerikanischer Besatzungssoldaten==

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