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'''Alexander Winkler''' (* [[12. Februar]] [[1829]] in [[Bad Hofgastein|Hofgastein]];<ref name="TfB">Taufbuch der [[Pfarre Bad Hofgastein]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/bad-hofgastein/TFBVI/?pg=80 VI.102]</ref> † [[18. August]] [[1883]] in Werfen) war Gastwirt in [[Werfen]], dort zeitweise auch [[Bürgermeister der Marktgemeinde Werfen|Bürgermeister]], und [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Salzburger Landtag]].
==Leben==
Alexander Winkler war Sohn des [[Johann Winkler senior|Johann Evangelist Winkler]], Lehrers und [[Volksschule Bad Hofgastein#Schulleiter und Direktoren|Schulmeisters von Hofgastein]], und der Ledererstochter Elisabeth, einer geborenen Taxer.<ref name="TfB"/>
Wie seine Brüder erhielt er eine Lehrer-Ausbildung und lernte er Geige, Blasinstrumente, Klavier und Orgel. Er wollte aber, nachdem er schon einige Jahre in Salzburg studiert hatte, lieber einen Beruf ergreifen, in dem er mit Tieren, vornehmlich Pferden, zu tun habe. Der Vater hatte Verständnis und schickte Alexander zu dessen Bruder [[Josef Winkler (Werfen)|Josef]], der [[Reich#k._k.|k. k.]] Postmeister in Werfen war. Alexander lernte das Expedieren, fuhr voll Begeisterung mit seinen Pferden umher. Er wurde in der Folge Stallmeister.<ref name="Fam">Familienüberlieferung, überkommen auf den [[Benutzer:Karl Irresberger|Benutzer Karl Irresberger]]</ref>
Bis 1858 war er k. k. Postamts-Accessist in Klagenfurt.<ref name="RV">[[Richard Voithofer| Voithofer, Richard]]: ''„… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“ Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918.'' Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. [https://books.google.at/books?id=5LfTf5HYJGEC&pg=PA132&lpg=PA132&dq=%22winkler+alexander%22&source=bl&ots=2dKDX2i6MJ&sig=ACfU3U1H27oWfQa255KwshuSGny76yHeKA&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwibyMmJ0Lb8AhVE_7sIHT0sDxIQ6AF6BAgJEAM#v=onepage&q=%22winkler%20alexander%22&f=false S. 132.]</ref>
Später übersiedelte er wieder nach Werfen, heiratete dort Katharina Hutter geb. [[Poschacher]], die noch junge Witwe des Aupoldlwirtes,<ref name="Fam"/> und führte das Gasthaus von [[1859]] bis zu seinem Tod im Jahr 1883<ref name="RV"/>. Aus der Ehe gingen fünf Töchter hervor: Maria (* 1859, verh. Perwein, Postgasthauswirtin in [[Hüttau]]), Elise (* [[1861]], verh. 1. Meikl 2. Huber, Wirtin in [[Pfarrwerfen]]), Regina (* [[1863]], verh. Anselmi, Gutsverwaltersgattin in [[Imlau (Werfen)|Imlau]]), Agathe (* [[1866]], Postmeisterin in Hofgastein) und Aloisia (* [[1867]], verh. Hauser, Postmeisterin in Lainbach bei Hieflau)<ref name="Fam"/>.
Seiner Gemeinde und seinem Land diente er<ref name="RV"/>
*von 1860 bis 1864 als [[Bürgermeister der Marktgemeinde Werfen]],
*von [[1871]] bis [[1873]] (4. Wahlperiode) als nach dem damaligen [[Landtagswahlrecht 1861 bis 1902|Kurienwahlrecht]] von den [[Pongau]]er Landgemeinden entsandter Abgeordneter zum Salzburger Landtag.
== Quellen ==
<references/>
{{SORTIERUNG: Winkler, Alexander }}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Politik)]]
[[Kategorie:Politik]]
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Werfen]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Geboren 1829]]
[[Kategorie:Gestorben 1883]]