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"[[Greiskraut]]", häufig auch sekundär zu "Kreuzkraut" oder auch "Greisenkraut" verändert, ist eine (Art von) Übersetzung des lateinischen Namens "Senecio", und dieses gehört zu lateinisch "senex", "alt", auch "der Greis". (Davon kommt natürlich auch unser "Senior", aber auch "senil", andrerseits aber auch "Señorita"). Die Pflanze wird also als "Greisin" bezeichnet, und dies deshalb, weil die Samen mittels kleiner Flugapparate verbreitet werden, und diese Flugapparate sind nichts anderes als Haarschöpfe aus weißen Pappushaaren: Weiße Haare - das stellt die Verbindung zum "senex" her, zum weißhaarigen Greis. "Grau" bezieht sich auf die Farbe der Blätter (siehe Bild) und entspricht genau dem lateinischen "in-canus", "ins Graue gehend" (lat. "canus" ist "weiß-grau"). "Krain" beziehungsweise "carniolicus" spricht für sich selbst (allerdings mit der Einschränkung, dass es in ganz Krain eigentlich nur auf dem Grenzberg Weinasch in den Karawanken vorkommt und sonst nirgends). Im Salzburger Dialekt hieß (heißt?) die Pflanze "gelber Speik" oder, laut Förster F. A. Jirasek, 1806, auch "bestäubtes Kreuzkraut" - klingt nicht sehr volkstümlich, es sei denn, man interpretiert es als "angestaubtes", also graues Greiskraut.
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"[[Greiskraut]]", häufig auch sekundär zu "Kreuzkraut" oder auch "Greisenkraut" verändert, ist eine (Art von) Übersetzung des lateinischen Namens "Senecio", und dieses gehört zu lateinisch "senex", "alt", auch "der Greis". (Davon kommt natürlich auch unser "Senior", aber auch "senil", andrerseits aber auch "Señorita"). Die Pflanze wird also als "Greisin" bezeichnet, und dies deshalb, weil die Samen mittels kleiner Flugapparate verbreitet werden, und diese Flugapparate sind nichts anderes als Haarschöpfe aus weißen Pappushaaren: Weiße Haare - das stellt die Verbindung zum "senex" her, zum weißhaarigen Greis. "Grau" bezieht sich auf die Farbe der Blätter (siehe Bild) und entspricht genau dem lateinischen "in-canus", "ins Graue gehend" (lat. "canus" ist "weiß-grau"). "Krain" beziehungsweise "carniolicus" spricht für sich selbst (allerdings mit der Einschränkung, dass es in ganz [[Republik_Slowenien#Geschichte_und_historische_Geografie|Krain]] eigentlich nur auf dem Grenzberg Weinasch in den Karawanken vorkommt und sonst nirgends). Im [[Salzburger Mundarten|Salzburger Dialekt]] hieß (heißt?) die Pflanze "gelber Speik" oder, laut Förster [[Franz Anton Jirasek|F. A. Jirasek]], 1806, auch "bestäubtes Kreuzkraut" klingt nicht sehr volkstümlich, es sei denn, man interpretiert es als "angestaubtes", also graues Greiskraut.
    
=== Merkmale ===
 
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=== Quellen ===
 
=== Quellen ===
*[[C. Grey-Wilson|Grey-Wilson, C.]]: "[[Pareys Bergblumenbuch]]". Hamburg und Berlin: Parey 1980. Allgemeine Einführung, zur ersten Orientierung
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*Grey-Wilson, C.: "Pareys Bergblumenbuch". Hamburg und Berlin: Parey 1980. Allgemeine Einführung, zur ersten Orientierung
*[[Manfred A. Fischer|Fischer, Manfred A. et al.]]: "[[Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein, Südtirol]]". 3. Aufl., Linz 2008. Wissenschaftliches Standardwerk
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*[[Manfred Fischer (Botaniker)|Fischer, Manfred A. et al.]]: "Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein, Südtirol". 3. Aufl., Linz 2008. Wissenschaftliches Standardwerk
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]
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*[[Fritz Gruber]]
    
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]

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