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'''Rupert''' (III.) '''Rieß''' (* [[1955]]) ist ein [[Pinzgau]]er Ranggler und [[Judo]]-Trainer.

==Vorgestellt<!--Adaptierte Auszüge aus dem zugrundeliegenden, die ganze Familie betreffenden SN-Artikel-->==
In Wörth bei [[Rauris]], auf 1100 m Seehöhe, liegen die Wurzeln. Hier wurde ab Mitte der [[1930]]er-Jahre die Basis für spektakuläre Erfolge im Ranggeln und im Judo gelegt. Damals kamen der Reihe nach die vier Brüder Rupert, [[Anton Rieß|Toni]], Hans und Sepp [[Rieß]] auf die Welt.

Kraft und Muskeln waren damals Voraussetzung, um im bäuerlichen Alltag zu bestehen. Die überschüssigen Kraftreserven wurden beim Ranggeln abgebaut. Gegner gab es immer. Denn wozu hat man schließlich Brüder? Die Begeisterung für den Sport wurde von den vier „Rieß-Buam“ an die Kinder und Enkel weitergegeben.

Rupert Riess wuchs mit seinem Bruder Peter (heute Bodenhauswirt) auf dem Gratschberghof auf. Geht es ums Ranggeln und um Judo, ist Rupert der Clanchef. [[1981]] wurde Rupert Venediger-[[Hagmoar]] beim [[Venedigerranggeln]] in [[Neukirchen am Großvenediger]]. Der emotionale Erfolg blieb ihm jedoch versagt: Den Titel des [[Hundstoa-Ranggeln|Hundstein]]-Hagmoars gewann er nie.

Rupert, ein Taktiker und Stratege, stand seinem jüngeren Bruder Toni mit klugem Rat zur Seite. [[1982]] gewann Toni auf dem Hundstein, [[1984]] teilte er sich den Sieg mit dem [[Uttendorf]]er Josef Gruber. Bei Schneetreiben und Eiseskälte wurde damals der Finalkampf nach eineinhalb Stunden abgebrochen. Seither ist die Summe der Zeit aus den Vorrundenkämpfen bei einem Remis im Finale entscheidend. „Das sollte man ändern, es tun sich zu viele Türen fürs Taktieren auf“, sagt Rupert Rieß. Im Brotberuf arbeitet er als Wiegemeister im Güterwegebau.

Rupert begleitete auch den Weg seines gleichnamigen Sohnes zum Ranggler-Olymp. Dieser Weg war steinig, ehe [[Rupert Rieß|Rupert junior]] im Jahr [[2006]] die Hagmoar-Fahne vom [[Hundstein (Maria Alm)|Hundstein]] mit ins Tal nehmen durfte. Er durchlitt eine harte Reifezeit, um dann aber schließlich Seriensieger zu werden − er gewann auch [[2007]] und [[2008]].

Der Herr Papa, nunmehr Rupert der Ältere, formte parallel dazu ab [[1994]] die [[Judo Union Pinzgau]] zu einer ganz großen Nummer in Österreich. Es spielte auch Lokalpatriotismus mit: „Wir mussten den Jungen Perspektiven bieten.“ Zugleich öffnete sich damit ein Tor zur Welt: „Bei Trainingscamps trafen wir Sportler aus vielen Nationen. Ob Russen oder Japaner: Es entstanden schöne Freundschaften.“

==Quelle==
*[[Salzburger Nachrichten]], 27. März 2013: [https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20130327/282909497977868 Der Traum vom Hagmoar] ([[Heinz Bayer]])
{{SORTIERUNG:Rieß (Judotrainer), Rupert}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Sport)]]
[[Kategorie:Trainer]]
[[Kategorie:Sport]]
[[Kategorie:Ranggeln]]
[[Kategorie:Judo]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Rauris]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Geboren 1955]]

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