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Doch einem war der großgewachsene und technisch starke Pinzgauer schon aufgefallen: Charly Kahr holte den damals 17-Jährigen in seine Abfahrtstruppe. Da wimmelte es von Stars: Franz Klammer, Werner Grissmann, Hart Weirather, Sepp Walcher hießen die arrivierten, dahinter lauerten die "jungen Löwen" wie Helmut Höflehner, Peter Wirnsberger, Jimmy Steiner, [[Erwin Resch]]. Und Pfaffenbichler mischte gleich mit. 1980 kam er in den Weltcup, schaffte im ersten Rennen (Val d'Isere) die Qualifikation (auf Kosten von Grissmann), landete im Rennen auf dem achten Platz. In dieser Saison wurde er österreichischer Meister, stand in Aspen als Dritter erstmals am Stockerl.  
 
Doch einem war der großgewachsene und technisch starke Pinzgauer schon aufgefallen: Charly Kahr holte den damals 17-Jährigen in seine Abfahrtstruppe. Da wimmelte es von Stars: Franz Klammer, Werner Grissmann, Hart Weirather, Sepp Walcher hießen die arrivierten, dahinter lauerten die "jungen Löwen" wie Helmut Höflehner, Peter Wirnsberger, Jimmy Steiner, [[Erwin Resch]]. Und Pfaffenbichler mischte gleich mit. 1980 kam er in den Weltcup, schaffte im ersten Rennen (Val d'Isere) die Qualifikation (auf Kosten von Grissmann), landete im Rennen auf dem achten Platz. In dieser Saison wurde er österreichischer Meister, stand in Aspen als Dritter erstmals am Stockerl.  
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1983 stand er in Sarajevo ganz oben auf dem Siegestreppchen. Doch dann folgten Krankheiten, er verfehlte die Qualifikation für die Olympischen Spiele. "Es war ein Seuchenjahr", erinnert er sich. Doch einer hielt weiterhin zu ihm: Charly Kahr. 1985/86 hat er diesen Bestand wieder nötig: "Im Dezember brach ich mir das Schlüsselbein, im Februar in Aare verletzte ich mir das Knie: Kreuzband, Meniskus, Seitenband - alles war hin." Der [[Kaprun]]er Therapeut [[Robert Mayer]] hat ihm damals sehr geholfen, auch mit unkonventionellen Methoden. "Wir haben mit Hypnose gearbeitet, ich halte sehr viel davon, da könnte man auch heute noch viel herausholen", so Pfaffenbichler.  
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1983 stand er in Sarajevo ganz oben auf dem Siegestreppchen. Doch dann folgten Krankheiten, er verfehlte die Qualifikation für die Olympischen Spiele. "Es war ein Seuchenjahr", erinnert er sich. Doch einer hielt weiterhin zu ihm: Charly Kahr. 1985/86 hat er diesen Beistand wieder nötig: "Im Dezember brach ich mir das Schlüsselbein, im Februar in Aare verletzte ich mir das Knie: Kreuzband, Meniskus, Seitenband - alles war hin." Der [[Kaprun]]er Therapeut [[Robert Mayer]] hat ihm damals sehr geholfen, auch mit unkonventionellen Methoden. "Wir haben mit Hypnose gearbeitet, ich halte sehr viel davon, da könnte man auch heute noch viel herausholen", so Pfaffenbichler.  
    
1986/87 kam er durch permanent gute Resultate in die erste Startgruppe in Abfahrt und Super G. Neben einem Sieg schaffte er noch zwei Stockerlplätze, landete insgesamt 22 Mal in den Top Ten (19 Abfahrt, 2 SG, 1 Kombination). Das Karriereende erfolgte abrupt in Gröden, am 13. Dezember 1990. "Im ersten Trainingslauf hatte ich Bestzeit, im zweiten wollte ich noch etwas mehr Gas geben" - doch eine falsche Präparation der "Kamelbuckel" brachte ihn zu Sturz. Folge: "Alles im linken Knie war hin, ich wurde anschließend sieben Stunden lang operiert."  
 
1986/87 kam er durch permanent gute Resultate in die erste Startgruppe in Abfahrt und Super G. Neben einem Sieg schaffte er noch zwei Stockerlplätze, landete insgesamt 22 Mal in den Top Ten (19 Abfahrt, 2 SG, 1 Kombination). Das Karriereende erfolgte abrupt in Gröden, am 13. Dezember 1990. "Im ersten Trainingslauf hatte ich Bestzeit, im zweiten wollte ich noch etwas mehr Gas geben" - doch eine falsche Präparation der "Kamelbuckel" brachte ihn zu Sturz. Folge: "Alles im linken Knie war hin, ich wurde anschließend sieben Stunden lang operiert."  
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