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Die Ausmünzung in Friesach erfolgte auf Basis des Privilegs von Otto II. aus dem Jahr [[975]], das aber erst ab 1125 ausgeübt wurde. Friesach beherbergte damals das Verwaltungszentrum  der weiträumigen Salzburgischen Besitzungen in Kärnten und lag außerdem nahe [[Zeltschach]], wo ergiebige Silbergruben zur Verfügung standen.
 
Die Ausmünzung in Friesach erfolgte auf Basis des Privilegs von Otto II. aus dem Jahr [[975]], das aber erst ab 1125 ausgeübt wurde. Friesach beherbergte damals das Verwaltungszentrum  der weiträumigen Salzburgischen Besitzungen in Kärnten und lag außerdem nahe [[Zeltschach]], wo ergiebige Silbergruben zur Verfügung standen.
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Die Friesacher Gepräge hatten nicht wie die [[Salzburger Pfennig]]e den Regensburger Denar zum Vorbild, sondern die Kölner Mark. Das erklärt sich daraus, dass sie anfangs von Münzmeistern hergestellt wurden, die aus Köln eingewandert, das Münzgewicht und den Münzfuß der Kölner Mark mitgebracht hatten. Die ersten Friesacher Pfennige sind daher eine recht grobe Nachbildung der Kölner Mark.
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Die Friesacher Gepräge hatten nicht wie die [[Salzburger Pfennig]]e den Regensburger Denar zum Vorbild, sondern die Kölner Mark. Das erklärt sich daraus, dass sie anfangs von Münzmeistern hergestellt wurden, die - aus Köln eingewandert - das Münzgewicht und den Münzfuß der Kölner Mark mitgebracht hatten. Die ersten Friesacher Pfennige sind daher eine recht grobe Nachbildung der Kölner Mark.
    
Ab [[1168]] bis ca. [[1200]] wurden die ersten Münzen mit der Bezeichnung „Friesacher“ auf der Vorderseite geprägt. Dieser bald recht beliebte Münztypus entwickelte sich zum häufigsten Gepräge, das in unzähligen Stempelvarianten von Friesach aus entlang der damaligen Handelswege in den Umlauf kam. Darüber hinaus entstanden unbefugte Nachahmungen, teils in Gurk hergestellt, teils von ungenannten Münzherren geprägt.
 
Ab [[1168]] bis ca. [[1200]] wurden die ersten Münzen mit der Bezeichnung „Friesacher“ auf der Vorderseite geprägt. Dieser bald recht beliebte Münztypus entwickelte sich zum häufigsten Gepräge, das in unzähligen Stempelvarianten von Friesach aus entlang der damaligen Handelswege in den Umlauf kam. Darüber hinaus entstanden unbefugte Nachahmungen, teils in Gurk hergestellt, teils von ungenannten Münzherren geprägt.
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