''Das erste Mal tauchte Ferstl mit seiner NSU beim 1. Welser Bahnrennen im Frühjahr [[1946]] auf, doch nur als Zuschauer, deswegen aber kaum weniger beachtet als die Aktiven selbst, denn seine NSU, mit der er per Achse nach Wels gekommen war „wirbelte überall Staub auf“ und hinterließ Rizinusdämpfe, die jedem Motorsportfanatiker das Herz höher schlagen ließen. So hatte sich Toni Zangerl, der bekannte Motorsportmann der Vorkriegszeit an Ferstls NSU herangemacht; doch sein „come back“ gefiel ihm selbst nicht recht. Also stieg Franz Ferstl beim [[Nonntal]]er „[[Salzburger Schnürlregen|Schnürlregen]]“-Rennen<ref>siehe [[1. Motorrad-Nachkriegsrennen Salzburg Nonntal]]</ref> im Herbst 1946 selbst in den Sattel. Doch aller Anfang ist schwer. So ein Rennrad hat seine Mucken. Auch der zweite Versuch im Heustadlwasser-Rennen wollte nicht recht glücken. 1947 sah man Ferstl als Solofahrer am Pötschen und in Innsbruck beim Hungerburg-Rennen, doch gegen die starke Konkurrenz konnte er nicht recht aufkommen. Dazu kam noch, daß ihm eine Kriegsverletzung an der Hand immer mehr zu schaffen machte und er schließlich das Spital mit dem Rennrad vertauschen mußte um sich erst einmal seinen Arm zurecht flicken zu lasen. | ''Das erste Mal tauchte Ferstl mit seiner NSU beim 1. Welser Bahnrennen im Frühjahr [[1946]] auf, doch nur als Zuschauer, deswegen aber kaum weniger beachtet als die Aktiven selbst, denn seine NSU, mit der er per Achse nach Wels gekommen war „wirbelte überall Staub auf“ und hinterließ Rizinusdämpfe, die jedem Motorsportfanatiker das Herz höher schlagen ließen. So hatte sich Toni Zangerl, der bekannte Motorsportmann der Vorkriegszeit an Ferstls NSU herangemacht; doch sein „come back“ gefiel ihm selbst nicht recht. Also stieg Franz Ferstl beim [[Nonntal]]er „[[Salzburger Schnürlregen|Schnürlregen]]“-Rennen<ref>siehe [[1. Motorrad-Nachkriegsrennen Salzburg Nonntal]]</ref> im Herbst 1946 selbst in den Sattel. Doch aller Anfang ist schwer. So ein Rennrad hat seine Mucken. Auch der zweite Versuch im Heustadlwasser-Rennen wollte nicht recht glücken. 1947 sah man Ferstl als Solofahrer am Pötschen und in Innsbruck beim Hungerburg-Rennen, doch gegen die starke Konkurrenz konnte er nicht recht aufkommen. Dazu kam noch, daß ihm eine Kriegsverletzung an der Hand immer mehr zu schaffen machte und er schließlich das Spital mit dem Rennrad vertauschen mußte um sich erst einmal seinen Arm zurecht flicken zu lasen. |