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| | Museumsleiterin Ingrid Weydemann MAS und der Obmann des Museumsvereins Fronfeste, Dr. Ulrich Sinnißbichler, freuten sich über den Andrang bei der Eröffnung der Ausstellung am Abend des 19. Mai 2016. Diese fand in weiser Voraussicht des zu erwartenden Publikumsinteresses in der alten Feuerwehr statt, da das Museum dafür zu klein gewesen wäre. | | Museumsleiterin Ingrid Weydemann MAS und der Obmann des Museumsvereins Fronfeste, Dr. Ulrich Sinnißbichler, freuten sich über den Andrang bei der Eröffnung der Ausstellung am Abend des 19. Mai 2016. Diese fand in weiser Voraussicht des zu erwartenden Publikumsinteresses in der alten Feuerwehr statt, da das Museum dafür zu klein gewesen wäre. |
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| − | Der Festakt in der alten Hauptfeuerwache wurde vom Quartett der [[Trachtenmusikkapelle Neumarkt am Wallersee]] und Leonardo Bartolovic, der Musik aus Kroatien, Italien und Bosnien spielte, musikalisch umrahmt. Der [[Rotary Club Neumarkt-Wallersee]] sorgte für das leibliche Wohl, die Erlöse des Verkaufs werden dem Museum in der Fronfeste zugutekommen. | + | Der Festakt in der alten Hauptfeuerwache wurde vom Quartett der [[Trachtenmusikkapelle Neumarkt am Wallersee]] und Leonardo Bartolovic, der Musik aus [[Kroatien]], [[Italien]] und [[Bosnien und Herzegowina|Bosnien]] spielte, musikalisch umrahmt. Der [[Rotary Club Wallersee-Neumarkt|Rotary Club Neumarkt-Wallersee]] sorgte für das leibliche Wohl, die Erlöse des Verkaufs werden dem [[Museum Fronfeste|Museum in der Fronfeste]] zugutekommen. |
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| | Unterhaltsam war der Auftritt der [[Theatergruppe Neumarkt am Wallersee]] mit dem zeitgenössischen Stück um 1816, „Grenzwatsch’n“, in dem es um eine Streiterei zwischen einer „Häuslerin“ und einem Bäcker ging. Ein Zeughaus der Feuerwehr gehört jeweils zur Hälfte den Streithanseln, die nun jeweils den gesamten Besitz verlangten. Der Amtmann, dargestellt von [[Rupert Lenzenweger]], verbat sich zu Beginn die Einmischung von Bürgermeister Adi Rieger in „seine Amtshandlung“: „Er hat jetzt still zu sein und merke auf, damit er in 200 Jahren es ebenso gut mache“ meinte der Amtmann zu Rieger. Gelöst wurde übrigens die Streiterei, in dem der Sohn der Häuslerin zum Bäcker in die Lehre ging, der im Zeughaus seine Bäckerei erweitern wollte. | | Unterhaltsam war der Auftritt der [[Theatergruppe Neumarkt am Wallersee]] mit dem zeitgenössischen Stück um 1816, „Grenzwatsch’n“, in dem es um eine Streiterei zwischen einer „Häuslerin“ und einem Bäcker ging. Ein Zeughaus der Feuerwehr gehört jeweils zur Hälfte den Streithanseln, die nun jeweils den gesamten Besitz verlangten. Der Amtmann, dargestellt von [[Rupert Lenzenweger]], verbat sich zu Beginn die Einmischung von Bürgermeister Adi Rieger in „seine Amtshandlung“: „Er hat jetzt still zu sein und merke auf, damit er in 200 Jahren es ebenso gut mache“ meinte der Amtmann zu Rieger. Gelöst wurde übrigens die Streiterei, in dem der Sohn der Häuslerin zum Bäcker in die Lehre ging, der im Zeughaus seine Bäckerei erweitern wollte. |
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| − | Das Museum in der Fronfeste erstrahlt in komplett neuem Glanz == | + | == Das Museum in der Fronfeste erstrahlt in komplett neuem Glanz == |
| | Im Anschluss an den Festakt bestand die Möglichkeit die nach moderner Museumspädagogik gestaltete Ausstellung im komplett neu gestalteten Museum in der Fronfeste zu besuchen. Schon rein äußerlich hat es durch die Sanierung aller Fenster und Türen sowie dem einheitlichen Weiß aller Wände im gesamten Haus und neuem Bodenbelag im Eingangsbereich sehr gewonnen. Leitsymbole im Boden führen den Besucher durch die Ausstellung, Kreise und Hausdarstellungen ziehen sich ebenfalls als rote Fäden durch sie. Jeder Besuch erhält einen „Identitätspass“, in dem er seine einigen Wurzeln und seine Herkunft erforschen und schriftlich festhalten kann. Wer sich Zeit für die Ausstellung nimmt, erfährt viel über Migration und Integration in Neumarkt am Wallersee und kann abschließend sein Wissen bei einem Computer-Quiz testen. | | Im Anschluss an den Festakt bestand die Möglichkeit die nach moderner Museumspädagogik gestaltete Ausstellung im komplett neu gestalteten Museum in der Fronfeste zu besuchen. Schon rein äußerlich hat es durch die Sanierung aller Fenster und Türen sowie dem einheitlichen Weiß aller Wände im gesamten Haus und neuem Bodenbelag im Eingangsbereich sehr gewonnen. Leitsymbole im Boden führen den Besucher durch die Ausstellung, Kreise und Hausdarstellungen ziehen sich ebenfalls als rote Fäden durch sie. Jeder Besuch erhält einen „Identitätspass“, in dem er seine einigen Wurzeln und seine Herkunft erforschen und schriftlich festhalten kann. Wer sich Zeit für die Ausstellung nimmt, erfährt viel über Migration und Integration in Neumarkt am Wallersee und kann abschließend sein Wissen bei einem Computer-Quiz testen. |
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