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'''Parsch''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Salzburg]]. Er liegt am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt.  
 
'''Parsch''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Salzburg]]. Er liegt am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt.  
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Die Neuhauserstraße bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der Kapuzinerberg jene nach Nordwesten. Die Nesselthalergasse südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die Villa Fischbach bilden westlich der Bahnlinie die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der Preuschenpark (um den Abfalterhof) und die Maria-Cebotari-Straße die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]] - [[Abfalter]]. In Parsch wohnen heute fast 10.000 Bewohner.  
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Die [[Neuhauserstraße]] bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der [[Kapuzinerberg]] jene nach Nordwesten. Die [[Nesselthalergasse]] südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die Villa Fischbach bilden westlich der Bahnlinie die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der Preuschenpark (um den Abfalterhof) und die [[Maria-Cebotari-Straße]] die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]] - [[Abfalter]]. In Parsch wohnen heute fast 10.000 Bewohner.  
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Vor [[1811]] gehörte der Raum Parsch bis hinauf auf unteren [[Gersberg]] lange Zeit mit zum Stadtrecht der [[Salzburg|Stadt Salzburg]]. Dann aber kam der Raum des heutigen Stadtteiles Parsch im Zuge einer Neufestlegung der Gemeindegrenzen zum Ort Aigen bei Salzburg. Der Nordteil von Parsch kam [[1935]] zurück zur Stadtgemeinde, der Südteil wurde [[1939]] eingemeindet.
 
Vor [[1811]] gehörte der Raum Parsch bis hinauf auf unteren [[Gersberg]] lange Zeit mit zum Stadtrecht der [[Salzburg|Stadt Salzburg]]. Dann aber kam der Raum des heutigen Stadtteiles Parsch im Zuge einer Neufestlegung der Gemeindegrenzen zum Ort Aigen bei Salzburg. Der Nordteil von Parsch kam [[1935]] zurück zur Stadtgemeinde, der Südteil wurde [[1939]] eingemeindet.
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'''Der Kreuzberg in Parsch'''
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==Der Kreuzberg in Parsch==
 
   
 
   
Direkt oberhalb des historischen Ortskernes bzw, am Beginn der Kreuzbergpromenade befindet sich als Ausläufer des Gaisberges der Kreuzberg. Allseits von Wald umgeben steht auf der höchsten Erhebung dieses Berges wohl seit Jahrhunderten ein kleine Kapelle. Die heutige Waldkapelle ist ein gemauerter Bildstock mit einer tiefen Nische und einem schmiedeeisernen Gitter sowie einer Figur der schmerzhaften Madonna aus dem [[18. Jahrhundert]]. Neben der Kapelle steht ein hohes Kreuz (Kruzifix) aus dem [[19. Jahrhundert]].
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Direkt oberhalb des historischen Ortskernes bzw, am Beginn der [[Kreuzbergpromenade]] befindet sich als Ausläufer des [[Gaisberg]]es der Kreuzberg. Allseits von Wald umgeben steht auf der höchsten Erhebung dieses Berges wohl seit Jahrhunderten ein kleine Kapelle. Die heutige Waldkapelle ist ein gemauerter Bildstock mit einer tiefen Nische und einem schmiedeeisernen Gitter sowie einer Figur der schmerzhaften Madonna aus dem [[18. Jahrhundert]]. Neben der Kapelle steht ein hohes Kreuz (Kruzifix) aus dem [[19. Jahrhundert]].
    
==Die Parscher Kirche==
 
==Die Parscher Kirche==
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Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung zunehmend mit zum [[Äußerer Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt.
 
Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung zunehmend mit zum [[Äußerer Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt.
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=====[[Borromäum]] (Gaisbergstr. 7)=====
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===Borromäum in der Gaisbergstraße Nr. 7===
Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit [[1848]] den Namen "Borromäum" führte. Der ursprünglich Ort im Berchtesgadener Hof erwiese sich für die schulische Ausbildung udn Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein.  
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Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit [[1848]] den Namen "[[Borromäum]]" führte. Der ursprünglich Ort im Berchtesgadener Hof erwiese sich für die schulische Ausbildung udn Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein.  
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Erzbischof [[Friedrich Johannes Jacob Cölestin von Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]] erwarb daher [[1846]] den Lodronschen Primogenitur-Palast in der Dreifaltigkeitsgasse. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen udn am heutigen Platz einen Neubau zu planen.  
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Erzbischof [[Friedrich Johannes Jacob Cölestin von Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]] erwarb daher [[1846]] den Lodronschen Primogenitur-Palast in der [[Dreifaltigkeitsgasse]]. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen udn am heutigen Platz einen Neubau zu planen.  
    
Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof Balthasar Kastner die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johannes Kardinal Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnaiium in der Zeit des ersten und noch mehr des zweiten Weltkrieges. Heute ist das Gymnasium Borromäum ist eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Internat und Halbinternat. Der Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg.  Das Leitbild der Schjule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.
 
Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof Balthasar Kastner die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johannes Kardinal Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnaiium in der Zeit des ersten und noch mehr des zweiten Weltkrieges. Heute ist das Gymnasium Borromäum ist eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Internat und Halbinternat. Der Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg.  Das Leitbild der Schjule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.

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