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| | Sie geriet eines Tages auf dem Weg nach zu einem Patienten in Dienten mit dem Auto in einen Lawinenrand, ließ das Auto darin stecken, kroch unversehrt aus dem Fahrzeug und über die Schneemassen hinweg und setzte ihren Weg zum Hausbesuch nach Dienten zu Fuß fort. Wie häufig, ließ sie auch dieses Mal den Zündschlüssel im Auto stecken. Als sie zurück kam, hatte der legendäre Postbuschauffeur “Eder-Schurli“ ihr Auto ausgebuddelt und – was Frau Dr. Kral besonders erfreute – das Fahrzeug auch gewendet, sodass sie ohne weiteren Verzug einsteigen und zurück nach Lend fahren konnte. | | Sie geriet eines Tages auf dem Weg nach zu einem Patienten in Dienten mit dem Auto in einen Lawinenrand, ließ das Auto darin stecken, kroch unversehrt aus dem Fahrzeug und über die Schneemassen hinweg und setzte ihren Weg zum Hausbesuch nach Dienten zu Fuß fort. Wie häufig, ließ sie auch dieses Mal den Zündschlüssel im Auto stecken. Als sie zurück kam, hatte der legendäre Postbuschauffeur “Eder-Schurli“ ihr Auto ausgebuddelt und – was Frau Dr. Kral besonders erfreute – das Fahrzeug auch gewendet, sodass sie ohne weiteren Verzug einsteigen und zurück nach Lend fahren konnte. |
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| | Über Frau Dr. Kral erzählt man sich auch noch diese Anekdote: | | Über Frau Dr. Kral erzählt man sich auch noch diese Anekdote: |
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| − | Im [[Zweiten Weltkrieg]], während einem der Bombenangriffe auf die [[Stadt Salzburg]], waren Enge und Angst in den Luftschutzkellern für Frau Dr. Kral nicht mehr zum Aushalten. So beschloss sie, nicht mehr in den Unterstand zu flüchten und zog es vor, während der folgenden Angriffe auf dem [[Mönchsberg]] spazieren zu gehen. | + | Im [[Zweiten Weltkrieg]], während einem der Bombenangriffe auf die [[Stadt Salzburg]], waren Enge und Angst in den Luftschutzkellern für Frau Dr. Kral nicht mehr zum Aushalten. So beschloss sie, nicht mehr in den Unterstand zu flüchten und zog es vor, während der folgenden Angriffe auf dem [[Mönchsberg]] spazieren zu gehen. Eine weitere Anekdote ist über ihr Berufsleben in Lend bekannt, wo sie auch eine Hausapotheke führte: |
| − | Eine weitere Anekdote ist über ihr Berufsleben in Lend bekannt, wo sie auch eine Hauapotheke führte. | |
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| | „Die Ordinationshilfe füllte nach Rezept aus einem großen Salbentiegel eine kleine Menge in eine Dose um und sagte dem Bauern, der im Wartezimmer wartete, er könne sich seine Salbe nehmen, sie stünde in der Hausapotheke. Als sie wieder kam, war der große Tiegel weg, der kleine stand noch da. Sie rannte ihm nach, um die Sache aufzuklären. Er hatte sich aber nichts Böses dabei gedacht. Der kleine Tiegel, meinte er, diene dazu, die entsprechende Salbe nachkaufen zu können.“ | | „Die Ordinationshilfe füllte nach Rezept aus einem großen Salbentiegel eine kleine Menge in eine Dose um und sagte dem Bauern, der im Wartezimmer wartete, er könne sich seine Salbe nehmen, sie stünde in der Hausapotheke. Als sie wieder kam, war der große Tiegel weg, der kleine stand noch da. Sie rannte ihm nach, um die Sache aufzuklären. Er hatte sich aber nichts Böses dabei gedacht. Der kleine Tiegel, meinte er, diene dazu, die entsprechende Salbe nachkaufen zu können.“ |
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| | ==Auszeichnungen== | | ==Auszeichnungen== |
| | Frau Dr. Kral wurde der Titel Medizinalrat verliehen und aufgrund ihrer Verdienste zur Ehrenbürgerin der Gemeinden Lend und Dienten am Hochkönig ernannt. | | Frau Dr. Kral wurde der Titel Medizinalrat verliehen und aufgrund ihrer Verdienste zur Ehrenbürgerin der Gemeinden Lend und Dienten am Hochkönig ernannt. |