| | Drei Jahre lang haben drei Elternpaare aus [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] die Gründung der Schule in freier Trägerschaft vorbereitet. Nächstes oder übernächstes Jahr wird ein 600 Quadratmeter großes Gebäude mit einem großen Garten in [[Lochen am See]] im [[Innviertel]] angemietet. Bis zu 80 Kinder finden dort Platz. | | Drei Jahre lang haben drei Elternpaare aus [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] die Gründung der Schule in freier Trägerschaft vorbereitet. Nächstes oder übernächstes Jahr wird ein 600 Quadratmeter großes Gebäude mit einem großen Garten in [[Lochen am See]] im [[Innviertel]] angemietet. Bis zu 80 Kinder finden dort Platz. |
| − | "Wir sind eine staatlich anerkannte Privatschule, die derzeit noch kein Öffentlichkeitsrecht hat, und beginnen mit 25 Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 14 Jahren", sagt Elisabeth Wasserbauer. Das Öffentlichkeitsrecht sei bereits beim Bildungsministerium beantragt. "Es wird immer erst während des Schuljahres im April vergeben." Die ehemalige Geschäftsführerin des [[Kuratorium für Journalistenausbildung|Kuratoriums für Journalistenausbildung]] in Salzburg und Mutter von zwei Töchtern ist Obfrau des Trägervereins. Wie die Schule trägt er den Namen Lotus - Lernraum für offenes Tun und Sein. Alle Eltern der Schüler sind Mitglieder. Jeder Elternteil leistet pro Schuljahr 80 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die Schule. Das Schulgeld beträgt monatlich 320 Euro, dazu kommen 40 Euro Jausengeld. Für einkommensschwache Familien gibt es einen Sozialtopf. "Das erste Schuljahr ist ausfinanziert", erklärt Wasserbauers Lebensgefährte Gerold Pointner, der sich ums Kaufmännische kümmert. Die Lernbegleiter verdienen rund 30 Prozent weniger als andere Lehrer. Zur Seite steht dem Lehrer-Ehepaar Sarah und Lukas Ainedter der 28 Jahre alte Julian Reutterer aus [[Bergheim]]. Er hat ein Jahr lang Pädagogik studiert, ist Persönlichkeitstrainer und bietet ''Workshops'' für ''Breakdance'' und ''Hip-Hop'' an. | + | "Wir sind eine staatlich anerkannte Privatschule, die derzeit noch kein Öffentlichkeitsrecht hat, und beginnen mit 25 Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 14 Jahren", sagt [[Elisabeth Wasserbauer]]. Das Öffentlichkeitsrecht sei bereits beim Bildungsministerium beantragt. "Es wird immer erst während des Schuljahres im April vergeben." Die ehemalige Geschäftsführerin des [[Kuratorium für Journalistenausbildung|Kuratoriums für Journalistenausbildung]] in Salzburg und Mutter von zwei Töchtern ist Obfrau des Trägervereins. Wie die Schule trägt er den Namen Lotus - Lernraum für offenes Tun und Sein. Alle Eltern der Schüler sind Mitglieder. Jeder Elternteil leistet pro Schuljahr 80 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die Schule. Das Schulgeld beträgt monatlich 320 Euro, dazu kommen 40 Euro Jausengeld. Für einkommensschwache Familien gibt es einen Sozialtopf. "Das erste Schuljahr ist ausfinanziert", erklärt Wasserbauers Lebensgefährte Gerold Pointner, der sich ums Kaufmännische kümmert. Die Lernbegleiter verdienen rund 30 Prozent weniger als andere Lehrer. Zur Seite steht dem Lehrer-Ehepaar Sarah und Lukas Ainedter der 28 Jahre alte Julian Reutterer aus [[Bergheim]]. Er hat ein Jahr lang Pädagogik studiert, ist Persönlichkeitstrainer und bietet ''Workshops'' für ''Breakdance'' und ''Hip-Hop'' an. |
| | "Uns ist wichtig, dass die Eltern unser Konzept mittragen und dass alle Kinder zu uns kommen wollen", sagt Wasserbauer. Zuletzt hätten rund zehn Eltern angefragt, die ausschließlich wegen Bedenken gegen die [[Corona]]-Maßnahmen einen Platz wollten. Ihnen habe man abgesagt. "Wir werden uns an alle vorgeschriebenen Maßnahmen halten." | | "Uns ist wichtig, dass die Eltern unser Konzept mittragen und dass alle Kinder zu uns kommen wollen", sagt Wasserbauer. Zuletzt hätten rund zehn Eltern angefragt, die ausschließlich wegen Bedenken gegen die [[Corona]]-Maßnahmen einen Platz wollten. Ihnen habe man abgesagt. "Wir werden uns an alle vorgeschriebenen Maßnahmen halten." |