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| − | [[Datei:Gnadenbild in Maria Plain.jpg|thumb|Gnadenbild Maria Trost, Original in der Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] | + | [[Datei:Gnadenbild in Maria Plain.jpg|thumb|Das Gnadenbild Maria Trost, Original in der Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] |
| − | Das '''{{PAGENAME}}''' bildet den Mittelpunkt der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] und der damit zusammenhängenden [[Wallfahrt Maria Plain|Wallfahrt]] zu diesem. Das Bild zeigt die Darstellung einer […] ''sitzenden gekrönten hl. Maria, die mit beiden Händen eine Windel hält, auf der das nackte gekrönte Kind nach links auf ihrem Schoß liegt und die Hände nach der Mutter ausstreckt'' […].<ref>Gustav Gugitz: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch''. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde in fünf Bänden, Wien 1958, Band 5, S. 181.</ref> | + | [[Datei:Gnadenbild Maria Trost.jpg|thumb|Das Gnadenbild Maria Trost in der Wallfahrtsbasilika Maria Plain.]] |
| | + | Das '''Gnadenbild Maria Trost''' bildet den Mittelpunkt der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] und der damit zusammenhängenden [[Wallfahrt Maria Plain|Wallfahrt]] zu diesem. Das Bild zeigt die Darstellung einer […] ''sitzenden gekrönten hl. Maria, die mit beiden Händen eine Windel hält, auf der das nackte gekrönte Kind nach links auf ihrem Schoß liegt und die Hände nach der Mutter ausstreckt'' […].<ref>Gustav Gugitz: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch''. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde in fünf Bänden, Wien 1958, Band 5, S. 181.</ref> |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
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| − | Das Gnadenbild „Maria Trost" wurde von einem unbekannten Maler geschaffen. Der [[Sagen und Legenden|Legende]] nach war es während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] nach der Brandschatzung des Ortes Regen in [[Bayern|Niederbayern]] [[1633]] fast unversehrt inmitten des Brandes erhalten geblieben. Die Frau des [[Pfleger]]s von Fürsteneck, Argula von [[Grimming]], erwarb das Bild für die Schlosskapelle der Burg. Ihr Sohn [[Rudolf von Grimming]] brachte es [[1650]] in den salzburgischen Heimatsitz des [[Schloss in Müllegg|Schlosses in Müllegg]] (heute [[St. Johanns-Spital]] in Salzburg). Nachdem das Marienbild nach Salzburg gebracht worden war, ordnete Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] [[1652]] die Errichtung einer hölzernen Kapelle an, der so genannten [[Ursprungskapelle]]. Jedoch verbot bald der Pfarrer von [[Bergheim]], Johann Millauer, das Gnadenbild in dieser Kapelle auszustellen. Er war der Meinung, dass dies nur in einer Kirche gezeigt werden dürfe. | + | Das Gnadenbild „Maria Trost" wurde von einem unbekannten Maler geschaffen. Der [[Sagen und Legenden|Legende]] nach war es während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] nach der Brandschatzung des Ortes Regen in [[Bayern|Niederbayern]] [[1633]] fast unversehrt inmitten des Brandes erhalten geblieben. Die Frau des [[Pfleger]]s von Fürsteneck, Argula von [[Grimming]], erwarb das Bild für die Schlosskapelle der Burg. Ihr Sohn [[Rudolf von Grimming]] brachte es [[1650]] in den salzburgischen Heimatsitz des [[Schloss in Müllegg|Schlosses in Müllegg]] (heute [[St. Johanns-Spital]] in Salzburg). Nachdem das Marienbild nach Salzburg gebracht worden war, ordnete Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] [[1652]] die Errichtung einer hölzernen Kapelle an, der so genannten [[Ursprungskapelle (Maria Plain)|Ursprungskapelle]]. Jedoch verbot bald der Pfarrer von [[Bergheim]], Johann Millauer, das Gnadenbild in dieser Kapelle auszustellen. Er war der Meinung, dass dies nur in einer Kirche gezeigt werden dürfe. |
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| | [[1653]] gab Rudolf von Grimming eine Kopie beim Maler [[Johann Friedrich Pereth]] in Auftrag, denn er hatte bereits im Jänner desselben Jahres das Originalbild wieder nach Müllegg zurückbringen lassen, von wo es nach Grimmings Übersiedlung [[1658]] nach Nesselwang in Schwaben (Deutschland) gelangte. | | [[1653]] gab Rudolf von Grimming eine Kopie beim Maler [[Johann Friedrich Pereth]] in Auftrag, denn er hatte bereits im Jänner desselben Jahres das Originalbild wieder nach Müllegg zurückbringen lassen, von wo es nach Grimmings Übersiedlung [[1658]] nach Nesselwang in Schwaben (Deutschland) gelangte. |
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