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==Die Tierwelt und die Pilze des Berges==
 
==Die Tierwelt und die Pilze des Berges==
Eindrucksvoll sind die in den Felsen des Hellbrunner Berges ruhenden oder vor der Wand segelnden [[Weißkopfgeier]]. Die Attraktion geht auf eine Freilassung von Volieretieren im Jahr [[1966]] zurück.  
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Eindrucksvoll sind die in den Felsen des Hellbrunner Berges ruhenden oder vor der Wand segelnden [[Weißkopfgeier]]. Die Attraktion geht auf eine Freilassung von Volieretieren im Jahr 1966 zurück. Der [[Uhu]], unsere größte [[Eule]] brütet zeitweilig in den Felswänden und auch die [[Dohle]]n nisten hier in Felshöhlen. Die Dohlen besitzen hier in den Felsen eine größere Brutkolonie in den Felsabhängen und immer wieder brütet hier auch ein Paar Kolkraben. Im Winter klettert der seltene [[Alpenmauerläufer]] auf der Suche nach Nahrung über die Steine, auch die Alpenbraunelle findet sich , von den Felsen des Hochgebirge kommend, im Winter hier ein.
Der [[Uhu]], unsere größte Eule brütet zeitweilig in den Felswänden und auch die Dohlen nisten hier in Felshöhlen Im Winter klettert der seltene [[Alpenmauerläufer]] auf der Suche nach Nahrung über die Felsen.  
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Der Kalkbuchenwald des Hellbrunner Berges zählt zu den artenreichsten [[Pilz]]-Lebensräumen des Stadtgebietes. Insgesamt hat konnte der Pilzexperte Dr. [[Thomas Rücker]] hier 311 verschiedene Pilzarten nachweisen. Bis nach 1800 war der Hellbrunnerberg der wichtigste Teil des Jagdwildgartens, der forstlich daher nie nennenswert genutzt war. Zu den seltenen [[Käfer]]arten gehört auch der EU-weit streng geschützte [[Eremit (Käfer)|Eremit]], eine Käferart, die im Jahr [[2022]] erneut hier gefunden werden konnte. Zum Schlosspark der [[Renaissance]] des [[17. Jahrhundert]]s gehörte neben dem Lustgarten stets auch ein großer Jagdgarten. In diesem Jagdgarten und in alten herrschaftlichen Alleen findet sich heute der Großteil der noch erhaltenen mehrhundertjährigen Bäume samt ihrem Moder und Totholz. Solche Lebensräume sind daher der wichtigste Rückzugsort für eine stark bedrohte Kleintierwelt.  
 
Der Kalkbuchenwald des Hellbrunner Berges zählt zu den artenreichsten [[Pilz]]-Lebensräumen des Stadtgebietes. Insgesamt hat konnte der Pilzexperte Dr. [[Thomas Rücker]] hier 311 verschiedene Pilzarten nachweisen. Bis nach 1800 war der Hellbrunnerberg der wichtigste Teil des Jagdwildgartens, der forstlich daher nie nennenswert genutzt war. Zu den seltenen [[Käfer]]arten gehört auch der EU-weit streng geschützte [[Eremit (Käfer)|Eremit]], eine Käferart, die im Jahr [[2022]] erneut hier gefunden werden konnte. Zum Schlosspark der [[Renaissance]] des [[17. Jahrhundert]]s gehörte neben dem Lustgarten stets auch ein großer Jagdgarten. In diesem Jagdgarten und in alten herrschaftlichen Alleen findet sich heute der Großteil der noch erhaltenen mehrhundertjährigen Bäume samt ihrem Moder und Totholz. Solche Lebensräume sind daher der wichtigste Rückzugsort für eine stark bedrohte Kleintierwelt.  
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Die Wiederherstellung des urwüchsigen Waldbildes mit seinem prägenden Alt- und Totholz auf dem Hellbrunner Berg ist nicht nur für die Artenvielfalt wichtig, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz.
 
Die Wiederherstellung des urwüchsigen Waldbildes mit seinem prägenden Alt- und Totholz auf dem Hellbrunner Berg ist nicht nur für die Artenvielfalt wichtig, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz.
  

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