Der Kalkbuchenwald des Hellbrunner Berges zählt zu den artenreichsten [[Pilz]]-Lebensräumen des Stadtgebietes. Insgesamt hat konnte der Pilzexperte Dr. [[Thomas Rücker]] hier 311 verschiedene Pilzarten nachweisen. Bis nach 1800 war der Hellbrunnerberg der wichtigste Teil des Jagdwildgartens, der forstlich daher nie nennenswert genutzt war. Zu den seltenen [[Käfer]]arten gehört auch der EU-weit streng geschützte [[Eremit (Käfer)|Eremit]], eine Käferart, die im Jahr [[2022]] erneut hier gefunden werden konnte. Zum Schlosspark der [[Renaissance]] des [[17. Jahrhundert]]s gehörte neben dem Lustgarten stets auch ein großer Jagdgarten. In diesem Jagdgarten und in alten herrschaftlichen Alleen findet sich heute der Großteil der noch erhaltenen mehrhundertjährigen Bäume samt ihrem Moder und Totholz. Solche Lebensräume sind daher der wichtigste Rückzugsort für eine stark bedrohte Kleintierwelt. | Der Kalkbuchenwald des Hellbrunner Berges zählt zu den artenreichsten [[Pilz]]-Lebensräumen des Stadtgebietes. Insgesamt hat konnte der Pilzexperte Dr. [[Thomas Rücker]] hier 311 verschiedene Pilzarten nachweisen. Bis nach 1800 war der Hellbrunnerberg der wichtigste Teil des Jagdwildgartens, der forstlich daher nie nennenswert genutzt war. Zu den seltenen [[Käfer]]arten gehört auch der EU-weit streng geschützte [[Eremit (Käfer)|Eremit]], eine Käferart, die im Jahr [[2022]] erneut hier gefunden werden konnte. Zum Schlosspark der [[Renaissance]] des [[17. Jahrhundert]]s gehörte neben dem Lustgarten stets auch ein großer Jagdgarten. In diesem Jagdgarten und in alten herrschaftlichen Alleen findet sich heute der Großteil der noch erhaltenen mehrhundertjährigen Bäume samt ihrem Moder und Totholz. Solche Lebensräume sind daher der wichtigste Rückzugsort für eine stark bedrohte Kleintierwelt. |