| | Seine späten Werke für Tulln ([[1873]]), Langenlois ([[1874]]) und Krems ([[1875]]), alle in Niederösterreich, sind als ''Bruckner-Orgeln'' in die Geschichte eingegangen, da sie von ihm kollaudiert wurden. Bruckner lobte z. B. in Langenlois Maurachers Werk ''welches durch vortrefflichen Klang, Charakter, Verhältniß der einzelnen Stimmen zu einander und durch imposante Kraftenfaltung und Schönheit des Tones in pleno sich auszeichnet. Die entsprechende Disposition und zweckmäßige Anlage, sowie die Vorzüglichkeit des Mechanismus und Gebläses verdienen die vollste Anerkennung.''<ref>[[Salzburger Kirchenblatt]] Nr. 27 ([[1874]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 176.</ref> In späteren Jahren bzw. bei anderen Fachleuten galt er allerdings als altmodisch, da er nicht gewillt war, das System der Schleiflade zugunsten der Kegellade aufzugeben. | | Seine späten Werke für Tulln ([[1873]]), Langenlois ([[1874]]) und Krems ([[1875]]), alle in Niederösterreich, sind als ''Bruckner-Orgeln'' in die Geschichte eingegangen, da sie von ihm kollaudiert wurden. Bruckner lobte z. B. in Langenlois Maurachers Werk ''welches durch vortrefflichen Klang, Charakter, Verhältniß der einzelnen Stimmen zu einander und durch imposante Kraftenfaltung und Schönheit des Tones in pleno sich auszeichnet. Die entsprechende Disposition und zweckmäßige Anlage, sowie die Vorzüglichkeit des Mechanismus und Gebläses verdienen die vollste Anerkennung.''<ref>[[Salzburger Kirchenblatt]] Nr. 27 ([[1874]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 176.</ref> In späteren Jahren bzw. bei anderen Fachleuten galt er allerdings als altmodisch, da er nicht gewillt war, das System der Schleiflade zugunsten der Kegellade aufzugeben. |
| − | Johann Nepomuk Carl Mauracher errichtete mehr als 60 Orgeln, darunter in Uttendorf im [[Innviertel]] ([[1844]]), [[Forstau]] ([[1845]]), [[Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt]] (um [[1847]]), St. Peter am Hart ([[1848]]), [[Pfarrkirche zum hl. Blasius|Abtenau]] ([[1858]]), [[Dekanatspfarrkirche Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] ([[1859]]), [[Pfarr- und Dekanatskirche zum hl. Georg|Bergheim]] (1859), [[Pfarrkirche Mariae Geburt|Puch]] (1859), auf Betreiben seines Freundes [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Gruber]] auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] in der [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] ([[1860]]), [[Krankenhauskirche St. Johannes|Johannesspitalskirche]] ([[1860]]), [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael|Gnigl]] ([[1861]]), in der Stiftskirche St. Peter ([[1863]]), [[Pfarrkirche Bad Vigaun zum hl. Dionysius|Vigaun]] ([[1865]]), [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth|Guggenthal]] (1865), im [[Sacellum]] ([[1866]]), im [[Stiftskirche Nonnberg|Stift Nonnberg]] ([[1867]]), [[Pfarrkirche St. Leonhard (Plainfeld)|Plainfeld]] ([[1868]]), [[Pfarrkirche St. Anna (Annaberg)|Annaberg]] ([[1869]]), [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (Henndorf am Wallersee)|Henndorf]] (um [[1870]]), [[Pfarrkirche zu den Hll. Stephanus und Laurentius|Adnet]] ([[1871]], beim [[Dorfbrand Adnet]] [[1890]] verbrannt), [[Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian|Bad Gastein]] (um 1871), Schörfling am [[Attersee]] ([[1873]]), [[Filialkirche hl. Emmeram|Filialkirche Untereching]] ([[1877]]) und andere. | + | Johann Nepomuk Carl Mauracher errichtete mehr als 60 Orgeln, darunter in Uttendorf im [[Innviertel]] ([[1844]]), [[Forstau]] ([[1845]]), [[Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt]] (um [[1847]]), St. Peter am Hart ([[1848]]), [[Pfarrkirche zum hl. Blasius|Abtenau]] ([[1858]]), [[Dekanatspfarrkirche Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] ([[1859]]), [[Pfarr- und Dekanatskirche zum hl. Georg|Bergheim]] (1859), [[Pfarrkirche Mariae Geburt|Puch]] (1859), auf Betreiben seines Freundes [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Gruber]] auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] in der [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] ([[1860]]), [[Krankenhauskirche St. Johannes|Johannesspitalskirche]] ([[1860]]), [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael|Gnigl]] ([[1861]]), in der Stiftskirche St. Peter ([[1863]]), [[Pfarrkirche Bad Vigaun zum hl. Dionysius|Vigaun]] ([[1865]]), [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth|Guggenthal]] (1865), im [[Sacellum]] ([[1866]]), im [[Stiftskirche Nonnberg|Stift Nonnberg]] ([[1867]]), [[Pfarrkirche zum hl. Leonhard in Plainfeld|Plainfeld]] ([[1868]]), [[Pfarrkirche St. Anna (Annaberg)|Annaberg]] ([[1869]]), [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (Henndorf am Wallersee)|Henndorf]] (um [[1870]]), [[Pfarrkirche zu den Hll. Stephanus und Laurentius|Adnet]] ([[1871]], beim [[Dorfbrand Adnet]] [[1890]] verbrannt), [[Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian|Bad Gastein]] (um 1871), Schörfling am [[Attersee]] ([[1873]]), [[Filialkirche hl. Emmeram|Filialkirche Untereching]] ([[1877]]) und andere. |