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Textersetzung - „Pfarrkirche St. Leonhard“ durch „Pfarrkirche St. Leonhard
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== Pfarrkirche ==
 
== Pfarrkirche ==
Pfarrkirche ist die [[Pfarrkirche St. Leonhard (Plainfeld)|Pfarrkirche St. Leonhard]] ([[Patrozinium]]: [[6. November]]).
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Pfarrkirche ist die [[Pfarrkirche zum hl. Leonhard in Plainfeld|Pfarrkirche St. Leonhard]] ([[Patrozinium]]: [[6. November]]).
    
== Pfarrer ==
 
== Pfarrer ==
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Im [[18. Jahrhundert]] gehörte Plainfeld zur [[Pfarre Seekirchen]], die Bewohner mussten entweder die Mutterkirche in [[Seekirchen]] oder die Filialkirche in [[Eugendorf]] besuchen, wenn sie in den Gottesdienst gehen wollten. [[1762]] bat man erstmals darum, der Seekirchner [[Stiftsvorstände des Kollegiatstifts Seekirchen|Stiftspropst]] [[Wolfgang Karl Graf Überacker]] möge doch in der Winterzeit manchmal Messen direkt in Plainfeld halten. Das Ansinnen wurde ebenso abgelehnt wie der Vorstoß [[1788]], eine eigene Vikariatskirche bauen zu wollen.
 
Im [[18. Jahrhundert]] gehörte Plainfeld zur [[Pfarre Seekirchen]], die Bewohner mussten entweder die Mutterkirche in [[Seekirchen]] oder die Filialkirche in [[Eugendorf]] besuchen, wenn sie in den Gottesdienst gehen wollten. [[1762]] bat man erstmals darum, der Seekirchner [[Stiftsvorstände des Kollegiatstifts Seekirchen|Stiftspropst]] [[Wolfgang Karl Graf Überacker]] möge doch in der Winterzeit manchmal Messen direkt in Plainfeld halten. Das Ansinnen wurde ebenso abgelehnt wie der Vorstoß [[1788]], eine eigene Vikariatskirche bauen zu wollen.
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Die Entstehungslegende der [[Pfarrkirche St. Leonhard (Plainfeld)|Pfarrkirche St. Leonhard]] erzählt, der Plainfelder Wirt [[Martin Seywaldstätter]] sei auf dem Weg in die [[Christmette]] dann eines Tages in einen fürchterlichen Schneesturm geraten und hätte versprochen, falls er es überleben würde, in Plainfeld eine Kirche zu errichten. Sein Epitaph ist an der Westwand, auf dem linken Stiegenaufgang zur Orgelempore, angebracht und trägt die Inschrift: ''Ruhe sanft in Gottes Frieden, du wohlthätiger Erbauer des Vicariats, Gotteshauses in Pleinfeld: Martin Seÿwaldstätter, Wirth allda, ist geboren den 10<sup>ten</sup> November 1748, hat erbaut im Jahre 1799, ist gestorben den 13<sup>ten</sup> Junÿ 1830.''  
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Die Entstehungslegende der [[Pfarrkirche zum hl. Leonhard in Plainfeld|Pfarrkirche St. Leonhard]] erzählt, der Plainfelder Wirt [[Martin Seywaldstätter]] sei auf dem Weg in die [[Christmette]] dann eines Tages in einen fürchterlichen Schneesturm geraten und hätte versprochen, falls er es überleben würde, in Plainfeld eine Kirche zu errichten. Sein Epitaph ist an der Westwand, auf dem linken Stiegenaufgang zur Orgelempore, angebracht und trägt die Inschrift: ''Ruhe sanft in Gottes Frieden, du wohlthätiger Erbauer des Vicariats, Gotteshauses in Pleinfeld: Martin Seÿwaldstätter, Wirth allda, ist geboren den 10<sup>ten</sup> November 1748, hat erbaut im Jahre 1799, ist gestorben den 13<sup>ten</sup> Junÿ 1830.''  
    
Gegen den Widerstand der Vikare von Eugendorf und [[Koppl]], die vor allem um die Gelder aus den Begräbnis- und Trauungsrechten bangten, gab ein positives Gutachten des Landrichters [[Johann Adam Lang]] am [[13. Juni]] [[1798]] dann den Ausschlag, dass [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] am [[28. November]] [[1798]] die Bewilligung zur Errichtung eines eigenen Vikariats in Plainfeld erteilte.
 
Gegen den Widerstand der Vikare von Eugendorf und [[Koppl]], die vor allem um die Gelder aus den Begräbnis- und Trauungsrechten bangten, gab ein positives Gutachten des Landrichters [[Johann Adam Lang]] am [[13. Juni]] [[1798]] dann den Ausschlag, dass [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] am [[28. November]] [[1798]] die Bewilligung zur Errichtung eines eigenen Vikariats in Plainfeld erteilte.

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