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Seine Freizeit widmete er gemeinsam mit seiner Frau Lina unermüdlich der geologischen und paläontologischen Erforschung des Bundeslandes Salzburg. Als Nachfolger von [[Eberhard Fugger]] übernahm er [[1919]] die Leitung der Mineralogisch-paläontologischen Abteilung des [[Salzburg Museum|Städtischen Museums]]. Gemeinsam mit Weggefährten gründete er die [[Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg|Sektion Salzburg des Vereins für Höhlenkunde]] und leitete den Verein von [[1914]] bis 1919. Martin Hell konnte rund 100 prähistorischen Siedlungen sowie 40 frühgeschichtliche Gräberfelder entdecken, darunter die Siedlungen vom [[Falkenstein (Wald im Pinzgau)|Falkenstein]] an der Grenze der Gemeinden [[Krimml]] und [[Wald im Pinzgau]], des Klinglberges und des [[Brandstattbühel]]s in [[Schwarzach im Pongau]], die Siedlung auf dem Rabenstein in [[Golling an der Salzach]] sowie die Siedlung auf dem [[Hellbrunner Berg]]. Er hatte die ersten wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Dürrnberg durchgeführt und erkannte als erster dessen herausragende Bedeutung. Während seiner fast 70 Jahre dauernden Forschungsarbeit konnte Martin Hell eine fast unvorstellbar große Fülle von archäologischer Funde sammeln.
 
Seine Freizeit widmete er gemeinsam mit seiner Frau Lina unermüdlich der geologischen und paläontologischen Erforschung des Bundeslandes Salzburg. Als Nachfolger von [[Eberhard Fugger]] übernahm er [[1919]] die Leitung der Mineralogisch-paläontologischen Abteilung des [[Salzburg Museum|Städtischen Museums]]. Gemeinsam mit Weggefährten gründete er die [[Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg|Sektion Salzburg des Vereins für Höhlenkunde]] und leitete den Verein von [[1914]] bis 1919. Martin Hell konnte rund 100 prähistorischen Siedlungen sowie 40 frühgeschichtliche Gräberfelder entdecken, darunter die Siedlungen vom [[Falkenstein (Wald im Pinzgau)|Falkenstein]] an der Grenze der Gemeinden [[Krimml]] und [[Wald im Pinzgau]], des Klinglberges und des [[Brandstattbühel]]s in [[Schwarzach im Pongau]], die Siedlung auf dem Rabenstein in [[Golling an der Salzach]] sowie die Siedlung auf dem [[Hellbrunner Berg]]. Er hatte die ersten wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Dürrnberg durchgeführt und erkannte als erster dessen herausragende Bedeutung. Während seiner fast 70 Jahre dauernden Forschungsarbeit konnte Martin Hell eine fast unvorstellbar große Fülle von archäologischer Funde sammeln.
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Er war Mitglied in vielen wissenschaftlichen Vereinigungen, aber auch Mitglied im Antisemitenbund und ab [[1933]] bei der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]], der austrofaschistischen Monopol-Organisation. Aufgrund seiner auch beruflich bedingten Nähe zu Vertretern des [[Nationalsozialismus]] wurde er [[1945]], schon 60 Jahre alt, aus dem öffentlichen Dienst entlassen.<ref>[https://www.uibk.ac.at/universitaet/profil/geschichte/ehrungen-biografien/die-geehrten-der-universitaet-innsbruck-von-1938-bis-1945.html#hell Homepage der Universität Innsbruck] (abgerufen am 10. Juli 2020)</ref> Wenig später erhielt Hell aber wieder zahlreiche Ehrungen für sein außerordentliches Lebenswerk.
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Er war Mitglied in vielen wissenschaftlichen Vereinigungen, aber auch Mitglied im Antisemitenbund und ab [[1933]] bei der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]], der austrofaschistischen Monopol-Organisation. Aufgrund seiner auch beruflich bedingten Nähe zu Vertretern des [[Nationalsozialismus]] wurde er [[1945]], schon 60 Jahre alt, aus dem öffentlichen Dienst entlassen.<ref>[https://www.uibk.ac.at/universitaet/profil/geschichte/ehrungen-biografien/die-geehrten-der-universitaet-innsbruck-von-1938-bis-1945.html#hell Homepage der Universität Innsbruck] (abgerufen am 10. Juli 2020)</ref> Wenig später erhielt Hell aber wieder zahlreiche Ehrungen für sein außerordentliches Lebenswerk. 1948 wurde er ehrenamtlich Konservator des Bundesdenkmalamtes, 1949 ernannte ihn der Landeshauptmann zum ehrenamtlichen Landespfleger für die Bodenaltertümer des Landes Salzburg.
    
Seine letzte Ruhestätte fand Martin Hell auf dem [[Friedhof von St. Peter]].
 
Seine letzte Ruhestätte fand Martin Hell auf dem [[Friedhof von St. Peter]].
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