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[[File:Wegener Expedition-1930 46.jpg|thumb|Rupert Holzapfel (Mitte) mit Fritz Loewe (links) und Bernhard Brockamp auf der Wegener-Expedition.]]
Dr. phil. habil. [[Rupert Holzapfel|Rupert Franz Maria Holzapfel]] (* [[22. April]] [[1905]] in Krems an der Donau; † [[6. Juni]] [[1960]] in [[Unterach am Attersee]]) war Meteorologe, Klimatologe und Arktisforscher.
== Familie ==
→ Seine Großeltern waren Dr. jur. [[Franz II. Xaver Gregor Spängler|Franz II. Xaver Georg Ezechiel Spängler]] (* [[10. April]] [[1839]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[24. Jänner]] [[1912]] in Krems an der Donau, NÖ.) und [[Franziska Schlegel|Franziska Maria Amalia Schlegel]] (* [[1. Juni]] [[1848]] in der Stadt Salzburg; † [[21. März]] 1905 in Krems an der Donau, NÖ.).
→ Seine Eltern der Mittelschullehrer in Krems an der Donau in [[Niederösterreich]] Rupert Holzapfel (* [[10. März]] [[1868]]; † [[21. Mai]] [[1940]]) und Johanna Antonia Maria Theresia, geborene [[Spängler]] (* [[16. Mai]] [[1882]] in Pottenstein, NÖ.; † [[25. Juli]] [[1973]])
Rupert Holzapfel war seit [[13. März]] [[1934]] mit der Kunstmalerin Else, geborene Lundbye (* [[13. November]] [[1909]] in Kopenhagen, [[Dänemark]]; † [[21. Dezember]] [[2006]] in Freiburg im Breisgau), Tochter des dänischen Staatsmanns (Regierungspräsident) Christian Ludvig Lundbye, verheiratet. [[Prof]]. Dr. phil. [[Otto Holzapfel]] ist eines ihrer Kinder.
== Leben ==
Rupert Holzapfel besuchte die Schule in Krems an der Donau und studierte nach der Matura [[1924]] an der Universität [[Wien]] Physik und Meteorologie. Zunächst arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]] in Wien, wo er Sonnenbeobachtungen durchführte. Von [[1930]] bis [[1931]] nahm er mit Alfred Wegener an einer Expedition nach [[Grönland]] teil, wo er die Weststation Scheideck leitete.
[[1936]] habilitierte er sich am meteorologischen Institut in Jena. Im selben Jahr begann er beim deutschen Reichsamt für Wetterdienst. von 1936 bis [[1937]] nahm er an einer Expedition nach Afganistan teil, um am Ajumanpass im Hindukusch auf 4 000 [[m ü. A.|Meter Höhe]] meteorologische Beobachtungen zu machen. Von [[1940]] bis [[1945]] war er bei der Deutschen Luftwaffe in [[Norwegen]] als Wetterfliegen auf Spitzbergen, Jan Mayen und Novaja Semlia stationiert. Er leitete die arktische Ausbildung für meteorologische Einsätze auf den Wetterstationen in der Arktis.
Nach 1945 beteiligte er sich am Aufbau des Wetterdienstes in der amerikanischen Besatzungszone in Bad Kissingen in [[Bayern]] und übersiedelte [[1957]] in das neu geschaffene Zentralamt des Deutschen Wetterdienstes nach Offenbach am Main in Hessen.
Er war Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.
== Salzburgbezüge ==
Seine Mutter war eine Tochter von Dr. jur. [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] und [[Franziska Schlegel|Franziska Maria Amalie Schlegel]].
Rupert Holzapfel besuchte sehr wahrscheinlich mehrmals die [[Stadt Salzburg]]. Nachstehend einige Fotografien, die Rupert Holzapfel anlässlich seiner Besuche in der Stadt Salzburg machte.
==== Bildergalerie ====
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Friedhof von St. Peter Salzburg im Winter um 1938 01.jpg|Um 1938 im [[Friedhof von St. Peter]] in der [[Altstadt]] von Salzburg.
Friedhof von St. Peter Salzburg im Winter um 1938 02.jpg|Um 1938 im Friedhof von St. Peter.
Salzburg Mülln Salzach evangelische Christuskirche im Winter um 1938.jpg|Zu sehen die [[Salzach]] mit rechts der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Evangelischen Christuskirche]] und links die [[Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt]], darunter rechts die [[Leprosenhauskirche Hll. Hieronymus und Antonius Eremit|Leprosenhauskirche]].
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{{mehr}}
== Quellen ==
* [[Peter Krackowizer]]
* {{Quelle Spängler-Chronik|Seite 66}}
{{SORTIERUNG: Holzapfel, Rupert}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Spängler]]
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]
[[Kategorie:Niederösterreich]]
[[Kategorie:Geboren 1905]]
[[Kategorie:Gestorben 1960]]