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Amateur-Turn- und Sportverein Salzburg (Quelltext anzeigen)
Version vom 26. April 2007, 10:07 Uhr
, 10:07, 26. Apr. 2007→Vereinsgeschichte: lt. Vereinsregisterauszug; TriQ
Von [[1927]] bis [[1930]] errichtete der ATSV Salzburg die Sportanlage im [[Volksgarten]]. Betrieben wurden zu dieser Zeit die Sektionen Turnen, Handball und Skisport. Als Teil der österreichischen Arbeiterbewegung wurde der Verein nach den politischen Umwälzungen des Jahres [[1934]] verboten und behördlich aufgelöst.
Von [[1927]] bis [[1930]] errichtete der ATSV Salzburg die Sportanlage im [[Volksgarten]]. Betrieben wurden zu dieser Zeit die Sektionen Turnen, Handball und Skisport. Als Teil der österreichischen Arbeiterbewegung wurde der Verein nach den politischen Umwälzungen des Jahres [[1934]] verboten und behördlich aufgelöst.
Am [[9. Oktober]] [[1945]] begann unter dem damaligen Obmann Jakob Riedl der Neuaufbau. Zu den bereits vor der Auflösung geführten Sektionen kamen nunmehr jene der Tischtennisspieler, Radfahrer und Boxer hinzu. Am [[5. Mai]] [[1946]] hielt der ATSV im Freiluftring im Volksgarten einen Box-Vergleichskampf mit dem BC Korneuburg aus Niederösterreich ab und förderte damit die Wiederbelebung dieser Sportart in Salzburg. Aus der Boxstaffel des Vereins ging wenig später der [[BC Salzburg]] hervor, der in den Nachkriegsjahren zu den besten Box-Clubs Österreichs zählte. 1946 fusionierte sich der ATSV mit [[Austria Salzburg]] zum TSV Austria Salzburg (Turn- und Sportverein). Diese Verbindung war jedoch nicht von Dauer und wurde [[1950]] wieder gelöst.
Am [[9. Oktober]] [[1945]] begann unter dem damaligen Obmann Jakob Riedl der Neuaufbau. Zu den bereits vor der Auflösung geführten Sektionen kamen nunmehr jene der Tischtennisspieler, Radfahrer und Boxer hinzu. Am [[5. Mai]] [[1946]] hielt der ATSV im Freiluftring im Volksgarten einen Box-Vergleichskampf mit dem BC Korneuburg aus Niederösterreich ab und förderte damit die Wiederbelebung dieser Sportart in Salzburg. Aus der Boxstaffel des Vereins ging wenig später der [[BC Salzburg]] hervor, der in den Nachkriegsjahren zu den besten Box-Clubs Österreichs zählte. 1946 fusionierte sich der ATSV mit [[Austria Salzburg]] zum TSV Austria Salzburg (Turn- und Sportverein). Diese Verbindung war jedoch nicht von Dauer und wurde [[1950]] wieder gelöst. Während die Austria mitsamt ihren noch verbliebenen Sektionen noch im selben Jahr als eigenständiger Verein bei der Vereinsbehörde angemeldet wurde, erfolgte die offizielle Wiedergründung des ATSV erst mit [[1. Jänner]] [[1953]].
In den [[1960er]] Jahren gründete der ATSV in fast allen Stadtteilen eigene Turngruppen. Zum sportlichen Aushängeschild avancierten immer mehr die Handballer, die mit ihren oftmaligen Auswahlspielern Algatzy und Pfrogner als bestes Ergebnis in der österreichischen Meisterschaft den dritten Platz erreichten. Erfolge feierten auch die Sektionen Faustball, Badminton und die Damenhandballmannschaft, die mehrere Landesmeistertitel für den Verein eroberten.
In den [[1960er]] Jahren gründete der ATSV in fast allen Stadtteilen eigene Turngruppen. Zum sportlichen Aushängeschild avancierten immer mehr die Handballer, die mit ihren oftmaligen Auswahlspielern Algatzy und Pfrogner als bestes Ergebnis in der österreichischen Meisterschaft den dritten Platz erreichten. Erfolge feierten auch die Sektionen Faustball, Badminton und die Damenhandballmannschaft, die mehrere Landesmeistertitel für den Verein eroberten.
[[1970]] wurde der Vereinsname auf '''''Amateur'''- Turn- und Sportverein Salzburg'' abgeändert. Ende der [[1970er]] entstanden unter Obmann Kurt Meinhart die Sektionen Schwimmen und Kanu. Der ATSV wuchs zu einem großen Breitensportverein mit zeitweise mehr als 800 Aktiven heran. Im Spitzensportbereich überzeugte der Leichtathlet [[Helmut Schmuck]] mit mehreren nationalen und internationalen Erfolgen.
[[1970]] wurde der Vereinsname auf '''''Amateur'''- Turn- und Sportverein Salzburg'' abgeändert. Ende der [[1970er]] entstanden unter Obmann Kurt Meinhart die Sektionen Schwimmen und Kanu. Der ATSV wuchs zu einem großen Breitensportverein mit zeitweise mehr als 800 Aktiven heran. Im Spitzensportbereich überzeugte der Leichtathlet [[Helmut Schmuck]] mit mehreren nationalen und internationalen Erfolgen.
[[1988]] übersiedelte der ATSV Salzburg gemeinsam mit dem [[ASV Blau-Weiß Salzburg|ASV Blau-Weiß]] in das moderne Panorama-Sportcenter auf der [[ASKÖ Salzburg|ASKÖ]]-[[Sportanlage Salzachsee]] in Liefering. Die darauffolgenden Jahre wurden vor allem durch die Sektionen Faustball (Damen und Herren) und Handball (Damen) geprägt, die sich mit ihren Mannschaften erfolgreich in den jeweiligen Bundesligen etablierten.
[[1988]] übersiedelte der ATSV Salzburg gemeinsam mit dem [[ASV Blau-Weiß Salzburg|ASV Blau-Weiß]] in das moderne Panorama-Sportcenter auf der [[ASKÖ Salzburg|ASKÖ]]-[[Sportanlage Salzachsee]] in Liefering. Die darauffolgenden Jahre wurden vor allem durch die Sektionen Faustball (Damen und Herren) und Handball (Damen) geprägt, die sich mit ihren Mannschaften erfolgreich in den jeweiligen Bundesligen etablierten.
==Präsidenten (soweit bekannt)==
==Präsidenten (soweit bekannt)==