| − | [[Fürsterzbischof]] [[Jakob Ernst Graf Liechtenstein]] stiftete in seinem Todesjahr am [[5. Jänner]] [[1747]] aus seinem Privatvermögen das Kapital von 33.000 [[Gulden]] - je 1.000 zum Gedächtnis, dass der Erlöser die Welt in 33 Jahren in größter Armut gewandert sei - für eine mildtätige Stiftung, die nach dem Vorbild der "''monti di pietá''" (italienisch) oder "''mons pietatis''" (lateinisch), dem "Berg der Barmherzigkeit", gestaltet werden sollte. Die Stiftung hatte den Zweck und die Aufgabe, den Bedürftigen - insbesondere in der Stadt Salzburg - Geldmittel gegen Pfand und geringe Zinsen zur Verfügung zu stellen, sodass diese nicht auf Wucherer angewiesen waren. Die Stiftung hatte ihren Sitz vorerst in einem Haus in der [[Getreidegasse]]. Der Fürsterzbischof hatte zudem in seinem Testament ein Legat von 22.000 [[Gulden]] für den Bau eines neuen Gebäudes zugewendet. Die Satzung der Leihhaus-Stiftung wurde [[1749]] von seinem Nachfolger, Fürsterzbischof [[Andreas Jakob Graf von Dietrichstein]], genehmigt und eine Leihhaus-Inspektion eingesetzt. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19070403&zoom=33&query=%22leihhaus%22&seite=1 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 3. April 1907]</ref> | + | [[Fürsterzbischof]] [[Jakob Ernst Graf Liechtenstein]] stiftete in seinem Todesjahr am [[5. Jänner]] [[1747]] aus seinem Privatvermögen das Kapital von 33.000 [[Gulden]] - je 1.000 zum Gedächtnis, dass der Erlöser die Welt in 33 Jahren in größter Armut gewandert sei - für eine mildtätige Stiftung, die nach dem Vorbild der "''monti di pietá''" (italienisch) oder "''mons pietatis''" (lateinisch), dem "Berg der Barmherzigkeit", gestaltet werden sollte. Die Stiftung hatte den Zweck und die Aufgabe, den Bedürftigen - insbesondere in der Stadt Salzburg - Geldmittel gegen Pfand und geringe Zinsen zur Verfügung zu stellen, sodass diese nicht auf Wucherer angewiesen waren. Die Stiftung hatte ihren Sitz vorerst in einem Haus in der [[Getreidegasse]]. Der Fürsterzbischof hatte zudem in seinem Testament ein Legat von 22.000 [[Gulden]] für den Bau eines neuen Gebäudes zugewendet. Die Satzung der Leihhaus-Stiftung wurde [[1749]] von seinem Nachfolger, Fürsterzbischof [[Andreas Jakob Graf von Dietrichstein]], genehmigt und eine Leihhaus-Inspektion eingesetzt. <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19070403&zoom=33&query=%22leihhaus%22&seite=1 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 3. April 1907]</ref> |