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==== Verkehrsregelung 1869 und 1898  ====
 
==== Verkehrsregelung 1869 und 1898  ====
[[1869]] erließ der Gemeinderat der Stadt Salzburg erstmals eine verbindliche Fahrordnung für leichte und schwere Fuhrwerke, sowie Kutschen- und Pferdewagen. Gemäß dieser Verordnung durften diese den "Andräbogen" nur mehr ausnahmsweise, zu bestimmten Gelegenheiten und nur schrittweise passieren. Tatsächlich war der alte Andräbogen (und ist es bis heute) verkehrstechnisch eine Engstelle.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690326&seite=3&query=%22andr%C3%A4bogen%22 ANNO], Salzburger Zeitung, 26. März 1869, Seite 3, Fahrordnung 1869 (=Verordnung)]</ref> Die noch größere Engstelle war das Nadelöhr an der Ecke der [[Andreaskirche]]. Die Durchfahrtsbreite betrug dort nur 3,7 Meter, woran sich seither wenig geändert hat.<ref>[https://www.salzburg.gv.at/sagisonline/init.aspx?hotspot=landsbg|basis|1:907|428467.6|295981.6|mp2.png|Andreaskirche&gdi=default&gdiservices=franzkataster&redliningid=0ziip0bcf24fpzwi3soj4wdl SAGIS/im Menü "Basiskarten" (ganz links unten) "Franziszeischer Kataster" anklicken]</ref> [[1876]] wurde die Fahrordnung für den "Andräbogen" neuerlich kundgemacht.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18761104&query=%22andr%c3%a4bogen%22&seite=3 ANNO], Salzburger Volksblatt, 4. November 1876, Seite 3</ref>
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[[1869]] erließ der Gemeinderat der Stadt Salzburg erstmals eine verbindliche Fahrordnung für leichte und schwere Fuhrwerke, sowie Kutschen- und Pferdewagen. Gemäß dieser Verordnung durften diese den "Andräbogen" nur mehr ausnahmsweise, zu bestimmten Gelegenheiten und nur schrittweise passieren. Tatsächlich war der alte Andräbogen (und ist es bis heute) verkehrstechnisch eine Engstelle.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690326&seite=3&query=%22andr%C3%A4bogen%22 ANNO], Salzburger Zeitung, 26. März 1869, Seite 3, Fahrordnung 1869 (=Verordnung)]</ref> Die noch größere Engstelle war das Nadelöhr an der Ecke der [[Andreaskirche]]. Die Durchfahrtsbreite betrug dort nur 3,7 Meter, woran sich seither wenig geändert hat.<ref>[https://www.salzburg.gv.at/sagisonline/init.aspx?hotspot=landsbg|basis|1:907|428467.6|295981.6|mp2.png|Andreaskirche&gdi=default&gdiservices=franzkataster&redliningid=0ziip0bcf24fpzwi3soj4wdl SAGIS/im Menü "Basiskarten" (ganz links unten) "Franziszeischer Kataster" anklicken]</ref> [[1876]] wurde die Fahrordnung für den "Andräbogen" neuerlich kundgemacht.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18761104&query=%22andr%c3%a4bogen%22&seite=3 ANNO], Salzburger Volksblatt, 4. November 1876, Seite 3</ref>
[[1898]] wurde mit Wirkung ab [[20. Mai]] die Verkehrsregelung verschärft und ein Verbot für das Befahren der Dreifaltigkeitsgasse durch Hotel-Omnibusse und Lastwägen in Richtung des [[Platzl]] (und umgekehrt) erlassen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18980511&query=%22dreifaltigkeitsgasse%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 11. Mai 1898, Seite 2</ref> In der Gemeinderatssitzung vom [[1. August]] 1898 wurde der Beschluss über die verschärfte Verkehrsregelung - sowie auch über den Verkehr in der Linzer Gasse - zur Gänze aufgehoben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980803&query=%22sauterbogen%22&seite=2 ANNO], Salzburger Chronik, 3. August 1898, Seite 2</ref>  
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[[1898]] wurde mit Wirkung ab [[20. Mai]] die Verkehrsregelung verschärft und ein Verbot für das Befahren der Dreifaltigkeitsgasse durch Hotel-Omnibusse und Lastwägen in Richtung des [[Platzl]] (und umgekehrt) erlassen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18980511&query=%22dreifaltigkeitsgasse%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 11. Mai 1898, Seite 2</ref> In der Gemeinderatssitzung vom [[1. August]] 1898 wurde der Beschluss über die verschärfte Verkehrsregelung - sowie auch über den Verkehr in der Linzer Gasse - zur Gänze aufgehoben.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980803&query=%22sauterbogen%22&seite=2 ANNO], Salzburger Chronik, 3. August 1898, Seite 2</ref>  
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[[1897]] wurde zur Erneuerung des Pflasters beim "Sauterbogen" ein Gemeinderatsbeschluss herbeigeführt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18970519&query=%22sauterbogen%22&seite=2 ANNO], Salzburger Chronik, 19. Mai 1897, Seite 2</ref> Den Begriff "Sauterbogen" wurde vom Salzburger Gemeinderat in seiner Sitzung am 1. August verwendet und in zumindest einer Zeitung so zitiert. Die Bezeichnung der Örtlichkeit basierte damals möglicherweise auf den Eigentumsverhältnissen der Gebäude (vergleiche → "Mitterbacherbogen", →"Oppacherbogen", →"Zellereck", usw.). Die Verkehrsregelung für die Linzer Gasse und für die Dreifaltigkeitsgasse vom [[Zellereck am Platzl|Zellereck]] bis zum Sauterbogen wurde mit Wirkung vom [[1. September]] 1898 durch Verordnung erlassen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980813&query=%22sauterbogen%22&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, 13. August 1898, Seite 4</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980820&query=%22sauterbogen%22&ref=anno-search&seite=15 ANNO], Salzburger Volksblatt, 20. August 1898, Seite 15</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980827&query=%22sauterbogen%22&ref=anno-search&seite=14 ANNO], Salzburger Volksblatt, 27. August 1898, Seite 4</ref>. Die Ehrung einer bestimmten Person war damit nicht beabsichtigt.  
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[[1897]] wurde zur Erneuerung des Pflasters beim "Sauterbogen" ein Gemeinderatsbeschluss herbeigeführt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18970519&query=%22sauterbogen%22&seite=2 ANNO], Salzburger Chronik, 19. Mai 1897, Seite 2</ref> Den Begriff "Sauterbogen" wurde vom Salzburger Gemeinderat in seiner Sitzung am 1. August verwendet und in zumindest einer Zeitung so zitiert. Die Bezeichnung der Örtlichkeit basierte damals möglicherweise auf den Eigentumsverhältnissen der Gebäude (vergleiche → "Mitterbacherbogen", →"Oppacherbogen", →"Zellereck", usw.). Die Verkehrsregelung für die Linzer Gasse und für die Dreifaltigkeitsgasse vom [[Zellereck am Platzl|Zellereck]] bis zum Sauterbogen wurde mit Wirkung vom [[1. September]] 1898 durch Verordnung erlassen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980813&query=%22sauterbogen%22&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, 13. August 1898, Seite 4</ref> <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980820&query=%22sauterbogen%22&ref=anno-search&seite=15 ANNO], Salzburger Volksblatt, 20. August 1898, Seite 15</ref> <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980827&query=%22sauterbogen%22&ref=anno-search&seite=14 ANNO], Salzburger Volksblatt, 27. August 1898, Seite 4</ref>. Die Ehrung einer bestimmten Person war damit nicht beabsichtigt.  
    
==== Ein Robert Sauter wird Hausbesitzer ====
 
==== Ein Robert Sauter wird Hausbesitzer ====
[[Robert Sauter]] wird ab [[1893]]/[[1894]] als Hauseigentümer genannt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18931111&query=%22sauter%22&seite=18 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 11. November 1893, Seite 18</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rhb&datum=18940829&query=%22St.%22+%22Andr%c3%a4bogen%22&seite=1 ANNO], Reichenhaller Badeblatt, 29. August 1894, Seite 1</ref>  
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[[Robert Sauter]] wird ab [[1893]]/[[1894]] als Hauseigentümer genannt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18931111&query=%22sauter%22&seite=18 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 11. November 1893, Seite 18</ref> <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rhb&datum=18940829&query=%22St.%22+%22Andr%c3%a4bogen%22&seite=1 ANNO], Reichenhaller Badeblatt, 29. August 1894, Seite 1</ref>  
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[[1907]] wird unter anderem über eine Verbreiterung der Dreifaltigkeitsgasse auf 16 Meter diskutiert und sollte das Verkaufsgewölbe des Hausbesitzers Robert Sauter demoliert werden.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19070709&query=%22sauter%22&seite=3 ANNO], Salzburger Chronik, 9. Juli 1907, Seite 3</ref>
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[[1907]] wird unter anderem über eine Verbreiterung der Dreifaltigkeitsgasse auf 16 Meter diskutiert und sollte das Verkaufsgewölbe des Hausbesitzers Robert Sauter demoliert werden.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19070709&query=%22sauter%22&seite=3 ANNO], Salzburger Chronik, 9. Juli 1907, Seite 3</ref>
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[[1926]] übergab Robert Sauter nach dem 50-jährigen Berufsjubiläum sein Geschäft und das Haus seinen Enkelsohn Wilhelm Hofer, den Jüngeren.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19261231&query=%22Sauter%22&seite=18 ANNO], Salzburger Volksblatt, 31. Dezember 1930, Seite 18</ref>
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[[1926]] übergab Robert Sauter nach dem 50-jährigen Berufsjubiläum sein Geschäft und das Haus seinen Enkelsohn Wilhelm Hofer, den Jüngeren.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19261231&query=%22Sauter%22&seite=18 ANNO], Salzburger Volksblatt, 31. Dezember 1930, Seite 18</ref>
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[[1937]] hatte der "Sauterbogen" nochmals eine zweckmäßige Änderung erfahren. Das dort damals befindliche "Selchwarengeschäft" von [[Wilhelm Hofer]] wurde nach den Plänen von Architekt [[Karl Jahl]] und durch die Umbauten von Baumeister Ing. Bruck einer gründlichen Erneuerung unterzogen. Dadurch wurde einerseits das charakteristische Bild gewahrt und andererseits erfuhr die gefährliche Passage eine teilweise Verbreiterung. Durch Rückversetzung der Auslage wurde der Bogen geringfügig breiter.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370511&query=%22Goldschlagerhaus%22&seite=8 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 11. Mai 1937, Seite 8</ref>
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[[1937]] hatte der "Sauterbogen" nochmals eine zweckmäßige Änderung erfahren. Das dort damals befindliche "Selchwarengeschäft" von [[Wilhelm Hofer]] wurde nach den Plänen von Architekt [[Karl Jahl]] und durch die Umbauten von Baumeister Ing. Bruck einer gründlichen Erneuerung unterzogen. Dadurch wurde einerseits das charakteristische Bild gewahrt und andererseits erfuhr die gefährliche Passage eine teilweise Verbreiterung. Durch Rückversetzung der Auslage wurde der Bogen geringfügig breiter.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370511&query=%22Goldschlagerhaus%22&seite=8 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 11. Mai 1937, Seite 8</ref>
    
Das Selchwarengeschäft<ref>Das Selchwarengeschäft wurde von Wilhelm Hofer dem Jüngeren bzw. nach dessen Tode von dessen Witwe Therese Hofer von 1945 bis 1957 an Georg Hofer (= Namensgleichheit, aber keine Verwandtschaft), Selcher und Fleischhauer mit Hauptgeschäft in der Judengasse) verpachtet. 1958 bis Anfang 1970 wurde das Selchwarengeschäft an Josef Gann, Metzger und Fleischer aus Lehen verpachtet</ref> bestand noch viele Jahrzehnte bis Anfang 1970 weiter, es wurde jedoch unter mehrfach wechselnden Inhabern und Namen (u. a. Fleischerei Hofer, Fleischerei Gann) geführt. Dadurch geriet Robert Sauter in Vergessenheit.  
 
Das Selchwarengeschäft<ref>Das Selchwarengeschäft wurde von Wilhelm Hofer dem Jüngeren bzw. nach dessen Tode von dessen Witwe Therese Hofer von 1945 bis 1957 an Georg Hofer (= Namensgleichheit, aber keine Verwandtschaft), Selcher und Fleischhauer mit Hauptgeschäft in der Judengasse) verpachtet. 1958 bis Anfang 1970 wurde das Selchwarengeschäft an Josef Gann, Metzger und Fleischer aus Lehen verpachtet</ref> bestand noch viele Jahrzehnte bis Anfang 1970 weiter, es wurde jedoch unter mehrfach wechselnden Inhabern und Namen (u. a. Fleischerei Hofer, Fleischerei Gann) geführt. Dadurch geriet Robert Sauter in Vergessenheit.  
    
== Über die mögliche Herkunft des Namens ==
 
== Über die mögliche Herkunft des Namens ==
Die Gasse im Norden des Torbogens wurde ''Dreifaltigkeitsgasse'' genannt, nach der dort stehenden [[Dreifaltigkeitskirche]]. Die Gasse im Süden des Torbogens hieß damals ''Andreasgasse'', abgeleitet von der alten [[Kirche des heiligen Andreas]]. Nach dieser Kirche nannte man bis um [[1885]] den Bogen "''Andreasbogen''" oder "''Andräbogen''", genauer Innerer Andräbogen. Die alte Andreaskirche wurde [[1861]] abgerissen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690326&query=%22St.%22+%22Andr%c3%a4bogen%22&seite=3  ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 26. März 1869, Seite 3</ref> Daher verlor die Bezeichnung "Andräbogen" zunehmend ihren Bezug.
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Die Gasse im Norden des Torbogens wurde ''Dreifaltigkeitsgasse'' genannt, nach der dort stehenden [[Dreifaltigkeitskirche]]. Die Gasse im Süden des Torbogens hieß damals ''Andreasgasse'', abgeleitet von der alten [[Kirche des heiligen Andreas]]. Nach dieser Kirche nannte man bis um [[1885]] den Bogen "''Andreasbogen''" oder "''Andräbogen''", genauer Innerer Andräbogen. Die alte Andreaskirche wurde [[1861]] abgerissen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690326&query=%22St.%22+%22Andr%c3%a4bogen%22&seite=3  ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 26. März 1869, Seite 3</ref> Daher verlor die Bezeichnung "Andräbogen" zunehmend ihren Bezug.
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Ab [[1891]] findet sich "Sauterbogen" als neue Bezeichnung.<ref>[http://anno.onb.ac.at/anno-suche/#searchMode=simple&query=sauterbogen&from=1&sort=date+asc ANNO] Suche "Sauterbogen"</ref>  Die Bezeichnung "Sauterbogen" findet sich in den digitalisierten Zeitungen und Zeitschriften der Österreichischen Nationalbibliothek ([[ANNO]]) erstmals in dem Artikel "''"Offen lassen" - ein Beitrag zur Portikusfrage''"  in der [[Salzburger Chronik]] [[12. Dezember]] 1891<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18911212&seite=1&zoom=33 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 12. Dezember 1891, Seite 33</ref>. Dabei ging es – nach Demolierung des [[Mitterbacherbogen]]s – um die Frage der Neugestaltung der Dreifaltigkeitsgasse, die dringend notwendige Straßenerweiterung, sowie neuerlich um die Verkehrsregelung zwischen dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] und der [[Altstadt]] auf der linken Salzachseite. Bedeutende Fragen, die damals im [[Salzburger Gemeinderat]] seit langer Zeit, intensiv und kontrovers diskutiert wurden. Dass die Verkehrsregelung einen Hinweis über den Ursprung der Bezeichnung "Sauterbogen" liefern kann, ist sehr umstritten.
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Ab [[1891]] findet sich "Sauterbogen" als neue Bezeichnung.<ref>[https://anno.onb.ac.at/anno-suche/#searchMode=simple&query=sauterbogen&from=1&sort=date+asc ANNO] Suche "Sauterbogen"</ref>  Die Bezeichnung "Sauterbogen" findet sich in den digitalisierten Zeitungen und Zeitschriften der Österreichischen Nationalbibliothek ([[ANNO]]) erstmals in dem Artikel "''"Offen lassen" - ein Beitrag zur Portikusfrage''"  in der [[Salzburger Chronik]] [[12. Dezember]] 1891<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18911212&seite=1&zoom=33 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 12. Dezember 1891, Seite 33</ref>. Dabei ging es – nach Demolierung des [[Mitterbacherbogen]]s – um die Frage der Neugestaltung der Dreifaltigkeitsgasse, die dringend notwendige Straßenerweiterung, sowie neuerlich um die Verkehrsregelung zwischen dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] und der [[Altstadt]] auf der linken Salzachseite. Bedeutende Fragen, die damals im [[Salzburger Gemeinderat]] seit langer Zeit, intensiv und kontrovers diskutiert wurden. Dass die Verkehrsregelung einen Hinweis über den Ursprung der Bezeichnung "Sauterbogen" liefern kann, ist sehr umstritten.
    
Im historischen Grundbuch Salzburg-Innere Stadt, EZ 570, wurde im B-Blatt (Eigentümer) unter Postzahl 1 wie folgt vermerkt: Protokoll-Nr: „5751“ und die Eintragung "''Auf Grund des Kaufvertrages vom 21. Oktober 1876 wird das Eigentumsrecht auf das [[Goldschlagerhaus|Haus Nr. 529]] für Robert Sauter einverleibt''". <ref>Im [[Salzburger Landesarchiv]] sind das Grundbuch für Salzburg-Innere Stadt und der Kaufvertrag vom 21. Oktober 1876 für jedermann öffentlich einzusehen; eingesehen am 26.06.2019 von einem anonymen Nutzer</ref> Als nächster Eigentümer scheint ab 1926 Wilhelm Hofer, der Jüngere auf. Nach dessen Tod 1948 Therese Hofer, Witwe. [[Robert Sauter]] war 50 Jahre Eigentümer dieses Hauses. Das könnte darauf hindeuten, dass Sauter als Namensgeber des Bogens im Volksmund wurde. Urkundliche Eintragungen dazu fehlen nach wie vor.
 
Im historischen Grundbuch Salzburg-Innere Stadt, EZ 570, wurde im B-Blatt (Eigentümer) unter Postzahl 1 wie folgt vermerkt: Protokoll-Nr: „5751“ und die Eintragung "''Auf Grund des Kaufvertrages vom 21. Oktober 1876 wird das Eigentumsrecht auf das [[Goldschlagerhaus|Haus Nr. 529]] für Robert Sauter einverleibt''". <ref>Im [[Salzburger Landesarchiv]] sind das Grundbuch für Salzburg-Innere Stadt und der Kaufvertrag vom 21. Oktober 1876 für jedermann öffentlich einzusehen; eingesehen am 26.06.2019 von einem anonymen Nutzer</ref> Als nächster Eigentümer scheint ab 1926 Wilhelm Hofer, der Jüngere auf. Nach dessen Tod 1948 Therese Hofer, Witwe. [[Robert Sauter]] war 50 Jahre Eigentümer dieses Hauses. Das könnte darauf hindeuten, dass Sauter als Namensgeber des Bogens im Volksmund wurde. Urkundliche Eintragungen dazu fehlen nach wie vor.

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