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Funde im Raum der Gemeinde Maxglan sind aus der [[Steinzeit]], der [[Bronzezeit]] und der [[Hallstattzeit]] gefunden worden. Aus [[Römer|römischer Zeit]] sind Grabfunde bekannt. Im Früh[[mittelalter]] hieß der Ort nach dem [[Glanbach]]. Der Name Glan war damals auch Bezeichnung für eine Ortschaft und nicht nur für den dortigen Bachlauf.  
 
Funde im Raum der Gemeinde Maxglan sind aus der [[Steinzeit]], der [[Bronzezeit]] und der [[Hallstattzeit]] gefunden worden. Aus [[Römer|römischer Zeit]] sind Grabfunde bekannt. Im Früh[[mittelalter]] hieß der Ort nach dem [[Glanbach]]. Der Name Glan war damals auch Bezeichnung für eine Ortschaft und nicht nur für den dortigen Bachlauf.  
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Die Jahre [[1262]] und [[1263]] waren für Salzburg und das Dorf Maxglan Jahre voll schweren Leides als der Herzog von Niederbayern gegen die Stadt zog und den rechtsseitigen Teil in Brand steckte. Verschärft wurde die Lage noch durch Teuerung und Hungersnot als Folge des bereits [[1257]] über Salzburg verhängten Interdikt. In diese Zeit fällt auch die Gründung des Mühlenbetriebes, bewerkstelligt durch die Verlängerung des ''Mühlgrabens'' ([[Almkanal]]) bis an die Berchtesgadener Grenze und die Einleitung der ''Albe'' ([[Königsseeache]]) in diesen Lauf. Bald darauf wurden der städtische Kanal mit dem Müllerkanal verbunden, der früher die Moorwässer des Hochmoores sammelte. Daran schloss sich vermutlich auch die Ableitung des Maxglaner Mühlbaches von der [[Glan]] an, denn seit [[1332]] stehen die Mühle am Angerl (Walchermühle), die Rableinsmühle (Andeßnersäge), sowie die Aichhammer- und Teisinger-Mühle (Gessele-Fabrik und Hoffmannsstampf in Lehen) in Betrieb.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19360208&query=%22Maxglan%22+%22Geschichte%22&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 8. Februar 1936, Seite 5</ref>  
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Die Jahre [[1262]] und [[1263]] waren für Salzburg und das Dorf Maxglan Jahre voll schweren Leides als der Herzog von Niederbayern gegen die Stadt zog und den rechtsseitigen Teil in Brand steckte. Verschärft wurde die Lage noch durch Teuerung und Hungersnot als Folge des bereits [[1257]] über Salzburg verhängten Interdikt. In diese Zeit fällt auch die Gründung des Mühlenbetriebes, bewerkstelligt durch die Verlängerung des ''Mühlgrabens'' ([[Almkanal]]) bis an die Berchtesgadener Grenze und die Einleitung der ''Albe'' ([[Königsseeache]]) in diesen Lauf. Bald darauf wurden der städtische Kanal mit dem Müllerkanal verbunden, der früher die Moorwässer des Hochmoores sammelte. Daran schloss sich vermutlich auch die Ableitung des Maxglaner Mühlbaches von der [[Glan]] an, denn seit [[1332]] stehen die Mühle am Angerl (Walchermühle), die Rableinsmühle (Andeßnersäge), sowie die Aichhammer- und Teisinger-Mühle (Gessele-Fabrik und Hoffmannsstampf in Lehen) in Betrieb.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19360208&query=%22Maxglan%22+%22Geschichte%22&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 8. Februar 1936, Seite 5</ref>  
    
Wohl seit dem [[15. Jahrhundert]] hieß der Ort nach dem Kirchenpatron auch St. Maximilian. Der Name St. Maximilian (auch Maximilian an der Glan) wurde später auf "Maxlan" (auch "Maxlon") verkürzt und um 1800 zu Maxglan. Der Ort war dank seiner fruchtbaren Ackerböden lange ein recht wohlhabendes Bauerndorf. Hier lebten aber auch Wäscher und Handwerker.  
 
Wohl seit dem [[15. Jahrhundert]] hieß der Ort nach dem Kirchenpatron auch St. Maximilian. Der Name St. Maximilian (auch Maximilian an der Glan) wurde später auf "Maxlan" (auch "Maxlon") verkürzt und um 1800 zu Maxglan. Der Ort war dank seiner fruchtbaren Ackerböden lange ein recht wohlhabendes Bauerndorf. Hier lebten aber auch Wäscher und Handwerker.