Eigentlich bevorzugten die Kapuziner für ihre Niederlassungen (in Italien) im allgemeinen verschwiegene Anhöhen. Berge als "Wohnung Gottes" und Stätte der Begegnung zwischen Schöpfer und Geschöpf unterstrichen so ihre Bedürfnislosigkeit und Opferbereitschaft (die in Buße und Gebet an diesen Orten lag). Aber in Salzburg war es anders. Der stadtseitige Kapuzinerberg war nicht entlegen und verschwiegen, [[Laurentius von Brindisi]], später Ordensgeneral, der heilig gesprochen wurde, wollte nicht dort "oben" wohnen. Er musste sich aber widerwillig dem Machtwort Wolf Dietrichs fügen, der die Kapuziner weithin sichtbar im Raum [[Trompeterschlössl]] unterbringen wollte. | Eigentlich bevorzugten die Kapuziner für ihre Niederlassungen (in Italien) im allgemeinen verschwiegene Anhöhen. Berge als "Wohnung Gottes" und Stätte der Begegnung zwischen Schöpfer und Geschöpf unterstrichen so ihre Bedürfnislosigkeit und Opferbereitschaft (die in Buße und Gebet an diesen Orten lag). Aber in Salzburg war es anders. Der stadtseitige Kapuzinerberg war nicht entlegen und verschwiegen, [[Laurentius von Brindisi]], später Ordensgeneral, der heilig gesprochen wurde, wollte nicht dort "oben" wohnen. Er musste sich aber widerwillig dem Machtwort Wolf Dietrichs fügen, der die Kapuziner weithin sichtbar im Raum [[Trompeterschlössl]] unterbringen wollte. |