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Ein Auszug aus einem Artikel der [[Salzburger Nachrichten]] vom [[21. August]] [[1945]],<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19450821&seite=4&zoom=33 ANNO], Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 21. August 1945, Seite 4</ref> erschienen als Faksimile in der Ausgabe vom [[22. August]] [[2020]], im Jahr des [[100 Jahre Salzburger Festspiele|100jährigen Geburtages der Salzburger Festspiele]].
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Ein Auszug aus einem Artikel der [[Salzburger Nachrichten]] vom [[21. August]] [[1945]],<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19450821&seite=4&zoom=33 ANNO], Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 21. August 1945, Seite 4</ref> erschienen als Faksimile in der Ausgabe vom [[22. August]] [[2020]], im Jahr des [[100 Jahre Salzburger Festspiele|100jährigen Geburtages der Salzburger Festspiele]].
    
Bei einem Besuch von [[Adolf Hitler]] besuchte er auch das Faistauer-Foyer, sah die Wände und schüttelte nur den Kopf. Er berief Benno von Arent aus Berlin nach Salzburg, der ein deutscher Architekt und in der Zeit des Nationalsozialismus Reichsbühnenbildner war.  Arent baute das [[Salzburger Festspielhaus|Festspielhaus]] von unten bis oben um. Natürlich mussten dabei auch die Faistauer-Fresken verschwinden. Wie, das war gleichgültig, ob mit der Spitzhacke oder auf anderem Weg. Glücklicherweise fanden sich einige Männer, denen die Wandbemalung Faistauers zu sehr am Herzen lag, als dass sie dem Untergang eines solchen Meisterwerkes hätten zusehen können. So geschah das Einzigartige: die Farben wurden von den Wänden gelöst, sauber auf Leinwand konserviert und wanderten in die Magazine.
 
Bei einem Besuch von [[Adolf Hitler]] besuchte er auch das Faistauer-Foyer, sah die Wände und schüttelte nur den Kopf. Er berief Benno von Arent aus Berlin nach Salzburg, der ein deutscher Architekt und in der Zeit des Nationalsozialismus Reichsbühnenbildner war.  Arent baute das [[Salzburger Festspielhaus|Festspielhaus]] von unten bis oben um. Natürlich mussten dabei auch die Faistauer-Fresken verschwinden. Wie, das war gleichgültig, ob mit der Spitzhacke oder auf anderem Weg. Glücklicherweise fanden sich einige Männer, denen die Wandbemalung Faistauers zu sehr am Herzen lag, als dass sie dem Untergang eines solchen Meisterwerkes hätten zusehen können. So geschah das Einzigartige: die Farben wurden von den Wänden gelöst, sauber auf Leinwand konserviert und wanderten in die Magazine.

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