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== Leben ==
 
== Leben ==
Sie heiratet [[1872]] Dr. [[Franz II. Xaver Gregor Spängler|Franz Spängler]] (* [[1839]]; † [[1912]] in Krems an der Donau). Da die Mutter 14 Tage nach der Geburt ihres Kindes stirbt, wächst sie bei der Großmutter [[Franziska Kobler]] ''in der [[Höllbräu]]'' auf. Zur Zeit, als ihr Vater [[Richard Franz Schlegel]] in Wien studiert, um seinen Dr. med. zu machen, entsteht ein Kinderbild von ihr (siehe [[Kobler-Spängler-Briefe von 1850 bis 1859#1850/1851|Kobler-Spängler-Briefe 1850/1851]]). Zahlreiche Briefe aus ihrem Leben zeugen von der engen und innigen, gegenseitigen Verbundenheit zwischen Fanni Schlegel und ihrer Großmutter Fanny Kobler.<ref>Belege im Besitz der Familie: Geburtsurkunde, Trauschein, zahlreiche Briefe, Todesanzeigen u. a.</ref>
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Da die Mutter 14 Tage nach der Geburt ihres Kindes stirbt, wächst sie bei der Großmutter [[Franziska Kobler]] ''in der [[Höllbräu]]'' auf. Zur Zeit, als ihr Vater [[Richard Franz Schlegel]] in Wien studiert, um seinen Dr. med. zu machen, entsteht ein Kinderbild von ihr (siehe [[Kobler-Spängler-Briefe von 1850 bis 1859#1850/1851|Kobler-Spängler-Briefe 1850/1851]]). Zahlreiche Briefe aus ihrem Leben zeugen von der engen und innigen, gegenseitigen Verbundenheit zwischen Fanni Schlegel und ihrer Großmutter Fanny Kobler.<ref>Belege im Besitz der Familie: Geburtsurkunde, Trauschein, zahlreiche Briefe, Todesanzeigen u. a.</ref>
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Sie heiratet in Salzburg am [[8. April]] [[1872]] Dr. [[Franz II. Xaver Gregor Spängler|Franz II. Spängler]] (* [[1839]]; † [[1912]] in Krems an der Donau).
    
Nachstehend ein Beispiel aus der umfangreichen Korrespondenz, die im [[Salzburgwiki]], verteilt auf mehrere Artikel, nachzulesen ist (siehe Navigationsleiste unten):
 
Nachstehend ein Beispiel aus der umfangreichen Korrespondenz, die im [[Salzburgwiki]], verteilt auf mehrere Artikel, nachzulesen ist (siehe Navigationsleiste unten):
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''Liebe Fanni! Wie mich das glüklich macht heute 8 Tag dich in Geselschaft der guten Mutter'' [Maria Anthonia Spängler, geborene [[Lürzer von Zechenthal]], * 1803; † 1882 in Salzburg] ''und erfahrene Frau zu'' [siehe Abbildung:] ''wissen kann ich dir nicht beschreiben, nach dem dein Befinden Gott sey Dank immer so gut als es unter diesen Umständen seyn kann ist, so wird alles gut vorüber geh’n. Mein Befinden ist zimmlich gut, daher kannst du auch in dieser Beziehung ruhig sein. Laschanzki'' [ [[Laschensky]] = Cäcilia Laschensky; † 1877 in Salzburg, 84 Jahre alt] ''seine Frau wird auch schon im März entbunden; es'' [geht] ''gut soviel ich von seiner Mutter höre welche dich vielmals grüßen läßt. Frau v: Bauernfeind'' [ [[Paurnfeind]] = wohl Josefa Baurnfeind; † 1878 in Salzburg, 72 Jahre alt] ''ist von Reumatischenschmerz im Fuß schon 8 Wochen im Bett. Wenn dein Wuzl Gethauft und eingewikelt ist, so'' [gib ihm] ''einen lan lange''[n], ''lange''[n] ''Kuß von mir, was würde ich darum geben wenn ich bey euch sein könnte. Lebe wohl liebe Fanni, grüße deinen Mann. Meine Augen erlauben mir nicht länger zu schreiben. Fanni.''<ref>Briefbeleg im Besitz der Familie [siehe oben], ebenso Partezettel für Laschensky und Baurnfeind</ref>
 
''Liebe Fanni! Wie mich das glüklich macht heute 8 Tag dich in Geselschaft der guten Mutter'' [Maria Anthonia Spängler, geborene [[Lürzer von Zechenthal]], * 1803; † 1882 in Salzburg] ''und erfahrene Frau zu'' [siehe Abbildung:] ''wissen kann ich dir nicht beschreiben, nach dem dein Befinden Gott sey Dank immer so gut als es unter diesen Umständen seyn kann ist, so wird alles gut vorüber geh’n. Mein Befinden ist zimmlich gut, daher kannst du auch in dieser Beziehung ruhig sein. Laschanzki'' [ [[Laschensky]] = Cäcilia Laschensky; † 1877 in Salzburg, 84 Jahre alt] ''seine Frau wird auch schon im März entbunden; es'' [geht] ''gut soviel ich von seiner Mutter höre welche dich vielmals grüßen läßt. Frau v: Bauernfeind'' [ [[Paurnfeind]] = wohl Josefa Baurnfeind; † 1878 in Salzburg, 72 Jahre alt] ''ist von Reumatischenschmerz im Fuß schon 8 Wochen im Bett. Wenn dein Wuzl Gethauft und eingewikelt ist, so'' [gib ihm] ''einen lan lange''[n], ''lange''[n] ''Kuß von mir, was würde ich darum geben wenn ich bey euch sein könnte. Lebe wohl liebe Fanni, grüße deinen Mann. Meine Augen erlauben mir nicht länger zu schreiben. Fanni.''<ref>Briefbeleg im Besitz der Familie [siehe oben], ebenso Partezettel für Laschensky und Baurnfeind</ref>
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== Quellen ==
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== Quelle ==
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* {{Quelle Spängler-Chronik|Seite 53}}
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== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
<references/>
 
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{{Kobler-Spängler-Briefe}}
 
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