| Zeile 26: |
Zeile 26: |
| | Ein weiterer Sohn, vielleicht aus einer früheren Ehe des vorgenannten Franz Mathias May, könnte (wenn er nicht etwa mit Franz Joachim ident war) jener Franciscus Mathias May gewesen sein, der | | Ein weiterer Sohn, vielleicht aus einer früheren Ehe des vorgenannten Franz Mathias May, könnte (wenn er nicht etwa mit Franz Joachim ident war) jener Franciscus Mathias May gewesen sein, der |
| | * im Jahr 1674 Assessor der Speyerer Kammer<ref>Assessor camerae Spirensis.</ref> war und<ref> Schmid aaO S. 336 Nr. 1182.</ref> | | * im Jahr 1674 Assessor der Speyerer Kammer<ref>Assessor camerae Spirensis.</ref> war und<ref> Schmid aaO S. 336 Nr. 1182.</ref> |
| − | * im Jahr 1678 als kaiserlicher wirklicher Reichshofrat und bevollmächtigter Concommissarius beim Reichskonvent zu Regensburg den Sitz und Hof zu Täching (Pfarre [[Waging am See|Wäging]], Gericht [[Tettlham]]) zu Lehen erhielt.<ref> Schmid aaO S. 341 f Nr.n 1196, 1197. Die Eintragung Nr. 1002 vom 23. März 1629 (S. 248 f) betrifft wie die Eintragung Nr. 1196 aus 1678 einen Verkauf der Helena Rohrwolff an Franz Mathias May und wird hier als in Bezug auf die Zeitangabe unglaubwürdig beiseitegelassen.</ref> | + | * im Jahr 1678 als kaiserlicher wirklicher Reichshofrat und bevollmächtigter Concommissarius beim Reichskonvent zu Regensburg den Sitz und Hof zu Täching (Pfarre [[Waging am See|Wäging]], [[Pfleggericht Tettelham|Gericht Tettlham]]) zu Lehen erhielt.<ref> Schmid aaO S. 341 f Nr.n 1196, 1197. Die Eintragung Nr. 1002 vom 23. März 1629 (S. 248 f) betrifft wie die Eintragung Nr. 1196 aus 1678 einen Verkauf der Helena Rohrwolff an Franz Mathias May und wird hier als in Bezug auf die Zeitangabe unglaubwürdig beiseitegelassen.</ref> |
| | | | |
| | Im Jahr 1679 war Franz Mathias May bereits Salzburgischer Landmann und erwarb mehrere Güter im [[Pfleggericht]] [[Bezirksgericht Neumarkt|Lichtenthann]] und im Pfleggericht [[Tittmoning]].<ref> Schmid aaO S. 342 f Nr. 1200.</ref> | | Im Jahr 1679 war Franz Mathias May bereits Salzburgischer Landmann und erwarb mehrere Güter im [[Pfleggericht]] [[Bezirksgericht Neumarkt|Lichtenthann]] und im Pfleggericht [[Tittmoning]].<ref> Schmid aaO S. 342 f Nr. 1200.</ref> |
| | | | |
| − | Derselbe, nun benannt als Franntz Mathias ''May von und zu Obertäching'', erhielt im Jahr 1682 und nochmals 1693 den bereits 1678 erhaltenen Sitz und Hof zu [[Taching|Täching]] im [[Pfleggericht Tättlham|Pfleggericht Tettlhamb]] zu Lehen.<ref> Schmid aaO S. 343 f (Nr. 1203) und 348 (Nr. 1217). Derartige Wiederbelehnungen fanden insbesondere bei Wechsel des Lehensherrn statt.</ref> | + | Derselbe, nun benannt als Franz Mathias ''May von und zu Obertäching'', erhielt im Jahr 1682 und nochmals 1693 den bereits 1678 erhaltenen Sitz und Hof zu [[Taching|Täching]] im [[Pfleggericht Tettelham]] zu Lehen.<ref> Schmid aaO S. 343 f (Nr. 1203) und 348 (Nr. 1217). Derartige Wiederbelehnungen fanden insbesondere bei Wechsel des Lehensherrn statt.</ref> |
| | | | |
| | Im Jahr [[1696]] verkauften die Geschwister des (zuvor verstorbenen?) ''Frantz Joachim von May'', kaiserlichen Rates und Sekretärs der österreichischen Gesandtschaft auf dem Reichstage in Regensburg: | | Im Jahr [[1696]] verkauften die Geschwister des (zuvor verstorbenen?) ''Frantz Joachim von May'', kaiserlichen Rates und Sekretärs der österreichischen Gesandtschaft auf dem Reichstage in Regensburg: |
| Zeile 52: |
Zeile 52: |
| | 1728<ref> Schmid aaO S. 358 Nr. 1250.</ref>, sowie (diesmal nur für im Pfleggericht Liechtenthann gelegene Güter) 1746<ref> Schmid aaO S. 360 f Nr. 1262.</ref> und 1748<ref> Schmid aaO S. 363 Nr. 1270.</ref> | | 1728<ref> Schmid aaO S. 358 Nr. 1250.</ref>, sowie (diesmal nur für im Pfleggericht Liechtenthann gelegene Güter) 1746<ref> Schmid aaO S. 360 f Nr. 1262.</ref> und 1748<ref> Schmid aaO S. 363 Nr. 1270.</ref> |
| | | | |
| − | 1780 wurde ''Georg Ignatius von May'', Erzbischöflich Salzburgischem Hofrat, derzeit zu Wien, als neuangestelltem Lehenträger des kaiserlichen Kollegiatstifts zur alten Kapelle in Regensburg, ein Achtel des großen und kleinen Zehent zu Rekenhofen, der von der Stadt Nürnberg zu Lehen rührte, im Namen der Stadt Nürnberg zu wahrem Mann- und Weiberlehen verliehen. | + | 1780 wurde ''Georg Ignatius von May'', Erzbischöflich Salzburgischem Hofrat, derzeit zu Wien, als neuangestelltem Lehenträger des kaiserlichen Kollegiatstifts zur alten Kapelle in [[Regensburg]], ein Achtel des großen und kleinen Zehent zu Rekenhofen, der von der Stadt Nürnberg zu Lehen rührte, im Namen der Stadt Nürnberg zu wahrem Mann- und Weiberlehen verliehen. |
| | | | |
| | In die Verwandtschaft dieser Familie gehören wohl auch | | In die Verwandtschaft dieser Familie gehören wohl auch |