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*Geschäftsführer: MMag. [[Gerald Klonner]].
 
*Geschäftsführer: MMag. [[Gerald Klonner]].
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
 
Kanonikus [[Josef Lahnsteiner]] gründete [[1904]] einen kleinen Verein zur Förderung der katholischen Presse und machte sich daran, Abonnenten und Inserenten für die [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]] zu gewinnen. Auf seinen Vorschlag wurde auch der in [[Thalgau]] geborene Kanonikus [[Daniel Etter]] nach Salzburg berufen, um den Stellenwert der katholischen Presse zu heben.
 
Kanonikus [[Josef Lahnsteiner]] gründete [[1904]] einen kleinen Verein zur Förderung der katholischen Presse und machte sich daran, Abonnenten und Inserenten für die [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]] zu gewinnen. Auf seinen Vorschlag wurde auch der in [[Thalgau]] geborene Kanonikus [[Daniel Etter]] nach Salzburg berufen, um den Stellenwert der katholischen Presse zu heben.
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Aus diesem Verein ging dann der Salzburger Pressverein hervor, der am [[16. Dezember]] [[1908]] die Herausgabe der katholischen Salzburger Chronik übernahm. Am [[1. Oktober]] [[1910]] wurde die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] in der [[Bergstraße]] 12 gekauft, [[Emil Funder]] mit der technischen Leitung der Druckerei betraut. Hier wurden die Salzburger Chronik und die Wochenzeitung [[Salzburger VolksbBote]] gedruckt.
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Aus diesem Verein ging dann der Salzburger Pressverein hervor, der am [[16. Dezember]] [[1908]] die Herausgabe der katholischen Salzburger Chronik übernahm. Am [[1. Oktober]] [[1910]] wurde die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] in der [[Bergstraße]] 12 gekauft, [[Emil Funder]] mit der technischen Leitung der Druckerei betraut. Hier wurden die Salzburger Chronik und die Wochenzeitung [[Salzburger Volksbote]] gedruckt.
    
Der Pressverein modernisierte die Druckerei in den folgenden Jahren mehrmals. [[1929]] wurde ein 600 m² großer Maschinenraum in Betrieb genommen. [[1937]] übernahm [[Max Dasch senior|Max Dasch]], der spätere Mitherausgeber der [[Salzburger Nachrichten]], die Geschäftsführung des Salzburger Pressvereins. Mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten verlor der Pressverein die Kontrolle über die Druckerei.
 
Der Pressverein modernisierte die Druckerei in den folgenden Jahren mehrmals. [[1929]] wurde ein 600 m² großer Maschinenraum in Betrieb genommen. [[1937]] übernahm [[Max Dasch senior|Max Dasch]], der spätere Mitherausgeber der [[Salzburger Nachrichten]], die Geschäftsführung des Salzburger Pressvereins. Mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten verlor der Pressverein die Kontrolle über die Druckerei.
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Im Dezember [[2007]] verkündete der Obmann des Pressvereins [[Wilfried Haertl]], der zweite Standort der Salzburger Druckerei in [[Elsbethen]] sei an die Moser Holding in Innsbruck verkauft worden und für den Standort [[Bergstraße]] in Salzburg werde ein strategischer Partner gesucht. Andernfalls müsse der Innenstadt-Standort aufgegeben werden. Am [[13. März]] [[2008]] dann die gute Nachricht: Die Salzburger Druckerei bleibe weiter bestehen. Mit Reiter Offset sei ein Salzburger Partner gefunden worden, der die Druckerei in der Bergstraße fortführen werde, stellte [[Gerald Klonner]], der Geschäftsführer der Salzburger Druckerei, fest. Entgegen anfänglicher Erwartung kam jedoch zwischen Salzburger Pressverein und Reiter Offset keine Einigung zustande. Daher stellt die Salzburger Druckerei mit [[30. Juni]] 2008 ihren Betrieb ein. Davon unberührt wurden die beiden Verlage – Verlag Anton Pustet und Verlag der Salzburger Druckerei – vom Eigentümer Salzburger Pressverein weitergeführt.
 
Im Dezember [[2007]] verkündete der Obmann des Pressvereins [[Wilfried Haertl]], der zweite Standort der Salzburger Druckerei in [[Elsbethen]] sei an die Moser Holding in Innsbruck verkauft worden und für den Standort [[Bergstraße]] in Salzburg werde ein strategischer Partner gesucht. Andernfalls müsse der Innenstadt-Standort aufgegeben werden. Am [[13. März]] [[2008]] dann die gute Nachricht: Die Salzburger Druckerei bleibe weiter bestehen. Mit Reiter Offset sei ein Salzburger Partner gefunden worden, der die Druckerei in der Bergstraße fortführen werde, stellte [[Gerald Klonner]], der Geschäftsführer der Salzburger Druckerei, fest. Entgegen anfänglicher Erwartung kam jedoch zwischen Salzburger Pressverein und Reiter Offset keine Einigung zustande. Daher stellt die Salzburger Druckerei mit [[30. Juni]] 2008 ihren Betrieb ein. Davon unberührt wurden die beiden Verlage – Verlag Anton Pustet und Verlag der Salzburger Druckerei – vom Eigentümer Salzburger Pressverein weitergeführt.
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Dem Salzburger Pressverein gehört das Gebäude Nr. 12 an der [[Bergstraße]], in dem am [[21. Mai]] [[2011]] das [[KunstQuartier]] eröffnet wurde.
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Das Gebäude an der Bergstraße 12, in dem am [[21. Mai]] [[2011]] das [[KunstQuartier]] eröffnet wurde, gehört dem Salzburger Pressverein.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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