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[[Prof|Univ.-Prof.]] Dr. '''Josef Strobl''' (* [[2. September]] [[1958]] in [[Wien]]) ist ein österreichischer Geograf und Geoinformatiker, Ehrendoktor der Universität von Westungarn, Ehrenprofessor der 'Staatlichen kirgisischen Universität für Bauwesen, Verkehrswesen und Architektur', Professor der ''School of Geography'' der ''Nanjing Normal University'' in der Volksrepublik [[China]]  sowie Ao. Universitäts-Professor der [[Universität Salzburg]].
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[[Prof|Univ.-Prof.]] Dr. '''Josef Strobl''' (* [[2. September]] [[1958]] in [[Wien]]) ist als österreichischer Geograf und Geoinformatiker Professor an der [[Universität Salzburg]]. Weiters ist er Ehrendoktor der Universität von Westungarn, Ehrenprofessor der 'Staatlichen kirgisischen Universität für Bauwesen, Verkehrswesen und Architektur' und Professor der ''School of Geography'' der ''Nanjing Normal University'' in der Volksrepublik [[China]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
 
Josef Strobl besuchte in Amstetten die Schule und maturierte im Jahr [[1976]]. Er studierte in Wien Geographie und Kartographie und schloss das Diplomstudium [[1982]] mit dem Magister der Naturwissenschaften ab. Er promovierte [[1984]] zum Doktor der Naturwissenschaften. Die Dissertation beschäftigte sich mit dem Einsatz digitaler Geländemodelle für glaziologische Untersuchungen am Beispiel des [[Goldberggletscher]]s im [[Raurisertal]].
 
Josef Strobl besuchte in Amstetten die Schule und maturierte im Jahr [[1976]]. Er studierte in Wien Geographie und Kartographie und schloss das Diplomstudium [[1982]] mit dem Magister der Naturwissenschaften ab. Er promovierte [[1984]] zum Doktor der Naturwissenschaften. Die Dissertation beschäftigte sich mit dem Einsatz digitaler Geländemodelle für glaziologische Untersuchungen am Beispiel des [[Goldberggletscher]]s im [[Raurisertal]].
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Von [[1981]] bis 1984 war Josef Strobl Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Wien und der Universität in Victoria, [[Kanada]] und von [[1985]] bis [[1993]] war er Universitätsassistent am [[Institut für Geographie und Institut für Geographie und Angewandte Geoinformatik 1978–2003|Institut für Geographie]] der Universität Salzburg. Er habilitierte sich im Jahr 1993 mit einer Arbeit über die Analyse, Erhaltung und Nutzung räumlicher Ressourcen durch geographische Informationsverarbeitung. Noch im gleichen Jahr wurde er zum Außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt.
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Von [[1981]] bis 1984 war Josef Strobl wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Wien und der Universität in Victoria, [[Kanada]] und von [[1985]] bis [[1993]] Universitätsassistent am [[Institut für Geographie und Institut für Geographie und Angewandte Geoinformatik 1978–2003|Institut für Geographie]] der Universität Salzburg. Er habilitierte sich im Jahr 1993 mit einer Arbeit über die Analyse, Erhaltung und Nutzung räumlicher Ressourcen durch geographische Informationsverarbeitung. Noch im gleichen Jahr wurde er zum Außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt.
    
[[1988]] gründete er das 'Zentrum für Geographische Informationssysteme (Z_GIS)', vorerst als informelle Plattform und dann als 'Zentrum' gemäß der Satzung der Universität eingerichtet. Nach Jahren als stellvertretender Institutsvorstand leitete er [[1999]]–[[2002]] das Institut für Geographie und Geoinformatik der Universität Salzburg.
 
[[1988]] gründete er das 'Zentrum für Geographische Informationssysteme (Z_GIS)', vorerst als informelle Plattform und dann als 'Zentrum' gemäß der Satzung der Universität eingerichtet. Nach Jahren als stellvertretender Institutsvorstand leitete er [[1999]]–[[2002]] das Institut für Geographie und Geoinformatik der Universität Salzburg.
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Schon ein Jahr später [[1989]] erfolgte die Gründung des Salzburger Symposiums für 'Angewandte Geographische Informationstechnologien' (AGIT), welches in der Folge bis [[2019]] unter dieser Bezeichnung jährlich in der ersten Juliwoche stattfinden wird. Erst die [[Coronapandemie]] führte zu einem virtuell-hybriden Intermezzo und ab [[2022]] erfolgte ein Neustart unter dem neuen Namen 'GI_Salzburg 2022', bei dem die ursprüngliche deutschsprachige AGIT mit dem parallelen englischsprachigen GI_Forum zu einem dreitägigen internationalen Kongress integriert wurde.
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Schon [[1989]] erfolgte die Gründung des Salzburger Symposiums für 'Angewandte Geographische Informationstechnologien' (AGIT), welches in der Folge bis [[2019]] unter dieser Bezeichnung jährlich in der ersten Juliwoche stattfinden wird. Erst die [[Coronapandemie]] führte zu einem virtuell-hybriden Intermezzo und ab [[2022]] erfolgte ein Neustart unter dem neuen Namen 'GI_Salzburg 2022', bei dem die ursprüngliche deutschsprachige AGIT mit dem parallelen englischsprachigen GI_Forum zu einem dreitägigen internationalen Kongress integriert wurde.
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[[1993]] erfolgte die Gründung eines Fernlehrgangs für Geographische Informationssysteme im internationalen UNI-GIS-Netzwerk, im Rahmen dessen ein Postgraduate-Studium mit dem Abschluss 'Master of Science' eingerichtet wurde. Jisef Strobl koordiniert derzeit dieses globale Netzwerk an Fernstudien: www.unigis.net
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[[1993]] erfolgte die Gründung eines Fernlehrgangs für Geographische Informationssysteme im internationalen UNIGIS-Netzwerk, im Rahmen dessen ein Postgraduate-Studium mit dem Abschluss 'Master of Science' eingerichtet wurde. Josef Strobl koordiniert derzeit dieses globale Netzwerk an Fernstudien: www.unigis.net
    
[[1999]] wurde er Leiter der Abteilung Geoinformatik am Institut für Geographie und [[2002]] gründete Josef Strobl das Forschungsstudio iSPACE der ''Researchstudios Austria'' als dislozierten Teil der Forschungsgesellschaft Seibersdorf. Die ''Research Studios Austria'' standen damals unter der Leitung von Professor Peter A. Bruck.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_A._Bruck?wprov=sfla1 de.wikipedia.org]</ref> Nach der Ausgründung aus der ''Austrian Research Centers'' GmbH, im Zuge deren Umwandlung in das ''Austrian Institute of Technology'', erfolgte die Firmenbucheintragung der RSA FG am [[15. April]] [[2008]] mit Peter A. Bruck als Geschäftsführer. Die Leitung des Forschungsstudios iSPACE übergab Josef Strobl im Jahr 2008 an Thomas Blaschke, dieser wiederum [[2021]] an Thomas Prinz, welcher überdies seit Juni [[2021]] nach Peter Bruck die Geschäftsführung der RSA Forschungsgesellschaft übernahm.<ref>[https://www.researchstudio.at/ueber-uns/ www.researchstudio.at]</ref> Heute beschäftigen die Research Studios zahlreiche Geographen und Geoinformatiker in ihren sieben Research Studios.
 
[[1999]] wurde er Leiter der Abteilung Geoinformatik am Institut für Geographie und [[2002]] gründete Josef Strobl das Forschungsstudio iSPACE der ''Researchstudios Austria'' als dislozierten Teil der Forschungsgesellschaft Seibersdorf. Die ''Research Studios Austria'' standen damals unter der Leitung von Professor Peter A. Bruck.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_A._Bruck?wprov=sfla1 de.wikipedia.org]</ref> Nach der Ausgründung aus der ''Austrian Research Centers'' GmbH, im Zuge deren Umwandlung in das ''Austrian Institute of Technology'', erfolgte die Firmenbucheintragung der RSA FG am [[15. April]] [[2008]] mit Peter A. Bruck als Geschäftsführer. Die Leitung des Forschungsstudios iSPACE übergab Josef Strobl im Jahr 2008 an Thomas Blaschke, dieser wiederum [[2021]] an Thomas Prinz, welcher überdies seit Juni [[2021]] nach Peter Bruck die Geschäftsführung der RSA Forschungsgesellschaft übernahm.<ref>[https://www.researchstudio.at/ueber-uns/ www.researchstudio.at]</ref> Heute beschäftigen die Research Studios zahlreiche Geographen und Geoinformatiker in ihren sieben Research Studios.
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