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Am 18.7.1972 wurde Heinz Slupetzky nur zweieinhalbjahre nach seiner Promotion für das Teilgebiet '''Hydrogeographie'''.<ref>Riedl 2021, S. 43</ref> Zu den Umständen, die zur Einschränkung dieser Venia führten, bestehen unterschiedliche Wahrnehmungen. Für Heinz Slupetzky selbst, hatte diese (unberechtigt) zu enge Venia den Vorteil, dass er damit nur geringe Chancen auf einen Ruf an eine andere Universität hatte,  was ihm aufgrund seiner Forschungsschwerpunkte und seines Lebensmittelpunkts durchaus recht war.<ref>Slupetzky 2022, S. 71</ref>
 
Am 18.7.1972 wurde Heinz Slupetzky nur zweieinhalbjahre nach seiner Promotion für das Teilgebiet '''Hydrogeographie'''.<ref>Riedl 2021, S. 43</ref> Zu den Umständen, die zur Einschränkung dieser Venia führten, bestehen unterschiedliche Wahrnehmungen. Für Heinz Slupetzky selbst, hatte diese (unberechtigt) zu enge Venia den Vorteil, dass er damit nur geringe Chancen auf einen Ruf an eine andere Universität hatte,  was ihm aufgrund seiner Forschungsschwerpunkte und seines Lebensmittelpunkts durchaus recht war.<ref>Slupetzky 2022, S. 71</ref>
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Über die Jahre 1973 bis 1974 berichtet der 35. Geographische Jahresbericht aus Österreich.<ref>Arnberger et al. 1977</ref> Alleine die Besprechungen der Dissertation zeigen eine deutliche Verschiebung der Forschungsaktivitäten zur Lehrkanzel von Helmut Riedl. Als neue Lehrbeauftragte tauchen in diesem Bericht die Namen [[Helmut Hartl]] (Vegetationsgeographie), [[Wolfgang Schwackhöfer]] (Agrargeographie) und [[Peter Weichhart]]. Letzterer griff die fachinternen Diskussionen in der Folge der Kieler-Wende zur Wissenschaftlichkeit der Länderkunde und des Landschaftskonzepts auf und schlug in seiner Dissertation als Alternative zur drohenden Teilung des Faches in die Physische Geographie und in die Humangeogasphie einen neuen ökogeographischen Ansatz als Grundgerüst des Faches vor, den er als '''Komplexe Geographie''' bezeichnete.<ref>Weichhart 1973</ref>
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Über die Jahre 1973 bis 1974 berichtet der 35. Geographische Jahresbericht aus Österreich.<ref>Arnberger et al. 1977</ref> Alleine die Besprechungen der Dissertation zeigen eine deutliche Verschiebung der Forschungsaktivitäten zur Lehrkanzel von Helmut Riedl. Als neue Lehrbeauftragte tauchen in diesem Bericht die Namen [[Helmut Hartl]] (Vegetationsgeographie), [[Wolfgang Schwackhöfer]] (Agrargeographie) und [[Peter Weichhart]] auf. Letzterer griff die fachinternen Diskussionen in der Folge der Kieler-Wende zur Wissenschaftlichkeit der Länderkunde und des Landschaftskonzepts auf und schlug in seiner Dissertation als Alternative zur drohenden Teilung des Faches in die Physische Geographie und in die Humangeogasphie einen neuen ökogeographischen Ansatz als Grundgerüst des Faches vor, den er als '''Komplexe Geographie''' bezeichnete.<ref>Weichhart 1973</ref>
 
Anfang 1973 erschien die Festschrift für Hanns Tollner als dritter Band der Schriftenreihe.<ref>Lendl & Riedl 1973</ref> Dieser von Guido Müller als Schriftleiter koordinierte Sammelband enthält eine Reihe herausragender Beiträge international renommierter Wissenschaftler aus Deutschland, Slowenien und Österreich von der Antarktis- und Arktisforschung bis zur regionalen Klimatologie, die auch heute noch von Relevanz sind.
 
Anfang 1973 erschien die Festschrift für Hanns Tollner als dritter Band der Schriftenreihe.<ref>Lendl & Riedl 1973</ref> Dieser von Guido Müller als Schriftleiter koordinierte Sammelband enthält eine Reihe herausragender Beiträge international renommierter Wissenschaftler aus Deutschland, Slowenien und Österreich von der Antarktis- und Arktisforschung bis zur regionalen Klimatologie, die auch heute noch von Relevanz sind.
 
[[Hermann Suida]] wurde als Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut angestellt und arbeitete an einer Dissertation über die damals sehr prosperierende bayrische Stadt Freilassing im Rupertiwinkel.
 
[[Hermann Suida]] wurde als Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut angestellt und arbeitete an einer Dissertation über die damals sehr prosperierende bayrische Stadt Freilassing im Rupertiwinkel.