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Der Brunnen ist von Abt  Wolfgang Haberl zu Ehren seines Namenspatrons des heiligen Wolfgang, errichtet worden und diente auch andererseits der Labung für die zahlreichen Wallfahrer. ''Denn die nicht haben Geld für Wein, sollen bei diesem Wasser fröhlich sein!'' Gleichzeitig diente diese Quellenanlage auch als Hausbrunnen für den Konvent, das Pfarrhaus und die angrenzenden Bürgerhäuser.  
 
Der Brunnen ist von Abt  Wolfgang Haberl zu Ehren seines Namenspatrons des heiligen Wolfgang, errichtet worden und diente auch andererseits der Labung für die zahlreichen Wallfahrer. ''Denn die nicht haben Geld für Wein, sollen bei diesem Wasser fröhlich sein!'' Gleichzeitig diente diese Quellenanlage auch als Hausbrunnen für den Konvent, das Pfarrhaus und die angrenzenden Bürgerhäuser.  
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Die Wolfgangverehrung erlebte zur Zeit Haberls eine Hochblüte. Bei Kirchweihfesten und Mehrortwallfahrten aus [[Salzburg]], wurden St. Wolfgang und der Falkenstein immer einbezogen. So war St. Wolfgang in dieser Zeit als nahe gelegener Pilgerort den Salzburgern weit besser bekannt als ihre Stadtheiligen [[Rupert]] und [[Virgil]]. Das [[Erzbistum Salzburg]] gehörte unter Leonhard von Keutschach, dem Finanzgenie, zu den vornehmsten und wohlhabendsten Bistümern. Aufgrund seiner ständigen Geldnot verpfändete der Kaiser das Wolfgangland noch im Jahre [[1506]] an den Salzburger Fürsterzbischof.  
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Die Wolfgangverehrung erlebte zur Zeit Haberls eine Hochblüte. Bei Kirchweihfesten und Mehrortwallfahrten aus Salzburg, wurden St. Wolfgang und der Falkenstein immer einbezogen. So war St. Wolfgang in dieser Zeit als nahe gelegener Pilgerort den Salzburgern weit besser bekannt als ihre Stadtheiligen [[Rupert]] und [[Virgil]]. Das [[Erzbistum Salzburg]] gehörte unter Leonhard von Keutschach, dem Finanzgenie, zu den vornehmsten und wohlhabendsten Bistümern. Aufgrund seiner ständigen Geldnot verpfändete der Kaiser das Wolfgangland noch im Jahre [[1506]] an den Salzburger Fürsterzbischof.  
    
Kurze Zeit nach diesem Höhepunkt brach im Mondseeland die [[Pest]] aus und viele Bewohner dieses Landstriches fielen dem "Schwarzen Tod" zum Opfer, darunter ist auch der allseits geschätzte Abbas Wolfgangus Haberl zu beklagen, der am [[12. Oktober]] [[1521]] sein Leben beendete und seine letzte Ruhestätte in der Äbtegruft der [[Basilika St. Michael]] des [[Kloster Mondsee|Klosters Mondsee]] fand.  
 
Kurze Zeit nach diesem Höhepunkt brach im Mondseeland die [[Pest]] aus und viele Bewohner dieses Landstriches fielen dem "Schwarzen Tod" zum Opfer, darunter ist auch der allseits geschätzte Abbas Wolfgangus Haberl zu beklagen, der am [[12. Oktober]] [[1521]] sein Leben beendete und seine letzte Ruhestätte in der Äbtegruft der [[Basilika St. Michael]] des [[Kloster Mondsee|Klosters Mondsee]] fand.