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Einige ihrer Vertreter studierten an der [[Universität Salzburg|Salzburger Benediktineruniversität]] und traten in fürsterzbischöfliche Dienste.
 
Einige ihrer Vertreter studierten an der [[Universität Salzburg|Salzburger Benediktineruniversität]] und traten in fürsterzbischöfliche Dienste.
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Mit der Zugehörigkeit zum Ritterstand der Salzburger Landstände war der Besitz eines Rittergutes verbunden, der im Fall der Gentilottis spätestens 1788 beendet war.<ref>Die Gentilottischen, ehemals Moshaimischen Ritterlehen wurden 1788 an Leopold Andrä Grafen [[Plaz]] (* 1742, † 1811) neu vergeben ([[Franz Martin]], [[Hundert Salzburger Familien]], Artikel "[[Plaz]]).</ref>
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Mit der Zugehörigkeit zum Ritterstand der Salzburger Landstände war der Besitz eines Rittergutes verbunden, der im Fall der Gentilottis spätestens 1788 beendet war.<ref>Die Gentilottischen, ehemals [[Schloss Moosham|Moshaim]]<nowiki>ischen</nowiki> Ritterlehen wurden 1788 an Leopold Andrä Grafen [[Plaz]] (* 1742, † 1811) neu vergeben ([[Franz Martin]], [[Hundert Salzburger Familien]], Artikel "[[Plaz]]").</ref>
    
Das Familiengrab ist in der Franziskanerkirche zu Trient.
 
Das Familiengrab ist in der Franziskanerkirche zu Trient.
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** Giovanni Francesco (Johann Franz) (II.) Gentilotti, Konsul von Trient 1693 und 1694 (Tovazzi Nr. 14)
 
** Giovanni Francesco (Johann Franz) (II.) Gentilotti, Konsul von Trient 1693 und 1694 (Tovazzi Nr. 14)
 
** Giovanni Cornelio Gentilotti de Seregnano († [[5. September]] [[1707]] Trient), apostolischer Protonotar, Pfarrer von Ala ([[Trentino|TN]]) und 1681 bis 1701 von Civezzano ([[Trentino|TN]]) (Tovazzi Nr. 14 und 34)
 
** Giovanni Cornelio Gentilotti de Seregnano († [[5. September]] [[1707]] Trient), apostolischer Protonotar, Pfarrer von Ala ([[Trentino|TN]]) und 1681 bis 1701 von Civezzano ([[Trentino|TN]]) (Tovazzi Nr. 14 und 34)
* Johann Franz (Giovanni Francesco) (I.) Gentilotti (* um 1574, † März 1640 Trient), [[Erkl%C3%A4rungen_fr%C3%BCherer_Bezeichnungen_und_Ausdr%C3%BCcke#R|Dr. iur. utr.]], Propst in Völkermarkt, Archidiakon von Kärnten 1622, erzbischöflich salzburgischer Rat und Generalvisitator (Tovazzi Nr. 25)
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* Johann Franz (Giovanni Francesco) (I.) Gentilotti (* um 1574, † März 1640 Trient), [[Erkl%C3%A4rungen_fr%C3%BCherer_Bezeichnungen_und_Ausdr%C3%BCcke#R|Dr. iur. utr.]], Propst in Völkermarkt, Archidiakon von [[Kärnten]] 1622, erzbischöflich salzburgischer Rat und Generalvisitator (Tovazzi Nr. 25)
 
* Giovanni Benedetto Gentilotti (I.) († 1687), Dr., Konsul von Trient 1648, 1655, 1663, 1670 und 1671 (Tovazzi Nr. 12); verh. mit Anna Giulia …
 
* Giovanni Benedetto Gentilotti (I.) († 1687), Dr., Konsul von Trient 1648, 1655, 1663, 1670 und 1671 (Tovazzi Nr. 12); verh. mit Anna Giulia …
 
** Giovanni Battista (Johann Baptist) (I.) Gentilotti († 1687), Dr., Dichter, Konsul von Trient 1669 und 1692, später tridentinischer Hofkanzler, Redner (orator) am kaiserlichen Hof in Wien; verheiratet mit Caecilia Freiin von Lehner (Tovazzi Nr. 13)
 
** Giovanni Battista (Johann Baptist) (I.) Gentilotti († 1687), Dr., Dichter, Konsul von Trient 1669 und 1692, später tridentinischer Hofkanzler, Redner (orator) am kaiserlichen Hof in Wien; verheiratet mit Caecilia Freiin von Lehner (Tovazzi Nr. 13)
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====Leben und Wirken====  
 
====Leben und Wirken====  
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Gentilotti (dessen Einordnung in die obige Genealogie offen ist) zählte zu des späteren Erzbischofs [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Leopold Anton Freiherrn von Firmian]] vertrautesten Freunden und förderte dessen Wahl zum Erzbischof.<ref>Quelle: [[Josef Karl Mayr]]: ''Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32. Das Spiel der politischen Kräfte'' (Fortsetzung und Schluss), in: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 70, 1930, S. 65-128 (80).</ref>
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Gentilotti (dessen Einordnung in die obige Genealogie offen ist) zählte zu des späteren Erzbischofs [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Leopold Anton Freiherrn von Firmian]] vertrautesten Freunden und förderte dessen Wahl zum Erzbischof.<ref>Quelle: [[Josef Karl Mayr]]: ''Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32. Das Spiel der politischen Kräfte'' (Fortsetzung und Schluss), in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 70, 1930, S. 65-128 (80).</ref>
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Im Jahr 1729 trat er, nachdem er 14 Jahre lang an der Spitze der Salzburger Hofkanzlei gestanden war, in die Dienste Kaiser Karls VI., der ihn am 29. Juli 1729 in den Freiherrenstand erhob; von 1729 bis 174x war er oberösterreichischer, d.h. ''[[Tirol]]er'' Hof-Vizekanzler.
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Im Jahr 1729 trat er, nachdem er 14 Jahre lang an der Spitze der Salzburger Hofkanzlei gestanden war, in die Dienste Kaiser Karls VI., der ihn am 29. Juli 1729 in den Freiherrenstand erhob; von 1729 bis 174x war er [[Oberösterreich (Tirol)|oberösterreichischer]], d.h. ''[[Tirol]]er'' Hof-Vizekanzler.
    
Eine von ihm durchgeführte diplomatische Mission bestand im Februar 1732 darin, Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] und dessen Hofkanzler [[Hieronymus Cristani von Rall|Cristani]] gemäß dem kaiserliche Willen zur Mäßigung und stärkeren Berücksichtigung des Reichsrechts gegenüber den Salzburger Protestanten zu verhalten.
 
Eine von ihm durchgeführte diplomatische Mission bestand im Februar 1732 darin, Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] und dessen Hofkanzler [[Hieronymus Cristani von Rall|Cristani]] gemäß dem kaiserliche Willen zur Mäßigung und stärkeren Berücksichtigung des Reichsrechts gegenüber den Salzburger Protestanten zu verhalten.

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