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Die kleine Dorfschule besteht nur aus einem Klassenzimmer. Als die Besucher aus [[Salzburg]] zu Mittag dort ankommen, mampfen die Kleinen gerade ihre Mahlzeit. Für die 40 Mädchen und Buben ist es das einzige Essen am Tag, das sie satt macht. Es kostet hier nur 500 Pesos (etwa 30 Cent), an den öffentlichen Schulen ist es drei Mal so teuer. Das ist einer der wesentlichen Gründe, warum die Kinder in die Schule geschickt werden.
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Die kleine Dorfschule besteht nur aus einem Klassenzimmer. Als die Besucher aus Salzburg zu Mittag dort ankommen, mampfen die Kleinen gerade ihre Mahlzeit. Für die 40 Mädchen und Buben ist es das einzige Essen am Tag, das sie satt macht. Es kostet hier nur 500 Pesos (etwa 30 Cent), an den öffentlichen Schulen ist es drei Mal so teuer. Das ist einer der wesentlichen Gründe, warum die Kinder in die Schule geschickt werden.
    
Den zweiten Grund nennt Margaretha Moises. Die Bergbauerntochter aus Bad Hofgastein ist 1953 nach Kolumbien gegangen, zuerst als Missionarin, dann (sie studierte Theologie und Erziehungswissenschaft) als Entwicklungs- und Bildungsexpertin. Auf die Frage, was sich seither in Südamerika verändert habe, sagt Moises: "Die Eltern wollen heute, dass ihre Kinder in die Schule gehen, damit sie etwas lernen, damit sie eine Berufsausbildung bekommen, damit es ihnen einmal besser geht."
 
Den zweiten Grund nennt Margaretha Moises. Die Bergbauerntochter aus Bad Hofgastein ist 1953 nach Kolumbien gegangen, zuerst als Missionarin, dann (sie studierte Theologie und Erziehungswissenschaft) als Entwicklungs- und Bildungsexpertin. Auf die Frage, was sich seither in Südamerika verändert habe, sagt Moises: "Die Eltern wollen heute, dass ihre Kinder in die Schule gehen, damit sie etwas lernen, damit sie eine Berufsausbildung bekommen, damit es ihnen einmal besser geht."