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Textersetzung - „Salzburg“ durch „Salzburg“
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Historisch belegt ist jedoch, dass Johannes in den Auseinandersetzungen zwischen König Wenzel und dem Prager Erzbischof Jenzenstein sein Martyrium erlitt. Der Erzbischof widerstand dem Plan des Königs, ein westböhmisches Bistum zu gründen, wofür er das Vermögen des Klosters Kladrau (Kladruby) verwenden sollte, durch die Ernennung eines neuen Abtes für das Kloster. Diesen sollte Johannes als Generalvikar bestätigen. Weil sich beide aber diesem Plan widersetzten, wurden sie und zwei weitere Beamte verhaftet. Dem Erzbischof gelang die Flucht, Johannes wurde gefoltert, vom König selbst mit Pechfackeln gebrannt, durch die Straßen geschleift und dann in der Moldau ertränkt.
 
Historisch belegt ist jedoch, dass Johannes in den Auseinandersetzungen zwischen König Wenzel und dem Prager Erzbischof Jenzenstein sein Martyrium erlitt. Der Erzbischof widerstand dem Plan des Königs, ein westböhmisches Bistum zu gründen, wofür er das Vermögen des Klosters Kladrau (Kladruby) verwenden sollte, durch die Ernennung eines neuen Abtes für das Kloster. Diesen sollte Johannes als Generalvikar bestätigen. Weil sich beide aber diesem Plan widersetzten, wurden sie und zwei weitere Beamte verhaftet. Dem Erzbischof gelang die Flucht, Johannes wurde gefoltert, vom König selbst mit Pechfackeln gebrannt, durch die Straßen geschleift und dann in der Moldau ertränkt.
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Obwohl die Legende von dem Märtyrer des Beichtgeheimnisses, dem von König Wenzel [[1393]] in der Moldau ertränkten Präger Generalvikar Johannes, erst im [[17. Jahrhundert]] entstand, wurde er zu Beginn des [[18. Jahrhundert]]s heilig gesprochen und galt zuerst als Brückenheiliger, dann aber als Patron der Schiffer. Weiters ist er Patron von [[Tschechien]], [[Böhmen]], [[Bayern]] und [[Salzburg]]; der Beichtväter, Priester, Schiffer, Flößer, Müller, der Brücken, des Beichtgeheimnisses, gegen Wassergefahren, bei Zungenleiden und für Verschwiegenheit.
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Obwohl die Legende von dem Märtyrer des Beichtgeheimnisses, dem von König Wenzel [[1393]] in der Moldau ertränkten Präger Generalvikar Johannes, erst im [[17. Jahrhundert]] entstand, wurde er zu Beginn des [[18. Jahrhundert]]s heilig gesprochen und galt zuerst als Brückenheiliger, dann aber als Patron der Schiffer. Weiters ist er Patron von [[Tschechien]], [[Böhmen]], [[Bayern]] und Salzburg; der Beichtväter, Priester, Schiffer, Flößer, Müller, der Brücken, des Beichtgeheimnisses, gegen Wassergefahren, bei Zungenleiden und für Verschwiegenheit.
    
== Kanonisation ==
 
== Kanonisation ==

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