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Das Gemälde befindet sich heute in der Sammlung der Fürsten von Liechtenstein auf Schloss Vaduz. Eine Abbildung davon ist im  Heimatbuch Fuschl am See (Fuschl 1997, S. 445.) enthalten. Die Gemeinde Hof bei Salzburg erhielt von den „Fürstlich Liechtensteinischen Sammlungen“ eine Farbkopie.   
 
Das Gemälde befindet sich heute in der Sammlung der Fürsten von Liechtenstein auf Schloss Vaduz. Eine Abbildung davon ist im  Heimatbuch Fuschl am See (Fuschl 1997, S. 445.) enthalten. Die Gemeinde Hof bei Salzburg erhielt von den „Fürstlich Liechtensteinischen Sammlungen“ eine Farbkopie.   
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Im Jahre der Entstehung des Gemäldes war [[Ferdinand I.]] Kaiser von Österreich; [[Salzburg]], das ehemals selbständige, reiche und wesentlich größere geistliche Reichsfürstentum, war nach dem [[1816]] erfolgten Anschluss an Österreich zum 5. Kreis Oberösterreichs geworden und auf einem politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Tiefpunkt angelangt. Es wurde von einem[[Landeshauptmann| Kreishauptmann]] verwaltet, damals [[Albert Graf Montecuccoli-Laderchi]], der der Landesregierung in Linz unterstand. Die Bevölkerungszahl des ganzen Landes betrug nur noch ca. 143 000. [[Erzbischof von Salzburg]] war [[Augustin Johann Joseph Gruber]], der frühere Bischof von Laibach (heute Ljubljana, die Hauptstadt von Slowenien). Pfarrvikar in Hof war damals Johann Stöckl. Hof hatte ca. 660 Einwohner.  
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Im Jahre der Entstehung des Gemäldes war [[Ferdinand I.]] Kaiser von Österreich; Salzburg, das ehemals selbständige, reiche und wesentlich größere geistliche Reichsfürstentum, war nach dem [[1816]] erfolgten Anschluss an Österreich zum 5. Kreis Oberösterreichs geworden und auf einem politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Tiefpunkt angelangt. Es wurde von einem[[Landeshauptmann| Kreishauptmann]] verwaltet, damals [[Albert Graf Montecuccoli-Laderchi]], der der Landesregierung in Linz unterstand. Die Bevölkerungszahl des ganzen Landes betrug nur noch ca. 143 000. [[Erzbischof von Salzburg]] war [[Augustin Johann Joseph Gruber]], der frühere Bischof von Laibach (heute Ljubljana, die Hauptstadt von Slowenien). Pfarrvikar in Hof war damals Johann Stöckl. Hof hatte ca. 660 Einwohner.  
    
Das Strumegg-Gut war damals, also noch vor der Grundentlastung, im Eigentum des Benediktinerstiftes St. Peter in Salzburg als Grundherrschaft und an [[Gasthof Baderluck|Baderluck]]-Wirt Simon Aigner zu Leihe vergeben. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Strumeck ist im Urbar St. Peter, HSB 20, 4. Teil, Folio alt 40 enthalten: "von einem Guet genannt Strumeck bei dem Fuschlsee gelegen, dient jährlich Pfennig (Denare) 12, Hühner 2 und Verehrung in die Stift eine Henne"; das waren die jährlichen Abgaben an die Grundherrschaft St.Peter, deren Güter in dieser Region vom Amtmann des grundherrschaftlichen Amtes Seekirchen verwaltet wurden. Das Bauerngut scheint jedoch ohne Erwähnung eines Hausnamens schon 1494 im erwähnten Urbar auf, wo vermerkt ist, dass es an einen Michael zu Erbrecht verliehen wurde.  
 
Das Strumegg-Gut war damals, also noch vor der Grundentlastung, im Eigentum des Benediktinerstiftes St. Peter in Salzburg als Grundherrschaft und an [[Gasthof Baderluck|Baderluck]]-Wirt Simon Aigner zu Leihe vergeben. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Strumeck ist im Urbar St. Peter, HSB 20, 4. Teil, Folio alt 40 enthalten: "von einem Guet genannt Strumeck bei dem Fuschlsee gelegen, dient jährlich Pfennig (Denare) 12, Hühner 2 und Verehrung in die Stift eine Henne"; das waren die jährlichen Abgaben an die Grundherrschaft St.Peter, deren Güter in dieser Region vom Amtmann des grundherrschaftlichen Amtes Seekirchen verwaltet wurden. Das Bauerngut scheint jedoch ohne Erwähnung eines Hausnamens schon 1494 im erwähnten Urbar auf, wo vermerkt ist, dass es an einen Michael zu Erbrecht verliehen wurde.