| | Die Axt besteht aus dunklem, graugrünen Hornblendeschiefer. Das Bahnende ist flach gerundet, die Länge beträgt 8,8 cm, die Breite 4,4 cm, die Schneidenlänge misst 4,8 cm. Die Lichtweite des leicht konischen Schaftloches ist auf der Vorderseite 2,2 cm und auf der Rückseite 2,0 cm. Vorder- und Rückseite sind beinahe eben, die seitliche Begrenzung weist eine Auswölbung auf. Die Axt wirkt gedrungen und massig und konnte sowohl als Werkzeug als auch als Waffe eingesetzt werden. | | Die Axt besteht aus dunklem, graugrünen Hornblendeschiefer. Das Bahnende ist flach gerundet, die Länge beträgt 8,8 cm, die Breite 4,4 cm, die Schneidenlänge misst 4,8 cm. Die Lichtweite des leicht konischen Schaftloches ist auf der Vorderseite 2,2 cm und auf der Rückseite 2,0 cm. Vorder- und Rückseite sind beinahe eben, die seitliche Begrenzung weist eine Auswölbung auf. Die Axt wirkt gedrungen und massig und konnte sowohl als Werkzeug als auch als Waffe eingesetzt werden. |
| − | Äxte dieser Art sind aus der [[Salzburg]]er [[Jungsteinzeit]] geläufig und auch Bestandteil des Fundinventares der [[Ostalpen|ostalpinen]] Pfahlbauten, womit sie wie die [[Axt vom Radhausberg]] - ein Fund vom [[Kreuzkogel (Bad Gastein)]] und damit aus großer räumlicher Nähe zum gegenständlichen Fundort - der späten Jungsteinzeit zuzuordnen ist. | + | Äxte dieser Art sind aus der Salzburger [[Jungsteinzeit]] geläufig und auch Bestandteil des Fundinventares der [[Ostalpen|ostalpinen]] Pfahlbauten, womit sie wie die [[Axt vom Radhausberg]] - ein Fund vom [[Kreuzkogel (Bad Gastein)]] und damit aus großer räumlicher Nähe zum gegenständlichen Fundort - der späten Jungsteinzeit zuzuordnen ist. |
| − | * Gedenkschrift für [[Martin Hell]], mit ausgewählten Aufsätzen von Martin Hell, mit einem Nachruf von [[Ernst Penninger]], redigiert von [[Heinz Dopsch]], Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 6. Ergänzungsband, [[Salzburg]], [[1977]] | + | * Gedenkschrift für [[Martin Hell]], mit ausgewählten Aufsätzen von Martin Hell, mit einem Nachruf von [[Ernst Penninger]], redigiert von [[Heinz Dopsch]], Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 6. Ergänzungsband, Salzburg, [[1977]] |